Mund auf! Ein Mitarbeiter des Ebersberger Diagnostikzentrums nimmt einen Corona-Abstrich.
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Mund auf! Ein Mitarbeiter des Ebersberger Diagnostikzentrums nimmt einen Corona-Abstrich.

Entwicklungen im News-Ticker

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: 39 gemeldete Infektionen - 7-Tage-Inzidenz sinkt

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  • Robert Langer
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  • Michael Acker
    Michael Acker
  • Josef Ametsbichler
    Josef Ametsbichler
  • Max Wochinger
    Max Wochinger

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Infizierte, Hintergrundberichte, Hinweise - hier gibt es die wichtigsten Entwicklungen zur Krise im Live-Ticker.

  • Das Zahlen der Neu-Infizierten mit dem Coronavirus bleibt im Landkreis Ebersberg konstant.
  • An zahlreichen Schulen und Kitas sind Corona-Fälle aufgetreten - mit weitreichenden Folgen.
  • Die Kreisstadt bekommt ein zweites Testzentrum.
  • Alle News und Infos rund um Ebersberg finden Sie immer aktuell auf unserem Merkur-Ebersberg-Ressort*.

+++Aktualisieren+++

Reihentests an Schulen und neue Buslinien-Verstärker

17.15 Uhr: Fast 80 Prozent der Lehrerschaft und des Personals an 29 Schulen im Landkreis haben an einer präventiven und freiwilligen Reihentestung teilgenommen. Das teilte das Landratsamt mit. Zwei Test waren wie dabei positiv. 

Ab Montag, 5. Oktober, werden auf der Schulbus-Linie 3 zwischen Glonn, dem Max-Mannheimer-Gymnasium Grafing und der Realschule Ebersberg statt wie bisher ein Bus zwei Schulbusse mit unterschiedlicher Streckenführung eingesetzt. „Die Fahrzeit verkürzt sich dadurch etwas und Stehplätze sollen so möglichst vermieden werden“, so die Kreisverwaltung. Viele Eltern waren wegen möglicher Corona-Infektionen besorgt.

Seit vergangenem Montag gibt es für die Linie 469 zwischen Hohenlinden und Markt Schwaben einen Verstärkerbus mit einer alternativen Streckenführung über Forstinning.

Ab kommenden Montag, 28. September, wird die Linie 461 in der Gemeinde Poing weitergeführt bis zum Schulzentrum und endet nicht wie bisher am S-Bahnhof, teilte die Kreisverwaltung mit.

7-Tage-Inzidenz bei 15,29

25. September 2020, 17.01 Uhr: Aktuell sind 39 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. 529 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen 1 unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Die 7-Tage-Inzidenz ist zurückgegangen und liegt jetzt bei 15,29. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik werden derzeit zwei Patienten behandelt, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind. Einer befindet sich auf der Intensivstation und muss beatmet werden. Außerdem gibt es in der Kreisklinik sechs Covid-19-Verdachtsfälle.

Aktuell sind 39 Menschen mit dem Virus infiziert.

Über das Diagnostikzentrum wurden am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag dieser Woche insgesamt 513 Menschen auf das Virus getestet, so die Kreisbehörde

Zwei Neu-Infektionen im Vergleich zum Vortag

24. September, 15.50 Uhr: Aktuell sind 38 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. Seit vorgestern sind zwei Infektionen dazu gekommen.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz geht im Moment zurück und liegt im Landkreis jetzt bei 17.37. „Die Signalmarke von 35 bleibt deutlich unterschritten“, so die Kreisverwaltung.

Aktuell gibt es 38 Corona-Infektionen.

Contact Tracing Team: Landratsamt mahnt zu vollständigen Angaben

18.39 Uhr: Bei der Ermittlungsarbeit ist das Contact Tracing Team (CTT) des Gesundheitsamts auf korrekte und vollständige Informationen angewiesen. Dazu mahnte das Landratsamt in einer Presseerklärung. Wenn Betroffene einen Anruf des CTT erhalten, sei es wichtig, dass sie sich Zeit nehmen und sorgfältig alle Fragen beantworten. Ziel dieser Arbeit sei es, eine zu schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern, die das Gesundheitssystem überlasten würde.

Bisher 10 Einrichtungen von Corona-Fällen betroffen

18.38 Uhr: Insgesamt waren bisher sechs Schulen und vier Kindertageseinrichtungen im Landkreis von Quarantänemaßnahmen nach Corona-Infektionen betroffen, teilte das Landratsamt mit. Keine der Schulen musste geschlossen werden.

In Quarantäne sind und waren die Menschen, die als Kontaktpersonen der Kategorie 1 zu einer infizierten Person ermittelt wurden. 

Aktuell 40 Menschen mit Coronavirus infiziert

23. September 2020, 18.35 Uhr: Aktuell sind 40 Menschen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. 672 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen 1 unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen. Insgesamt haben in den vergangenen Monaten fast 3100 Menschen im Landkreis eine solche Quarantänezeit einhalten müssen.

Aktuell gibt es 40 Corona-Infektionen im Landkreis.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz ist noch einmal leicht zurückgegangen und liegt jetzt bei 21.54. „Er bleibt also im Landkreis Ebersberg deutlich unter der Signalmarke von 35", so die Kreisbehörde. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Coronavirus infiziert haben.

Landratsamt bittet Eltern um Mithilfe

17.07 Uhr: Viele Eltern sorgen sich vor Corona-Infektionen in Schulbussen. Nun hat das Landratsamt auf die „wichtige Funktion“ der Eltern aufmerksam gemacht. Sie werden gebeten mit ihren Kindern die AHA-Regeln immer wieder zu besprechen. Bei der Fahrt mit dem Bus und in der S-Bahn könne der empfohlene Abstand von 1,5 Metern oft nicht eingehalten werden.

„Dann schützt eine Maske und kommt dem konsequenten Händewaschen bzw. –desinfizieren eine umso größere Bedeutung zu“, so die Kreisverwaltung. 

Vier Neu-Infektionen seit gestern

22. September 2020, 17.00 Uhr: Aktuell sind 39 Menschen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert. Seit gestern sind vier Patienten dazu gekommen. Das teilte das Landratsamt mit. 687 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen 1 unter Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 23.63, sie habe damit eine leicht rückläufige Tendenz, so die Kreisverwaltung. Der Wert bleibt im Landkreis Ebersberg weiter unter der Signalmarke von 35.

Aktuell sind 39 Menschen mit dem Virus infiziert.

In der Kreisklinik wird derzeit ein Covid-Patient behandelt, er befindet sich auf der Intensivstation und muss beatmet werden. Außerdem gibt es in der Kreisklinik fünf Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum wurden am Montag 253 Menschen auf das Virus getestet.

