Hamburg: Messerattacke – Polizei erschießt Mann

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Sieglinde Bittl von der Projektstelle Erlebnis Bauernhof mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung „Fit für Erlebnis Bauernhof“ bei der Schlussrunde der Veranstaltung. Foto: kn

Mehr als nur Kühe, Weide und Acker

Landkreis - Der Bauernhof ist ein idealer Ort, um Schülern die Produktion von Lebensmitteln und die Wertschätzung dieser Produkte näher zu bringen.

Mit allen Sinnen erleben und spielerisch lernen, wie zum Beispiel aus dem Korn eine Scheibe Brot wird, das gelingt auf einem landwirtschaftlichen Betrieb besonders gut.

Damit die Bäuerinnen und Bauern für dieses lehrplanorientierte Angebot des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums gut gerüstet sind, fand am Landwirtschaftsamt in Ebersberg die Fortbildungsveranstaltung „Fit für das Programm Erlebnis Bauernhof für Grundschulen und Förderschulen“ statt.

20 Bäuerinnen und Landwirte waren gekommen, um sich auf Schulklassen der 3. und 4. Jahrgangsstufe sowie Förderschulen vorzubereiten. Die Teilnehmer erwartete ein abwechslungsreiches Tagesprogramm. Schon bei der Vorstellungsrunde konnte Sieglinde Bittl, Projektmitarbeiterin vom Programm Erlebnis Bauernhof, die Teilnehmer für Methoden, die diese mit Schülern auf dem Hof umsetzen können, interessieren. Stefan Wagner von der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung zeigte, wie die Sicherheit der Kinder auf dem Bauernhof mit einfachen Mitteln erhöht werden kann. Die Seminarteilnehmer durften auch selbst jeweils in die Rolle eines Schülers schlüpfen und an Lernstationen erfahren, wie man Kindern und Jugendlichen die Landwirtschaft und Produktion von Lebensmitteln näher bringt.

Zum Beispiel ging es darum herausfinden, wie viel Getreide der Bauer auf einem Quadratmeter Feld anbaut, wie viel er erntet und was man daraus herstellen kann. Außerdem wurde behandelt, wie man Schülern erklärt, wie sich gute Erde anfühlt.

„Auf dem Lernort Bauernhof können die Schülerinnen und Schüler viele Kompetenzen erwerben, die der LehrplanPLUS vorsieht“ so Sieglinde Bittl. Ausgestattet mit dem Wissen über die lehrplanbezogenen Themenfelder entwickelten die Teilnehmenden selbst Ideen für die Umsetzung auf ihrem eigenen Betrieb.

Für das Thema „Hygienische Voraussetzungen bei der Lebensmittelverkostung und -Verarbeitung“ sensibilisierte Barbara Erber vom Fachzentrum für Ernährung und Gemeinschaftsverpflegung. Margit Maier, stellvertretende Sachgebietsleiterin der Abteilung Ernährung und Haushaltsleistungen, erarbeitete mit den Landwirtinnen und Landwirten die persönlichen und betrieblichen Anforderungen, die man für dieses Programm mitbringen sollte. Und Kerstin Härtling, Fachoberlehrerin am Amt für Landwirtschaft, informierte über die Abwicklung im Programm Erlebnis Bauernhof.

„Es war abwechslungsreich, kurzweilig, informativ und motivierend“, so das Feedback der Teilnehmer in der Abschlussrunde der Veranstaltung in Ebersberg. Optimistisch, motiviert und gut gerüstet freuen sich die teilnehmenden Landwirtschaftsbetriebe nun auf ihre ersten Schulklassen. ez

Weitere Informationen

Das Amt für Landwirtschaft hilft Lehrkräften, einen für ihre Klasse geeigneten Betrieb zu finden oder unterstützt interessierte Bauern: Tel.: (0 80 92) 26 99-133.

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