Bayernpartei schickt niemand ins Landratsrennen

Landkreis Ebersberg - Die Bayern-Partei im Landkreis Ebersberg wird keinen eigenen Kandidaten ins Rennen um den Chefsessel im Landratsamt Ebersberg schicken. Das gab am Donnerstag der Kreisvorsitzende Christian Eckert nach einer Sitzung des Kreisvorstands in Oberndorf (Stadt Ebersberg) bekannt.

Es sei nicht zu schaffen, die 375 nötigen Unterstützungsunterschriften rechtzeitig zusammenzubringen, so der Hohenlindener, zumal zugleich auch die Suche nach Unterstützern für die heuer anstehende Landtags- und Bundestagswahl bereits laufe. Hier müsse seine Partei oberbayernweit jeweils 2000 Unterschriften zusammenbringen. Zumindest was die Wahl zum neuen Deutschen Bundestag angehe, schaue es bislang recht gut aus, sagte Eckert.

Auf Unterstützung der Wählerinnen und Wähler ist auch noch der Direktkandidat für den Bundestag, Harold Amann aus Anzing angewiesen. Hier zeigte sich Eckert zufrieden: „Die nötigen Unterschriften kriegen wir zusammen.“

Da man am 14. April, dem Tag der Landratswahl, nun keinen eigenen Bewerber ins Spiel bringen werde, werde es zumindest aber eine Wahlempfehlung der Bayern-Partei geben. Festgelegt hat sich der Kreisvorstand jedoch noch nicht. So viel steht aber schon fest: Eine Empfehlung werde es, so Eckert, entweder für den Bewerber der Freien Wähler, Toni Ried (Ebersberg), oder den Kandidaten der SPD, Georg Böhm (Grafing), geben. Erst einmal wolle man aber direkten Kontakt mit den beiden Anwärtern aufnehmen, um sich ein Bild zu machen. Eckert, seit vielen Jahren Gemeinderat in Hohenlinden: „Wir glauben, dass eine Wahlempfehlung immer etwas wert ist.“ jödo

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