Realschule Baldham: Weiterer Schüler positiv auf das Coronavirus getestet

16.16 Uhr: Erneut wurde ein Schüler an der Vaterstettener Schule positiv getestet. Nach Anweisung des Gesundheitsamts dürfen die Schüler dieser Klasse und Teile einer Nachbarklasse die Schule für vermutlich zwei Wochen nicht besuchen. Das teilte die Realschule mit. Teilweise treffe diese Regelung auch auf Lehrkräfte zu. Die Schüler und Eltern der betroffenen Klasse wurden am Freitag in einem Elternbrief informiert.

Wegen der aktuellen Situation könne der Unterricht zu Rand- und Nachmittagsstunden ausfallen, so Konrektor Stefan Gasior in dem Elternbrief.

Heute wurden innerhalb der ersten beiden Unterrichtsstunden 15 Schüler abgeholt, die nach eigenen Angaben bereits am Morgen unter gesundheitlichen Beschwerden litten, heißt es in dem Schreiben weiter.

Die Schulleitung weist darauf hin, dass Schüler mit Krankheitssymptomen wie Husten oder Schnupfen nicht in die Schule geschickt werden sollen. Falls sich die Symptome innerhalb von 24 Stunden nicht verschlechtern, könne das Kind wieder zurück in den Unterricht. Bei schwerwiegenderen Erkrankungen (etwa Halsweh, Fieber oder Durchfall) dürfe der Schüler erst nach 36 symptomfreien Stunden zurück in die Schule.

Warum sind so viele Bürger in Quarantäne?

16.00 Uhr: Die Zahl der Bürger in Quarantäne ist im Vergleich zur Anzahl an Infizierten besonders hoch. Der Grund dafür ist, dass die Zahl der Kontaktpersonen pro nachgewiesenem Infektionsfall deutlich höher ist als in den vergangenen Wochen und Monaten, teilte das Landratsamt mit. Das wiederum habe verschiedene Ursachen: So seien die Kontaktbeschränkungen im Vergleich zur Zeit des Lockdowns „nur noch moderat“. Zudem müssten in Schulen und Kindertagesstätten jeweils größere Gruppen in Quarantäne, wenn bei einer Person eine Infizierung entdeckt wurde, so die Kreisverwaltung.

Viele Verdachtsfälle und Kontaktpersonen 1 bedeutet einen Anstieg der Abstriche auch im Diagnostikzentrum in Ebersberg und einen „enormen Arbeitsaufwand“ bei den sogenannten Contact Tracing Teams (CTT) des Gesundheitsamts, berichtete die Landkreisbehörde. Diese Teams müssen die Kontakte nachverfolgen, damit mögliche Infektionsketten erkannt und unterbrochen werden können.  

Krisenstab: Pflegemitarbeiter sollen sich testen lassen

15.59 Uhr: Mitarbeiter in Senioren- und Behinderteneinrichtungen können sich regelmäßig und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Dieses Angebot gilt auch für Beschäftigte der ambulanten Pflegedienste. Der Krisenstab hat heute nochmal dazu empfohlen, „diese Möglichkeit doch wahrzunehmen um die Patienten und Kunden zu schützen“. Das teilte das Landratsamt mit.  

Zahl der Landkreisbürger in Quarantäne steigt

Montag, 21. September 2020, 15.57 Uhr: Aktuell sind 38 Menschen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. 519 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen 1 unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen. Am Freitag waren es noch 457 Menschen, die ihre Wohnungen nicht verlassen dürfen.

Aktuell 38 Infizierte im Landkreis Ebersberg.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 24,32. „Der Wert bleibt im Landkreis Ebersberg weiter unter der Signalmarke von 35“, so die Kreisverwaltung. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Coronavirus infiziert haben.

In der Kreisklinik wird derzeit ein Patient behandelt, der mit SARS-CoV-2 infiziert ist. Er ist auf der Intensivstation und muss beatmet werden. Außerdem gibt es in der Kreisklinik drei Covid-19-Verdachtsfälle, so die Landkreisbehörde.

Kita im Landkreis Ebersberg sperrt zwei Wochen zu

16.10 Uhr: Am Donnerstag etwa war erneut eine Kita von einem Infektionsfall betroffen (wir berichteten). Das AWO-Kinderhaus in der Vaterstettener Carl-Orff-Straße wurde nun vom Gesundheitsamt bis 1. Oktober geschlossen.

Insgesamt gelten zum Wochenende 43 Menschen im Landkreis Ebersberg als akut mit dem Coronavirus infiziert. Hier geht es zum ganzen Artikel.

Ansteckungsgefahr auf dem Schulweg

Freitag, 18. September, 9.40 Uhr: Eltern aus dem Landkreis sorgen sich über die Ansteckungsgefahr auf dem Schulweg. Der Landkreis hat bereits sieben Verstärker-Busse eingesetzt. „Da läuft was schief“, sagt aber eine Mutter. Hier geht es zum ganzen Artikel.

Gedränge vor dem Schulbus: Schüler in Grafing steigen in den Schulbus der Linie 3. Die Sitz- und Stehplätze des Busses seien ausreichend, sagt ein Mitarbeiter des Landratsamts. Einigen Eltern ist der Bus zu voll.

Donnerstag, 17. September, 18.50 Uhr: Erneut ist eine Kindertagesstätte von einem Infektionsfall betroffen: Im AWO-Kinderhaus Vaterstetten wurde eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet, teilt das Landratsamt mit. Die Information, wie viele Erzieher und Kinder in Quarantäne müssen, lag der Behörde zu Redaktionsschluss am Donnerstag noch nicht vor.

Insgesamt gelten aktuell 41 Menschen landkreisweit als akut infiziert. Die Gesamtzahl stieg im Vergleich zum Vortag um acht auf 712. 483 Landkreisbewohner befinden sich zurzeit in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 22,93.

Ebersberger Kreisklinik wird zum neuen Corona-Testzentrum

Donnerstag, 17. September, 12.30 Uhr: Herbst und Winter nahen, und mit den Jahreszeiten kommt auch die Grippe zurück. Influenza und Covid-19: Die Symptome sind bei beiden Krankheiten ähnlich. Aufschluss über eine Corona-Infektion bietet nur ein Test. Davon braucht es in den kommenden Wochen mehr. Davon gehen zumindest das Ebersberger Gesundheitsamt und die Kreisklinik aus. Ab Montag, 21. September, können sich Bürger in der Klinik testen lassen.

