Eugen Gillhuber, Moosacher Bürgermeister, informierte über DSL.

DSL: Moosach drängt auf schnellen Ausbau

Moosach - Wie zahlreiche andere ländliche Gemeinden im Landkreis Ebersberg drängen auch die Moosacher auf einen schnellen Ausbau ihrer DSL-Versorgung. Dazu erläuterte Bürgermeister Eugen Gillhuber (CSU) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates die Möglichkeit eines Ausbaues durch eine UMTS-Lizenz.

„Hier“, so der Rathauschef, „wäre die Firma Vodafone bereit, den vorhandenen Funkmasten aufzurüsten“. Kosten hierfür ca. 30 000 bis 40 000 Euro. „Für die Ortsteile Berghofen und Fürmoosen könnte über die Firma Invitel ein Anschluss über die bestehende Glasfaserleitung erfolgen“, wie Gillhuber erklärte. Gespräche darüber finden in den nächsten Tagen statt.

Im Bereich Ober- und Niederseeon bietet sich ein Anschluss über die bereits bestehende Leitung der Stadtwerke München an. Aber: „Es geht alles nicht von heute auf morgen“, so Gillhuber, „ so eine Kombilösung ist wohl vorstellbar“.

Gemeinderat Robert Bauer von der UWG-Fraktion sieht die Funklösung nur als zweite Möglichkeit. Er riet ohnehin dazu abzuwarten, wie eine Förderung der Bundesrepublik Deutschland durch das Konjunkturpaket II für das Breitband aussehen wird. Mit Informationen dazu rechnet er aber nicht vor Mitte Februar.

Im Anschluss daran referierte Sachverständiger Josef Ledermann als beauftragtes Büro für die Gemeinden Baiern, Bruck und Moosach ausführlich über die Situation der Breitbandversorgung in der Gemeinde Moosach. Der Ingenieur sieht mittelfristig nur die Verkabelung mit Glasfaser als aussichtsreich. Allerdings nicht vor 2018. Der Gemeinderat nahm es zur Kenntnis. Ein entsprechender Beschluss musste nicht gefasst werden.

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