Blumengruß (v.l.): Schulleiterin Catherine Aicher verabschiedete Ursula Knöner, Hans Müller und Maria Hegenbart-Heß. Foto: Edelmann

Dreimal Abschied

Vaterstetten - Beim Sommerfest werden verdiente Mitglieder der Schulfamilie verabschiedet.

Gleich dreimal hieß es Abschied nehmen beim diesjährigen Sommerfest der Grund- und Hauptschule an der Gluckstraße: Zum Ende diesen Schuljahres wird die Schulfamilie um drei engagierte Personen ärmer sein. In den Ruhestand gehen Konrektor Hans Müller und Lehrerin Maria Hegenbart-Heß. Müller war sechs Jahre an der Schule und hatte diese auch kommissarisch geleitet, als die Stelle des Rektors zwischen dem Weggang von Manuela Strobl und dem Kommen von Catherine Aicher ein Jahr lang unbesetzt gewesen war.

Auf 41 Jahre als Lehrerin, davon 40 Jahre an der Gluckstraße, kann Hegenbart-Heß zurückblicken. Sie begann 1975 an der damaligen Hauptschule. Vieles habe sich seitdem geändert, nicht nur der Name der Schule, „aber es war immer schön mit unseren Schülern und dem Kollegium“, versichert sie. Dennoch: In letzter Zeit sei so viel los gewesen, dass sie nun erst einmal zur Ruhe kommen müsse. Dann aber freue sie sich auf schöne Reisen mit ihrem Mann.

Auch Müller will bei langen Spaziergängen mit seinem Hund erst einmal neue Kraft schöpfen, bevor er einige Arbeiten an seinem Haus in Angriff nehmen will.

Verabschiedet wurde außerdem die langjährige Elternbeiratsvorsitzende Ursula Knöner, die auf insgesamt 16 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit als Elternvertreterin zurückblicken kann. Begonnen hatte sie 1999 an der Grundschule Parsdorf, wo ihre Tochter eingeschult wurde. 2003 folgte für Mutter und Tochter der Wechsel an die Grund- und Hauptschule an der Gluckstraße. Parallel engagierte Knöner sich dann auch im Elternbeirat des Katharina-von-Bora-Kindergartens, den ihr Sohn besuchte. Ab 2009 war sie Vorsitzende der schulischen Elternvertretung. Als diese vor drei Jahren in zwei verschiedene Gremien für Grund- und Mittelschule aufgesplittet wurde, übernahm sie den Vorsitz im Elternbeirat der Mittelschule. Da nun auch ihr Sohn seine Schullaufbahn erfolgreich beendet hat, endet die Amtszeit seiner engagierten Mutter. Den geplanten Schulneubau neben dem Vaterstettener Stadion hat Knöner maßgeblich mit geplant, den tatsächlichen Umzug wird sie aber zumindest als aktive Elternbeirätin nicht mehr mit erleben. Eine ihrer letzten Aufgaben war die Organisation des Sommerfestes mit einer Rekordzahl von 630 Anmeldungen, was das Organisationsteam vor einige logistische Herausforderungen stellte. Das Sommerfest bildete den Abschluss einer Projektwoche. Schüler hatten selbst Spiele erstellt, Spiele auf verschiedenen Kontinenten kennengelernt, sich mit Angeboten von früher und heute beschäftigt, Hüpfspiele auf den Pausenhof gemalt, eine Kugelbahn gebaut und Wasserspiele veranstaltet, was bei den heißen Temperaturen besonders gut ankam. se

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