Neuer Fall in Kirchseeon: 14 Kinder in Quarantäne

Mittwoch, 16. September: Bei einer Mitarbeiterin der Mittagsbetreuung der Grund- und Mittelschule Kirchseeon wurde eine Coronavirus-Infektion festgestellt. Das teilte das Landratsamt am Mittwochabend mit. 14 Schüler der Offenen Ganztagsbetreuung befinden sich in Folge dessen in Quarantäne. Die Nachbarschaftshilfe Kirchseeon als Träger organisierte laut Mitteilung Personalverstärkung und kann die Einrichtung geöffnet lassen. Die Kinder, die nicht in Quarantäne müssen, werden also nahtlos weiterbetreut.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der in der vergangenen Woche nachgewiesenen Infektionen pro 100 000 Einwohner, steigt laut Amt an auf einen Wert von 23,22 – bleibt damit unter dem Warnwert von 35.

Bei 35 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg ist damit eine akute Infizierung mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 704 Infektionen aufgetreten – neun mehr als tags zuvor. 664 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf sind verstorben. 403 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte KP1 (Kontaktpersonen erster Kategorie) unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Dienstag, 15. September: Wegen einer Covid-19-Erkrankung eines Schülers am Max-Mannheimer-Gymnasium Grafing muss eine ganze siebte Klasse und insgesamt sogar 51 Schüler sowie fünf Lehrer in häusliche Quarantäne. Das teilte das Landratsamt am Dienstag mit.

In Poing trifft die gleiche Maßnahme drei Kita-Gruppen sowie 17 Mitarbeiter des Familienzentrums wegen einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion im Erzieherstab. Für Kindergarten und Hort gibt es aber eine Betreuungslösung, sodass sie weiter geöffnet bleiben können.

Aktuell gelten 31 Menschen im Landkreis als infiziert, 659 der insgesamt 695 Fälle gelten als genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 18,29.

404 Menschen in Quarantäne

Montag, 14. September, 18 Uhr: Die Zahl der aktuell im Landkreis Ebersberg nachgewiesen mit dem Coronavirus Infizierten ist nahezu konstant. Am Montag ging das Landratsamt von 26 Fällen aus, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt mit 16,18 stabil unter der Signalmarke von 35 – die Zahlen an Neu Erkrankten und neu Genesenen hält sich also in etwa die Waage. Aufhorchen lässt dagegen die hohe Zahl der Quarantänefälle: 404 Menschen im Landkreis dürfen derzeit ihre Wohnungen nicht verlassen, weil sie als Kontaktpersonen erster Kategorie gelten. Dies dürfte vorwiegend auf die Fälle an Schulen und Kitas zurückzuführen sein, wo klassenweise Quarantäneanordnungen ergangen sind.

Freitag, 11. September, 17 Uhr: Zwei Schülern am Gymnasium Kirchseeon sind am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das Landratsamt berichtet, müssen daher zwei Schulklassen sowie mehrere Lehrer in eine zweiwöchige Quarantäne. Wie die Schulleitung gegenüber der Ebersberger Zeitung bestätigte, kann der Unterricht an der Schule aufrecht erhalten werden – auch für die Jugendlichen in Quarantäne, die per Homeschooling unterrichtet werden.

Insgesamt gelten derzeit 30 Menschen im Landkreis als akut infiziert. 370 Menschen sind in Quarantäne. 648 der insgesamt 683 Erkrankten sind laut Landratsamt gesundet. Über das Diagnostikzentrum des Landratsamtes werden derzeit deutlich über 100 Menschen täglich auf das Virus getestet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt weiter bei 17,59.

Diese Karte mit den Coronavirus-Fällen in den Kommunen im Landkreis Ebersberg veröffentlichte das Landratsamt am Freitag.

19:00, Landkreis/Vaterstetten: Nach der Kommunikationspanne um eine vermeintliche Schulschließung in Vaterstetten ist der Unterricht gesichert, der Landrat bedauert die Fehlinformation

Nach Reihentestung in Kindergarten: Mitarbeiterin positiv

Donnerstag, 10. September, 18:00 Uhr, Kirchseeon: Wie das Landratsamt am späten Nachmittag mitteilte, muss ein Teil des Personals des evangelischen Kindergartens „Im Dachsbau“ in Kirchseeon für zwei Wochen in Quarantäne. Bei einer Erzieherin fiel ein freiwilliger Coronavirus-Test positiv aus. Die Zahl der Betroffenen präzisierte das Amt nicht, von „mehreren“ ist die Rede. Auch für zwei Kinder hat das Gesundheitsamt eine entsprechende Quarantäne angeordnet, da sie als Kontaktpersonen gelten. Sie müssen nun daheim betreut werden.

Träger, Gemeinde und Kreisjugendamt erarbeiten nun Lösungen zur Aufrechterhaltung einer Notbetreuung der nicht in Quarantäne befindlichen Kinder, teilt das Amt weiter mit. Der Träger stehe in direktem Kontakt mit den Eltern der Kindergartenkinder. Da laut Landrats-Referent Sebastian Hallmann ein Teil des Personals noch im Urlaub war, als sich die infizierte Person in der Kita aufhielt, könnten diese Mitarbeiter in die Betreuung ein.

32 Menschen aktuell mit dem Virus infiziert

Donnerstag, 10. September, Ebersberg: Insgesamt gelten, Stand Donnerstag, im Landkreis 32 Menschen als akut infiziert, insgesamt zählt die Kreisbehörde nun 679 Sars-Cov-2-Infektionen, acht mehr am Vortag. 297 Menschen sind in Quarantäne. Die Sieben-Tage-Inzidenz liege bei 17,59 und damit weiter stabil unter dem bayerischen Frühwarnwert von 35. 

Fälle an zwei Schulen

Mittwoch, 9. September: In Vaterstetten wurden an zwei Schulen Infektionen nachgewiesen. Zunächst hieß es: Eine Schule muss deshalb sogar vorerst komplett zusperren.

Zu den Infektionszahlen teilt das Landratsamt am späten Mittwochnachmittag mit: „Bei 28 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg ist zum Stand Dienstag, 8. September, 16.00 Uhr eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARSCoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 671 Infektionen aufgetreten. 638 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf sind leider verstorben. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 18,29 und bleibt somit weiter deutlich unter dem Signalwert von 35 (nach dem bayerischen Frühwarnsystem). Die 7-Tage-Inzidenz zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.“

„Weniger klassische Urlauber als Familien-Besucher“

Dienstag, 8. September: Weiterhin ist der größte Teil der nachgewiesenen Neuansteckungen mit dem Coronavirus im Landkreis Ebersberg auf Reiserückkehrer zurückzuführen. Das teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Anzumerken sei dabei, dass es sich dabei zumeist „weniger um klassische Urlauber handelt, sondern um Mitbürger, die ihre Familien besuchen und anschließend wieder in den Landkreis zurückzukehren“, schreibt das Amt. Aktuell fielen dabei die Reiseländer Kroatien, Frankreich, Kosovo, Ungarn, Italien, Bulgarien und Serbien statistisch auf.

