So sieht der Enforcement-Trailer aus, den die Stadt als Dauerblitzer einsetzt.
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So sieht der Enforcement-Trailer aus, den die Stadt als Dauerblitzer einsetzt.

Kreisstadt setzt „Enforcement Trailer“ ein

Achtung Autofahrer: Neuer Dauerblitzer in Ebersberg - hier steht er

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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Die Stadt Ebersberg will Rasern an den Geldbeutel. Dafür setzt sie ein neuartiges Fahrzeug für die Geschwindigkeitsmessung ein.

Ebersberg - „Nicht angepasste und überhöhte Geschwindigkeiten sind leider nach wie vor eine der Hauptunfallursachen“, bedauert Ebersbergs Bürgermeister Ulrich Proske. Gerade an den innerörtlichen Gefahrenstellen sei es oft nicht möglich, durch Geschwindigkeitsmessungen die Verkehrssicherheit zu erhöhen, weil dort schlicht und ergreifend kein Platz für ein Fahrzeug mit Blitzgerät ist.

Trailer benötigt weniger Platz

Dafür gibt es nun den „Enforcement Trailer“. Er benötigt weniger Platz als ein Pkw und kann rund um die Uhr eingesetzt werden. Massive Bauweise und Stahlplatten schützen vor mutwilligen Beschädigungen. Der komplette Anhänger wird während des Einsatzes abgesenkt und auch die Räder und die Anhängekupplung verschwinden in der Panzerung.

Völlig autark mit eigener Energieversorgung und Klimatisierung hält er nun rund um die Uhr bis Montag, 19. Oktober, an der Münchner Straße/Ecke Eichenallee Ausschau nach zu schnell fahrenden Fahrzeugen.

Modernes Messsystem im Einsatz

Ein modernes Laser-Lidar-Messsystem im Innern überwacht dabei alle Fahrspuren nach Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Der Anhänger verfügt über eine Alarmanlage, die mit einer Vielzahl von Sensoren jede Unregelmäßigkeit erfasst und sofort an die Alarmzentrale meldet. Um größtmöglichen Datenschutz und Schutz gegen Vandalismus zu gewährleisten werden die bereits verschlüsselten Falldaten drahtlos über einen verschlüsselten Kommunikationsweg übertragen.

Erfahrungsaustausch mit der Polizei

Dies ist der erste Einsatz der neuen Technik in Ebersberg. Geplant ist ein Erfahrungsaustausch mit der Polizei und dann wird über zukünftige Einsätze und Möglichkeiten entschieden.

„Wir sind zuversichtlich, dass diese Technik sehr geeignet ist, tags und nachts die Verkehrssicherheit an schwierigen Gefahrenpunkten zu erhöhen“, hofft der Bürgermeister.

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