CSU-Stadtrat fordert Sitzungsstopp bis nach der Wahl

Ebersberg - Debatten, die die Welt nicht braucht ­ es gibt sie auch in Ebersberg.

Jüngstes Beispiel: Die Sitzung des Sozialausschusses des Stadtrats. Es ging um einen Antrag der CSU, die das neue Familienbad am Klostersee, das im Sommer offiziell eröffnet werden soll, möglichst kindgerecht gestalten und dafür ein geeignetes "Fachbüro" zu Rate ziehen will.

Die SPD und die Freien Wähler sprachen von einem "Schaufensterantrag", da es doch klar sei, dass man sich vor dem Kauf von Schaukel und Rutsche entsprechend beraten lasse. Dazu bedürfe es keines Beschlusses im Gremium. Die Schwarzen poltereten zurück, dann wieder die Sozis usw. usw. Und dann schlug die Stunde, besser gesagt die Sekunde von CSU-Stadtrat Martin Schechner jun., der das Hickhack nicht mehr ertragen konnte und den Antrag stellte, die Sitzung sofort zu beenden und vor der Kommunalwahl auch keine solche mehr abzuhalten, weil auch hier nur noch Wahlkampf stattfinde. Bürgermeister Walter Brilmayer belehrte seinen Parteifreund, dass dies schon von der Geschäftsordnung her nicht möglich sei. Also ging's munter weiter.

Was am Ende herauskam? Über den Antrag der CSU herrschte plötzlich Einigkeit. Zuvor war allerdings das Wort "Fachbüro" durch "Fachberater" ersetzt worden.

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