Zum Schulstart bittet das Gesundheitsamt alle Lehrkräfte sowie das Personal an Kindertagesstätten, auch in Lehrerzimmern und Besprechungsräumen Abstands- und Hygienemaßgaben einzuhalten und regelmäßig zu lüften. Wenn ein Schüler positive auf das Virus getestet werde, müsse nach aktuellem Stand die gesamte Klasse 14 Tage in Quarantäne. Im Falle der Infizierung eines Lehrers würden die Kontaktpersonen in der Schule von Teams des Gesundheitsamtes individuell ermittelt – um „Menschen vor einer Erkrankung zu schützen, die zum Teil unberechenbar erscheint und immer wieder auch Leben kostet“.

Am Dienstag gelten im Landkreis Ebersberg laut Amt 27 Menschen als akut infiziert. 637 der insgesamt 669 nachgewiesen Infizierten sind wieder gesund. 291 Menschen befinden sich in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 18,29.

Coronavirus: Die Lage im Kreis Ebersberg am Tag vor dem Schulstart

Montag, 7. September: Zum Schulstart blickt das Landratsamt trotz konstanter Ansteckungszahlen mit Sorge auf neue Infektionsmöglichkeiten. Die Kita St. Sebastian in Ebersberg, wo sich drei Erzieherinnen infiziert hatten, ist dagegen wieder auf. Und das Landratsamt wünscht sich mehr Teilnahme an den Reihentests.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg aktuell bei 19.70 und bleibt somit weiter unter dem Signalwert von 35 (nach dem bayerischen Frühwarnsystem). Die 7-Tage-Inzidenz zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. 

28 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg gelten aktuell laut Landratsamt als akut mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert. Bisher sind im Landkreis insgesamt 668 Infektionen aufgetreten. 635 Erkrankte gelten als genesen. 

Die aktuelle Infektionslage im Landkreis, Stand Montag.

Landrat schließt sich Forderungen nach kürzerer Quarantäne an

4. September, 15.53: Für eine kürzere Quarantäne bei Verdacht auf eine Coronainfektion hat sich Landrat Robert Niedergesäß (CSU) ausgesprochen. Er verweist auf die Einschätzung des Charité-Virologen Christian Drosten, der von fünf Tagen spricht, mit abschließendem Test. „Wenn wir bei der bisherigen Regelung bleiben müssen, werden wir zweifelsohne den Betrieb unter anderem in Schulklassen, ganzen Schulen, Kindertagesstätten usw. vorübergehend beziehungsweise mittelfristig lahmlegen“, so Niedergesäß. „Wie soll das bitte gehen, wenn sich zum Beispiel ein positiv auf das Coronavirus getesteter Schüler im Schulbus befindet?“ Bei strenger Auslegung müsse wohl ein Großteil der Schule lahmgelegt werden, was für alle Betroffenen eine unverhältnismäßige und „nicht mehr zeitgemäße Belastung“ sei.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Der Stand zum Wochenende

Bei 34 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg ist zum Stand Freitag, 4. September 2020 eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Das teilt das Landratsamt am Freitag mit. Bisher sind im Landkreis insgesamt 658 Infektionen aufgetreten. 619 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf leider verstorben. 226 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte KP1 (Kontaktpersonen) unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Die sogenannten 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landratsamt nun bei 15.48. Der Wert ist im Vergleich zum Vortag gesunken und bleibt deutlich unter der Signalmarke von 35. Er zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Diagnostikzentrum wurden laut Landratsamt am Mittwoch und Donnerstag insgesamt 203 Menschen auf das Virus getestet. Dazu kommen 154 Tests von Personal in Senioren- und Behinderteneinrichtungen. Das Landratsamt weist darauf hin, dass trotz der Infektion unter den Mitarbeitern des Diagnostikzentrums und der daraus folgenden Quarantäne des gesamten Teams der Betrieb regulär aufrecht erhalten werden konnte.

Der Stand der Coronainfektionen nach Gemeinden im Landkreis Ebersberg am Freitag.

3. September, 19.03 Uhr: Weil sich drei Erzieherinnen mit dem Coronavirus infiziert haben, steht der Betrieb in einer Ebersberger Kita still. Für die Familien von 78 Kindern hat das ernste Konsequenzen.

Insgesamt steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Ebersberg mit Stand vom Donnerstag auf 654 – neun mehr als tags zuvor. 614 davon gelten als bereits genesen. Außerdem, das teilt das Landratsamt weiter mit, stieg die Sieben-Tage-Inzidenz, die die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner ausweist, auf 19,0 und ist damit weiter auf Abstand zur Warnschwelle von 35. Für den Freitag ist laut Amt eine weitere Sitzung des Krisenstabs geplant.

Neues Schuljahr: Corona-Tests für Lehrer

2. September, 17.57 Uhr: Die Lehrer und Lehrerinnen an Schulen im Landkreis Ebersberg können sich im neuen Schuljahr regelmäßig freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Das teilte am Mittwoch das Landratsamt mit – verbunden mit dem Appell, das Angebot wahrzunehmen. Dafür werden Vertragsärzte eingebunden. Das Landratsamt werde außerdem gezielt über die Infektionslage in den Schulen und Kindertagesstätten informieren. Für die Schülerbeförderung werde eine strikte Maskenpflicht gelten. Weitere Maßnahmen wie eine Staffelung von Fahrzeiten oder zusätzliche Busse, wie sie jüngst die Kreistags-Grünen gefordert hatten, würden im Moment erarbeitet.

Infektionen gehen zurück

Das Diagnostikzentrum in Ebersberg konnte laut der Kreisbehörde seinen Betrieb trotz einer Ansteckung unter den Mitarbeitern planmäßig aufrechterhalten und habe allein am Dienstag 215 Menschen abgestrichen. Aktuell gelten noch 27 Menschen als akut infiziert, die Sieben-Tage-Inzidenz ging zurück auf 14,07 Ansteckungen pro 100 000 Einwohner in der vergangenen Woche. 613 der insgesamt 645 Infizierten gelten als genesen. In der Klinik werden neun Verdachtsfälle, aber aktuell kein Covid-19-Patient behandelt.

Corona-Fälle im Pflegeheim: Hygienemaßnahmen verhindern Ausbreitung

2. September, 8:50 Uhr: Zwei Mitarbeiter und ein Bewohner eines Pflegeheims in der Gemeinde Zorneding sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte die Einrichtungsleitung des Seniorendomizils „Haus Bartholomäus“ in Pöring auf EZ-Anfrage. „Die Fälle sind unabhängig voneinander aufgetreten“, erklärt Stefan Schmidt von der Einrichtungsleitung.

