„Die christliche Sache bedeutet mir sehr viel“: Thomas Bergmeister vor dem alten Pfarrhof in Ebersberg. Foto: Stefan Rossmann

Dekanat hat neuen Jugendseelsorger

Ebersberg - „Ich habe schon jetzt das Gefühl, angekommen zu sein“, sagt Thomas Bergmeister, neuer Jugendseelsorger für das Dekanat Ebersberg. „Ich habe viel Freude an meiner Arbeit und bin hier sehr gerne.“

Der 36-Jährige ist Pastoralreferent und gebürtiger Murnauer. Seit September arbeitet er an seiner „Wunschstelle“. „Zu meinen Aufgaben gehören vor allem kirchliche Jugendarbeit oder die Planung der Angebote für Jugendgottesdienste.“ Ende September wurde bereits ein „Genießerwochenende“ organisiert. Es wurden kreative Workshops, Aktivitäten wie Kanufahren und Jugendgottesdienste angeboten. Außerdem habe es ein buntes Abendprogramm gegeben. Weiterhin arbeitet Bergmeister mit dem Dachverband Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zusammen, der die Verbände der Landjugend und Pfadfinder beinhaltet. „Zur Landjugend gehört beispielsweise die Aktion ,Rumpelkammer’. Es geht dabei um Kleider- und Altpapiersammlung.“ Die Pfadfinder seien für den 36-Jährigen „Neuland“: „Das Kennenlernen wartet noch auf mich.“

Derzeit plant Thomas Bergmeister die Jugendkorbinianswallfahrt, die Mitte November stattfinden wird. „Wir verbringen zwei Tage in Freising. Es findet unter anderem ein Gottesdienst mit dem Kardinal statt.“ 40 Jugendliche können bei der Veranstaltung teilnehmen. Die meiste Zeit ist der Jugendseelsorger in seinem Ebersberger Büro: „Ich unterstütze aus der Ferne und vor Ort. Wo Bedarf ist, bin ich präsent.“ Seine Schwerpunktgebiete sind derzeit Aßling, Markt Schwaben, Grafing und Ebersberg. „Zudem bin ich oft in Poing. Dort ist derzeit die Stelle des pastoralen Mitarbeiters nicht besetzt und somit versuche ich die Pfarrei zu unterstützen.“

Das größte Projekt, das Bergmeister momentan vorbereitet, ist die Wiedereinführung der Jugendgottesdienste. Sie sollen einmal im Monat, an jedem zweiten Sonntag, an wechselnden Plätzen stattfinden. „Die Jugendgruppe vor Ort wird den Gottesdienst vorbereiten.“ Anschließend werde es einen gemütlichen Teil als Ausklang geben.

Thomas Bergmeister war bereits drei Jahre im Landkreis tätig. Bis zum Jahr 2011 arbeitete er in der Poinger Pfarrei. Dort kümmerte er sich vorrangig um die Jugendministranten und Gottesdienste. Zuletzt besetzte er wiederum drei Jahre die Jugendstelle in Rosenheim: „Ich habe daher schon Erfahrung in der Jugendarbeit.“

„Die christliche Sache bedeutet mir sehr viel.“ Deshalb habe Thomas Bergmeister die Ausbildung zum Pastoralreferenten gewählt. Weiterhin findet der 36-Jährige: „Jugendarbeit sollte man machen, solange man jung ist.“ Außerdem freue er sich auf die künftigen Begegnungen mit den Jugendlichen.

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