Enkeltrick
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Immer wieder kommt es im Landkreis Ebersberg zu betrügerischen Anrufen.

Fiese Masche in der Kreisstadt

85-jährige Ebersbergerin übergibt 10.000 Euro an Betrüger

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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Eine 85-jährige Frau aus Ebersberg ist Betrügern zum Opfer gefallen. Sie übergab ihnen 10.000 Euro in bar. Auf diesen gemeinen Trick fiel die Frau herein.

Ebersberg - Eine 85-jährige Ebersbergerin erhielt am Montagvormittag mehrere Anrufe von Betrügern. Wie die Polizei jetzt mitteilte, gaukelten sie der Frau vor, dass eine Nachbarin in München einen Unfall gehabt hätte und nun 10.000 Euro an die Versicherung bezahlen solle, damit sie ihren Führerschein nicht verliert. Da die Unfallfahrerin das Geld nicht aufbringen könne, würde sie dringend die Hilfe des Opfers benötigen.

Frau übergibt das Geld bei sich zuhause

Die 85-jährige Frau fiel auf diesen Betrug herein und übergab den geforderten Betrag gegen 16.30 Uhr an eine ihr unbekannte männliche Person, die das Geld bei ihr zu Hause abholte.

Die Polizei Ebersberg hat die strafrechtlichen Ermittlungen eingeleitet, wobei die weitere Sachbearbeitung an die Kriminalpolizei Erding abgegeben wird.

Enkeltrick in Glonn

Auch in Glonn sollte eine ältere Frau zum Opfer werden. Die 72-jährige erhielt ebenfalls am Montag, 12. Oktober, einen betrügerischen Anruf. Der unbekannte Anrufer gab sich als Enkel der Geschädigten aus und begann das Gespräch mit „Hallo Oma, wie geht es Dir ?“ und bat aufgrund einer finanziellen Notlage und Unterstützung. Das vermeintliche Opfer erkannte allerdings die betrügerische Masche sofort und das Telefonat wurde schnell beendet.

Die Polizei möchte darauf hinweisen, dass diese bekannte Masche, ebenso wie der Anruf des Phänomens „falscher Polizeibeamter“ usw. nach wie vor aktuell ist, und immer wieder derartige Anrufe, vorwiegend bei älteren Personen, getätigt werden.

Sie rät: „Zu ihrer eigenen Sicherheit: Übergeben sie kein Bargeld an Fremde aufgrund dubioser Geschichten. Im Zweifelsfall ziehen sie bitte Familienangehörige, Bekannte oder die Polizei zu Rate.“

Falsche Polizeibeamte

Am Dienstag, 13. Oktober, in der Zeit von 20.30 bis 23.00 Uhr, wurden der Polizeiinspektion Ebersberg fünf Fälle von Anrufen „falscher Polizeibeamter“ mitgeteilt. In allen Fällen, die sich auf mehrere Ortschaften im Dienstbereich bezogen, wurden die vermeintlichen Opfer von männlichen und weiblichen Tätern angerufen, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Immer wurde vorgeschwindelt, dass in der Nachbarschaft vor kurzem Einbrüche stattgefunden hätten und eindeutige Hinweise vorhanden seien, aus denen hervorgeht, dass die Angerufenen selbst demnächst von den Einbrechern heimgesucht werden würden. Im weiteren Verlauf wurden die möglichen Opfer über Wertgegenstände (Bargeld, Schmuck, Gold) ausgefragt.

Glücklicherweise ist keiner auf den Trick hereingefallen und die Telefonate wurden nach kurzer Zeit beendet und es blieb beim Betrugs-Versuch. .

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