Offenbar verhinderten die Hygienemaßnahmen des Hauses eine weitere Ausbreitung des Virus: Die Infektionen bei den beiden Servicemitarbeitern, die keinen direkten Kontakt zu den Bewohnern gehabt hätten, sei im Rahmen regelmäßiger, freiwilliger Reihentests am 15. und am 22. August nachgewiesen worden.

Eine Reihentestung der Bewohner infolge dieser Fälle wies das Virus laut der Einrichtung kurz darauf auch bei einem Gast der Kurzzeitpflege nach. Dieser sei aufgrund der Hygienevorschriften isoliert in seinem Zimmer untergebracht gewesen und habe daher keinen Kontakt zu anderen Heimbewohnern gehabt. Sämtliche weitere Tests an Bewohnern und Mitarbeitern seien negativ ausgefallen. „Die Infektionen der drei Personen sind nachweislich unabhängig vom Haus entstanden“, betont die Einrichtungsleitung. Im Haus gelten strikte Schutzmaßnahmen

Ein Corona-Test in einem Pflegeheim. (Symbolbild)

Corona-Panne im Testzentrum

1. September, 17:10: Das gesamte Personal des Corona-Diagnostikzentrums im Ebersberger Kreissparkassengebäude muss für zwei Wochen in Quarantäne. Das teilte das Landratsamt Ebersberg am Dienstag mit. Grund ist, dass ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Dieser habe keinen direkten Kontakt zu den Landkreis-Bürgern gehabt, die für einen Abstrich in das Zentrum gekommen seien. Der Testbetrieb laufe weiter.

Der Eingang zum Corona-Abstrich-Raum im Diagnostikzentrum am Ebersberger Sparkassenplatz. Das komplette Personal muss nach einem Corona-Fall in den eigenen Reihen in Quarantäne.

Nun muss schnell Ersatzpersonal her

Allerdings gelten die Kollegen des Infizierten nun als Kontaktpersonen der Kategorie 1. Das betrifft auch die sechs Bundeswehr-Soldaten, die das Diagnostikzentrum auf ein Amtshilfegesuch hin unterstützen. Nun werde neues Personal eingearbeitet, teils aus dem Landratsamt oder über Neueinstellungen. Auch die Bundeswehr sei um Ersatzpersonal gebeten worden. In der Zwischenzeit übernimmt laut Mitteilung aus der Kreisbehörde das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mit seinen ehrenamtlichen Helfern die Abstriche. Aus der Quarantäne heraus unterstützen die von der Isoliermaßnahme betroffenen Mitarbeiter das Diagnostikzentrum per Homeoffice bei Organisations- und Verwaltungsaufgaben.

Noch 32 Menschen akut infiziert

Insgesamt gelten im Landkreis Ebersberg laut Mitteilung nun, Stand Dienstag. 32 Menschen als akut mit dem Sars-Cov-2-Virus infiziert – seit vergangenen Freitag kamen acht Neuansteckungen hinzu. Damit zählt das Amt insgesamt 643 Infektionen, 606 davon bereits gesundet. Die Zahl der Todesfälle ist seit geraumer Zeit nicht mehr gestiegen und liegt weiter bei fünf.

Die meisten Ansteckungen betreffen der Kreisbehörde zufolge Reiserückkehrer aus zum Beispiel Italien, Serbien und Bosnien oder Partygäste. Insgesamt 147 Landkreisbürger befinden sich zudem als Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die als bundesweite Vergleichszahl dient, liegt nun bei 20,40 Neuansteckungen binnen einer Woche pro 100 000 Einwohnern und ist damit seit Tagen relativ stabil.

Aufgrund des hohen Anrufaufkommens während der Reisesaison sind die Hotline-Zeiten des Bürgertelefons im Landratsamt seit Montag ausgeweitet. Laut der Behörde sind die Leitungen nun montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr geschaltet, freitags von 8 bis 13 Uhr. Telefon: (08092) 82 36 80.

Die Coronainfektionen im Landkreis Ebersberg nach Gemeinden, Stand 31. August.

31. August, 16.07: 33 nachgewiesen und akut mit dem Coronavirus Infizierte meldet das Landratsamt Ebersberg am Montag. Die Gesamtfallzahl im Landkreis liegt damit bei 641. Die Sieben-Tage-Inzidenz blieb nahezu gleich zum Vortag und liegt nun bei 20,40 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche. Landrat Robert Niedergesäß (CSU), der auf Mallorca urlaubte, als die Insel zum Risikogebiet erklärt wurde, sagte der EZ, er sei mehrfach negativ auf das Virus getestet worden. Nach einer Quarantäne vergangene Woche und einem Tag Homeoffice arbeite er ab Dienstag wieder regulär im Landratsamt.

31. August, 8.30 Uhr: Die Grünen im Ebersberger Kreistag warnen davor, dass zu Schuljahresbeginn überfüllte Schulbusse Ansteckungsherde für das Coronavirus werden könnten.

Polizisten bei einer Maskenkontrolle. (Symbolfoto)

30. August, 15.22 Uhr: Die Polizei hat in Poing ein Ladengeschäft kontrolliert, weil der Besitzer dort beim Umgang mit Kunden laut Zeugenaussagen keine Maske trug. Das teilte die Poinger Inspektion mit. Ein Kunde habe die Beamten gerufen, weil der Ladenbesitzer auch auf Ansprache hin nicht den vorgegebenen Mund-Nasen-Schutz aufgezogen habe. Wegen des Verstoßes drohe ihm nun eine empfindliche Geldbuße im vierstelligen Bereich, über die das Landratsamt noch entscheiden muss. Die Polizei weist darauf hin, dass sie sowohl Hinweisen aus der Bevölkerung auf Verstöße gegen die Hygienevorschriften nachgeht als auch in Eigeninitiative Kontrollen durchführt.

30 August, 11.43 Uhr: Dank weniger Neuansteckungen über das Wochenende hat sich das Infektionsgeschehen im Landkreis Ebersberg offenbar entspannt. Darauf deuten die Zahlen des Robert-Koch-Instituts hin. Demnach gab es, Stand Sonntag, seit Freitag eine nachgewiesene Neuansteckung mit dem Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz ging auf 18,3 Fälle pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche zurück.

Seit gestern vier Neu-Infektionen

28. August 2020, 13.38 Uhr, Ebersberg: 53 Menschen aus dem Landkreis sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. Damit sind vier neue Fälle dazugekommen. 159 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

„Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt heute bei 28.84 und ist damit für den Moment relativ stabil“, so die Kreisverwaltung weiter. 

