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Blick auf den noch trostlosen Marktplatz.

umgestaltung marktplatz 

Drei-Zeiten-Pendel und neuer Spielplatz

Mehrgenerationenplatz, Wasserspiel, zusätzliche Bänke, neue Wege: Der Bereich des Marktplatzes in Poings neuer Ortsmitte wird jetzt umgestaltet. Der kleine Spielplatz ist bereits weg, auf der Fläche werden Trimm-dich Geräte aufgebaut.

Poing – Workshops und Diskussionen über die Gestaltung der neuen Ortsmitte im Bereich des Marktplatzes hat es in den vergangenen Jahren viele gegeben. Jetzt macht die Gemeinde Poing tatsächlich Nägel mit Köpfen und verändert den Bereich. Als erste sichtbare Maßnahme ist der kleine Spielplatz an der Bürgerstraße, gegenüber des City Centers II, verschwunden. Dort wird ein Mehrgenerationenplatz entstehen. Das Konzept stellte Bürgermeister Albert Hingerl in der Bürgerversammlung vor: „Die Spielgeräte werden für Kinder aller Altersklassen nutzbar sein. Des Weiteren werden zwei Trimm-dich-Geräte aufgestellt, die auch für Senioren nutzbar sind.“

Im Entwurfsplan, dem der Gemeinderat bereits zugestimmt hat, sind weitere Maßnahmen vorgesehen: befestigter und barrierefreier Verbindungsweg zwischen der Marktstraße im Osten des Marktplatzes und der Bürgerstraße im Westen, Sitzgelegenheiten mit Tischen (seniorengerecht), zusätzliche Bänke mit Arm- und Rückenlehnen sowie Abfalleimer, ein Lichtkonzept, Fahrradständer, Sandkasten, acht Obstbäume im Bereich der Blumen- und Spielwiese nördlich des Marktplatzes, Wasserspiel/Brunnen. Außerdem soll das Literaturhaus, das momentan eine Holzhütte ist, neu und größer werden, und die Markthütten sollen einheitlich werden.

Das Wasserspiel soll ähnlich dem Stachus in München sein: ein Fontänen-Brunnen, dessen Düsen in den ebenerdigen Pflasterbereich eingearbeitet sind. Die Kosten hierfür, inklusive Beleuchtung, werden auf rund 70.000 Euro geschätzt.

Der kleine Spielplatz ist schon weg, hier sollen unter anderem Trimm-dich-Geräte aufgestellt werden.

Abgesehen davon wird die Umgestaltung der neuen Ortsmitte etwa 130.000 Euro kosten. Darin inbegriffen ist ein Drei-Zeiten-Pendel, das als Kunstwerk den Platz bestimmen soll. An einer gemeinsamen Achse sind drei Pendel mit Kugelgewichten aufgehängt, die durch einen Seilzug in Bewegung gesetzt werden können.

Was es nicht geben wird in der umgestalteten neuen Ortsmitte ist eine öffentliche Toilettenanlage. Der Gemeinderat hat sich aus Kostengründen gegen die Errichtung eines eigenen WCs am Marktplatz entschieden. Ganz vom Tisch ist das Thema aber nicht: Wenn das Parkhaus am S-Bahnhof, nahe des Marktplatzes, saniert wird (dies wird nach Fertigstellung der neuen Bahnunterführung passieren), soll geprüft werden, ob in das Park-and-Ride-Gebäude ein öffentliches WC integriert werden kann.

Durch die Umgestaltung erhofft sich die Gemeinde Poing mehr Attraktivität und mehr Leben für und auf dem Platz in der neuen Ortsmitte.

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