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CSU-Kreisvorsitz: Huber lehnt dankend ab

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Landkreis Ebersberg - Bezirksrat Thomas Huber hat keine Ambitionen auf den Kreisvorsitz der CSU. Im Gespräch mit der EZ sagte der Grafinger am Montag, er werde sich „mit Sicherheit nicht“ um die Nachfolge von Christa Stewens bewerben.

Stewens hatte für heuer ihren Rückzug vom Parteiamt angekündigt und gesagt, dass sie 2013 nicht mehr für die Landtag kandidieren wolle.

Huber, der auch Stadtrat und Kreisrat ist, sagte, das Amt des Parteivorsitzenden würde ihm „sehr viel Spaß“ machen, doch er könne es aufgrund seiner beruflichen Belastung als Leiter der Stabsstelle „Bildung“ im Bayerischen Roten Kreuz nicht so ausüben, wie er es ausüben wolle. „Es wäre unredlich, einen Job zu übernehmen, wenn man von Anfang an weiß, dass schaff’ ich zeitlich nicht.“ Der Kreisverband müsse von jemandem geführt werden, der im „politischen Hauptamt“ stehe, so Huber, der neben seinem Beruf im Moment Betriebswirtschaftslehre studiert.

Nach Informationen der EZ ist im Parteivorstand bereits vorentschieden worden, dass die Vaterstettener Europaabgeordnete Angelika Niebler den Parteivorsitz von Stewens übernehmen soll.

Sein Nein zum Parteivorsitz wollte Huber in keinem Zusammenhang zu einer eventuellen Landtagskandidatur im Jahr 2013 verstanden wissen, wenn Stewens aus dem Maximilianeum ausscheidet. Hauptberuflich Politik zu machen, könne er sich sehr wohl vorstellen.

Von Michael Acker

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