In der Kreisklinik wird derzeit ein Patient mit einer Infektion behandelt. Dort gibt es zwei Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum wurden am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche insgesamt 323 Menschen auf das Virus getestet.

Im Landkreis dominieren weiter die Reiserückkehrer das Infektionsgeschehen, so das Landratsamt. Ihr Anteil bei den Neuinfektionen sei besonders hoch und entsprechend die Zahl derer, die als Kontaktpersonen in Quarantäne bleiben müssen.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: 49 Menschen aktuell mit dem Coronavirus infiziert

27. August 2020, 10.53 Uhr, Ebersberg: 49 Menschen aus dem Landkreis sind aktuell corona-positiv. Damit ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen leicht zurückgegangen. Das meldete das Landratsamt. 167 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Seit gestern gibt es zwei neue Infizierte. Die 7-Tage-Inzidenz ist wieder leicht zurückgegangen. Der Wert liegt aktuell bei 27,44. Die 7-Tage-Inzidenz zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen mit dem Virus infiziert haben.

Die nächste Sitzung des Corona-Krisenstabs ist für morgen Vormittag im Landratsamt geplant, teilte die Kreisverwaltung mit.

Mund auf: Ein Mann im Ebersberger Untersuchungszentrum nimmt einen Abstrich.

Update Mittwoch, 26 August: Elf neue Infektionen mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt von Dienstag auf Mittwoch. Damit sind insgesamt 625 Fälle im Landkreis Ebersberg nachgewiesen, 51 davon akut. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 33,07, knapp unter der Frühwarnschwelle von 35. In der Kreisklinik werden zwei Covid-19-Patienten sowie zwei Verdachtsfälle behandelt, keiner davon intensivmedizinisch. 147 Landkreisbewohner befinden sich in Quarantäne; das Diagnostikzentrum testete allein am Dienstag und Mittwoch 177 Menschen auf das Virus. Im selben Zeitraum gingen beim Bürgertelefon des Landkreises, (08092) 823 680, 218 Anrufe ein.

Corona im Landkreis Ebersberg: Polizei soll jugendliche Quarantänebrecher auf Partys aufspüren

Neben Auslandsreisen besonders in Risikogebiete sind aktuell Partys von Jugendlichen Hauptursache für die Übertragung des Corona-Virus im Landkreis. Das teilte das Landratsamt Ebersberg weiter mit. Deshalb habe der Krisenstab um weitere Unterstützung der Polizei bei der Kontrolle von solchen Treffen gebeten. „Wer positiv getestet ist und gegen die Quarantäne verstößt, muss nicht zuletzt mit empfindlichen Bußgeldern rechnen“, so die Kreisbehörde.

Update Dienstag, 25. August, 10:35 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenerweise akut mit dem Coronavirus Infizierten liegt im Landkreis Ebersberg derzeit bei 51. Diesen Zahlenstand vom Montag teilte das Landratsamt am Dienstagvormittag mit. Seit dem Vortag sind damit zwei Neuinfektionen hinzugekommen, dafür fallen drei Fälle weg: Insgesamt 558 Menschen gelten als genesen, 614 nachgewiesene Infektionen sind es insgesamt seit Beginn der Pandemie, Fünf Menschen aus dem Landkreis Ebersberg sind infolge der Infektion mit dem Coronavirus verstorben. 142 Landkreisbewohner befinden sich derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Diagnostikzentrum testet 192 Menschen an einem Tag

Ein hohes Aufkommen vermeldet das Diagnostikzentrum in Ebersberg: Dort wurden am Montag 192 Menschen auf eine Infektion mit dem Sars-Cov-2-Erreger getestet worden. Die nächste Sitzung des Krisenstabs findet am Mittwochvormittag statt.

Update 25. August, 10:15 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstagmorgen für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 28,8. Damit, das bestätigt auch das Landratsamt, liegen die Ansteckungszahlen wieder unter der Warnschwelle von 35. Detailliertere Zahlen zu Infizierten und Genesenen in den einzelnen Landkreis-Gemeinden will das Amt im Lauf des Tages bekannt geben.

Update 24. August, 15:15 Uhr: Das Landratsamt verkündet für den Montag einen Sieben-Tage-Inzidenzwert im Landkreis Ebersberg von 37,99. Damit liegt er immer noch über der Frühwarnschwelle, geht aber im Vergleich zum Sonntag leicht zurück, da keine weiteren Infektionen mehr gemeldet wurden.

Die Zahl der akut Infizierten liegt weiter bei 52, von den insgesamt 612 positiv Getesteten gelten 55 als genesen. In der Kreisklinik liegen laut der Behörde derzeit zwei Covid-19-Patienten, keiner davon in intensivmedizinischer Behandlung.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Bundeswehr hilft im Diagnostikzentrum aus

Bundeswehrsoldaten unterstützen das Gesundheitsamt bei der Corona-Kontaktverfolgung. Das Bild entstand in Berlin, nun bekommt auch die Behörde in Ebersberg Unterstützung durch die Streitkräfte.

Das Diagnostikzentrum hat am vergangenen Freitag 79 Menschen auf das Coronavirus getestet. Ab Dienstag erhält es laut der Mitteilung aus der Kreisbehörde Unterstützung von der Bundeswehr: Zwei Teams mit je drei Soldaten sollen dort eingesetzt werden. Vom Ende der Woche an sollen vier weitere Bundeswehr-Mitarbeiter das Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung von Infektionsketten unterstützen. Einen entsprechenden Amtshilfeantrag habe das Amt gestellt, berichtet eine Sprecherin auf Nachfrage. Landkreis-Personal, das aus anderen Bereichen abgezogen wurde, soll so angesichts der derzeit steigenden Testzahlen entlastet werden - genau wie die Mitarbeiter vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK), die seit Monaten für das Diagnostikzentrum arbeiten. Deren ehrenamtliche Leistung sei im Krisenstab ausdrücklich gewürdigt worden, teilt das Landratsamt mit.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Zweiter Test für Reiserückkehrer im Gespräch

Als Maßnahme gegen eine weitere Ausbreitung des Virus ist laut der Behörde derzeit im Gespräch, für Reiserückkehrer aus Risikogebieten einen zweiten Coronatest fünf bis sieben Tage nach Heimkunft anzuordnen, um eine Infektion ausschließen zu können. Weil im Landkreis Ebersberg die Frühwarnschwelle von 35 bei der Sieben-Tage-Inzidenz überschritten wurde, ist das Gesundheitsamt verpflichtet, sich mit übergeordneten Behörden zu Gegenmaßnahmen abzustimmen. Ab einem Wert von 50 müssen neue Beschränkungen in Kraft treten und Lockerungen aufgehoben werden, wie es am Montag in der Stadt Rosenheim der Fall war.

Im Kreis Ebersberg appellieren die Behörden, damit es nicht erst soweit kommt, Achtsamkeit auch bei privaten Feiern walten zu lassen: Sollte dort ein infizierter Gast teilgenommen haben, bittet die Behörde um verlässliche Meldung der Kontaktpersonen, um das Entstehen eines Infektions-Hotspots zu verhindern.

Update 24. August, 9.20 Uhr: Bereits am Sonntag ist laut Mitteilung aus dem Landratsamt der Krisenstab des Landkreises zusammengetreten, um Maßnahmen gegen einen weiteren Anstieg der Coronavirus-Infektionen auszuarbeiten. „Der Fokus liegt auf stärkeren Kontaktbeschränkungen in verschiedenen Bereichen insbesondere auch bei Veranstaltungen und Versammlungen“, erklärt die Kreisbehörde in einer Mitteilung. Man stehe dazu im Austausch mit den übergeordneten Behörden. Derzeit, am Montagmorgen tagt der Krisenstab erneut. Dabei werden auch die aktuellen Zahlen erörtert.

Update 23. August: Bei 52 Menschen aus dem Landkreis ist zum Stand Samstag, 22. August eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 611 Infektionen aufgetreten. 554 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf sind leider verstorben. 159 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte KP1 (Kontaktpersonen) unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist weiter gestiegen und hat den Frühwarnwert von 35 (nach dem bayerischen Frühwarnsystem) überschritten. Der Wert liegt jetzt bei 40,8. Er zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Das Gesundheitsamt arbeitet auch am Wochenende mit Hochdruck daran, die Infektionsketten der aktuellen Fälle nachzuvollziehen. Bei den neuen Fällen handelt es sich zum überwiegenden Teil um Reiserückkehrer. Dazu kommen mehrere private Partys auch außerhalb des Landkreises, die eine Person besucht hat, die sich vermutlich auf einer Reise nach Kroatien infiziert hat. 

Update, 22. August: Im Landkreis Ebersberg und in Rosenheim hat die Zahl der Corona-Infektionen den vereinbarten Frühwarnwert überschritten. In Ebersberg gab es nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Samstag 35,88 Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner. In Rosenheim lag der Wert bei 47,28. 

Bei einem Wert von 35 sind die Gesundheitsämter verpflichtet, das Gesundheitsministerium über die Ursache der steigenden Zahlen und über lokale Gegenmaßnahmen zu informieren. Die von Bund und Ländern vereinbarte Schwelle für verschärfte Beschränkungen des öffentlichen Lebens liegt bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Rätseln um Fallhäufung in der Gemeinde Markt Schwaben

Ebersberg, 21. August, 15:16: Über eine Erklärung, weshalb der Landkreis Ebersberg bundesweit mit verhältnismäßig hohen Ansteckungszahlen auffällt, lässt sich laut Landratsamt derzeit nur spekulieren. Einen Hotspot wie ein betroffenes Unternehmen oder eine Feier mit vielen Ansteckungen gebe es nicht. „Eventuell spielt die Testpanne an den Grenzübergängen zu Österreich statistisch eine Rolle“, teilt das Amt mit.

Bei rund zwei Dritteln der nun aufgetretenen Neuansteckungen handelt es sich laut Landratsamt um infizierte Reiserückkehrer, die in Südosteuropa, speziell im Kosovo und in Kroatien sowie vereinzelt in Mazedonien, Bosnien, Serbien und Italien unterwegs waren. Der Rest entfällt auf Ansteckungen innerhalb des Landkreises. Die Reiseländer lassen darauf schließen, dass viele der Infizierten Familienheimfahrer sein könnten, da es sich nicht nur um klassische Urlaubsregionen handelt. Das Landratsamt macht dazu keine Angaben.

Darin könnte sich aber auch ein Erklärungsansatz verbergen, weshalb ausgerechnet die 12.000-Einwohner-Gemeinde Markt Schwaben mit zwölf Fällen außerordentlich viele Neuansteckungen verzeichnet. In der Gemeinde leben viele Menschen, die während des Balkankriegs aus dem damaligen Jugoslawien eingewandert sind. Das Landratsamt geht offiziell davon aus, dass die in der Nord-Gemeinde aufgetretene Häufung eine zufällige ist.

Coronavirus-Infektionen im Landkreis Ebersberg - Verteilung der Fälle auf die einzelnen Gemeinden

Neuansteckungen mit dem Coronavirus im Kreis Ebersberg: Zweitstärkster Anstieg deutschlandweit

Freitag, 21. August, 12.33 Uhr, Ebersberg: Das Robert-Koch-Institut, das täglich die bundesweiten Ansteckungszahlen veröffentlicht, meldet am Freitag für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 34,5. Das ist der bundesweit zweithöchste Wert - nur die kreisfreie Stadt Offenbach liegt mit einem Wert von 52,0 noch deutlich darüber. Der Einheitswert gibt an, wie viele Menschen in einem Landkreis sich, gerechnet auf 100.000 Einwohner, in den vergangenen sieben Tagen mit dem Sars-Cov-2-Virus infiziert haben.

Die Coronavirus-Verbreitungskarte des Robert-Koch-Instituts zeigt, dass der Landkreis Ebersberg am Freitag die bundesweit zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz aufweist.

Dies ermöglicht eine bundesweite Vergleichbarkeit der Statistik. Der Wert im Kreis Ebersberg bleibt vor dem Wochenende knapp unter der ersten Warnschwelle von 35, bei der das örtliche Gesundheitsamt gegenüber den übergeordneten Behörden Mitteilung erstatten sowie mögliche Maßnahmen ausloten muss. Bei einer Steigerung über 50, einem bundesweit unter den Ländern vereinbartem Wert, müssten Lockerungen zurückgenommen und neue Beschränkungen inkraft gesetzt werden.

Coronavirus-Infektionen im Landkreis Ebersberg: Krisenstab tagt

Im Landratsamt Ebersberg trat angesichts der neuen Entwicklungen der Krisenstab zusammen, wie bereits mehrfach in dieser Woche. Dabei seien auch mögliche Szenarien besprochen worden, wie einem weiteren Anstieg der Fallzahlen begegnet werden könnte. Wie das ablaufen könnte, wollte das Amt auf Nachfrage mit Verweis auf die sich täglich ändernde Lage nicht prognostizieren.

Wie eine Sprecherin mitteilte, ist die Zunahme der Infektionen zum größten Teil auf positive Testungen von Reiserückkehrern, die in Südosteuropa unterwegs waren, zurückzuführen. Die Kreisklinik behandle derzeit zwei Infizierte sowie fünf Verdachtsfälle, davon sei keiner auf Intensivmedizin angewiesen. Das erklärt die Sprecherin auch mit dem jünger werdenden Altersschnitt der positiv Getesteten. „Das kann von der Zahl her beunruhigen, von den Auswirkungen noch nicht", lautet ihr Fazit zu den zunehmenden Ansteckungszahlen der vergangenen Woche.

Rasanter Anstieg: Stellvertreter des Landrats: „Ursachen außerhalb des Landkreises zu finden“

Auf Anfrage der Ebersberger Zeitung meldete sich zudem Walter Brilmayer zu Wort. Ebersbergs Altbürgermeister ist stellvertretender Landrat und vertritt Amtsinhaber Robert Niedergesäß (CSU), der derzeit im Urlaub ist. Brilmayer ließ über die Pressestelle des Landratsamtes ein Statement verkünden:

„Der rasante Anstieg der Fallzahlen im Landkreis und die damit verbundene 7-Tagesinzidenz von fast 35 ist natürlich alarmierend, aber Gott sei Dank auch nachzuvollziehen und in den allermeisten Fällen, mit den Tests von Reiserückkehrern zu erklären. Ich bin in diesem Zusammenhang ein Stück weit beruhigt, dass die Ursachen dezentral und außerhalb des Landkreises zu finden sind.

Nichtsdestotrotz hat der Landkreis schon mit dem ersten Anstieg der Fallzahlen am Montag die Kräfte gebündelt, um mögliche Infektionsketten frühzeitig zu unterbinden. Einzelne, gezielte Maßnahmen sind aktuell nicht angezeigt, da die Fälle nicht auf einen Hotspot im Landkreis zurückzuführen sind. Natürlich sind wir dennoch in höchstem Maße sensibilisiert und behalten uns jegliche Schritte vor, sollten diese notwendig werden.“

Dank an verantwortungsbewusste Reiserückkehrer und Landkreisbürger

Brilmayer weiter: „Ich möchte an dieser Stelle auch allen Reiserückkehrern danken, die sich verantwortungsvoll bei Ihrer Einreise nach Bayern haben testen lassen. Es ist natürlich mehr als bitter, den eigenen Urlaub mit einer Quarantäne beenden zu müssen, zeigt aber, dass unsere Landkreisbürger vorrausschauend und der Allgemeinheit verpflichtet handeln. Nur durch verantwortungsvolles Handeln, unter anderem durch das Einhalten aller Hygieneregeln, egal ob daheim oder auf Reisen, können wir uns und unsere Lieben schützen.“

Landrat findet sich plötzlich in Risikogebiet wieder

Ebersbergs Landrat Robert Niedergesäß selbst befindet sich derzeit privat im Urlaub auf Mallorca. Während seines Aufenthalts wurde die Insel, wie der größte Teil Spaniens, vom Robert-Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt. „Er und seine Mitreisenden werden sich selbstverständlich testen lassen und sich an alle Vorgaben halten", betont die Landratsamts-Sprecherin. Dazu gehöre auch eine Quarantänephase bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses. Geplant sei der Urlaub noch bis zum 31. August, rund eine Woche vorher kehre der Landrat aber bereits zurück in den Landkreis Ebersberg und nutze noch ein paar Urlaubstage daheim.

„Ein Fasching mit Abstandsregeln macht keinen Spaß“

17.22 Uhr, Ebersberg: In diesem Winter soll es keinen Fasching geben. Zumindest, wenn es nach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht. Wir haben darüber mit Robert Gockner von der Ebersberger Faschingsgesellschaft gesprochen. Hier geht es zum Interview!

„Hier ein Gerechtigkeitsgefühl herzustellen ist nicht gelungen“

Der Landkreis Ebersberg zählt am Donnerstag bayernweit zu den Regionen mit den am schnellsten steigenden Fallzahlen.

17.19 Uhr, Ebersberg: Der Corona-Pflegebonus soll an Pflegekräfte gezahlt werden. Warum der Bonus schlecht ausgestaltet wurde, erklärt der Ebersberger Klinik-Chef Stefan Huber.

„Ich hoffe sehr, dass die Corona-Pandemie bei den Tarifverhandlungen zumindest emotional eine Rolle spielen wird. Denn von Applaus alleine kann man nicht essen“: Stefan Huber.

Neun neue Corona-Fälle im Landkreis Ebersberg: Kritische Schwelle fast erreicht

16.00 Uhr, Ebersberg: Neun weitere nachgewiesene Ansteckungsfälle mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt Ebersberg am Donnerstagnachmittag. Die Zahl der akut Infizierten liegt damit landkreisweit bei 41.

Bemerkenswert ist der rapide Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz. Sie zeigt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in der zurückliegenden Woche infiziert haben. Im Landkreis Ebersberg liegt sie nun bei 30,95.

Bereits bei einem Wert von 35 sind in Bayern die lokalen Gesundheitsämter verpflichtet, lokale Maßnahmen gegen weitere Ansteckungen zu prüfen und das Gesundheitsministerium zu möglichen Ursachen der Fallzunahmen zu informieren. Bei einem Anstieg auf 50 müssen Lockerungen rückgängig gemacht und neue Beschränkungen verhängt werden.

„Es geht wirklich um was“

Donnerstag, 20. August 2020, 15.50 Uhr, Ebersberg: „Es geht wirklich um was“: Im Interview spricht Dr. Marc Block, während des Coronakatastrophenfalls Versorgungsarzt für den Landkreis Ebersberg, über das Wiederaufflackern der Pandemie im Landkreis.

Landkreis: Fünf neue Ansteckungen

Mittwoch, 19. August 2020, 16.05 Uhr, Ebersberg: Fünf neue Ansteckungen mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt von Dienstag auf Mittwoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit leicht auf 23,92 (Vortag: 23,22) an. Er entspricht den landkreisweiten Neuinfektionen in der vergangenen Woche pro 100 000 Einwohnern. Nun liegt die Zahl der akut mit dem Virus Infizierten bei 32. Drei der Covid-19-Patienten befinden sich zur Behandlung in der Kreisklinik Ebersberg, die bis gestern noch keine Corona-Patienten aufnehmen musste. Keiner der drei sei in Intensivbehandlung. Dazu kommen vier Verdachtsfälle, die ebenfalls im Krankenhaus liegen.

Auch bei den fünf neuen Ansteckungsfällen handelt es sich größtenteils um Reiserückkehrer aus Kroatien, erklärt ein Sprecher des Landratsamtes. Nach der sprunghaften Zunahme der nachgewiesenen Infektionen über das vergangene Wochenende wurden laut Mitteilung am Dienstag im Ebersberger Diagnostikzentrum 138 Menschen getestet, viele davon mögliche Kontaktpersonen der Reiserückkehrer.

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