Fliegerbombe in Erding gefunden: Biergarten geräumt - Einsatzkräfte sind vor Ort

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Am Ende waren alle froh, die Herausforderungen alle gemeinsam und gut gemeistert zu haben. 

Alpenvereinssektion Ebersberg trainiert unter realistischen Bedingungen

Raus aus der Halle, rein in den Fels

Für die Jugend I und Jugend II des Ebersberger Alpenvereins ging es nach langer Zeit raus aus der Halle wieder an den echten Fels.

Ebersberg – Die Kletterausfahrt führte in den „Wilden Kaiser“ ein mächtiger Gebirgsstock mit großer Klettertradition.

Am Freitag stieg die Gruppe auf die 1577 Meter hohe Stripsenjochhütte, ihrem Kletterstützpunkt. Am Samstag wurde der Klettergarten am Hundskopf aufgesucht. Trotz strahlend blauem Himmel und bestem Wander- und Kletterwetter war die Gruppe den gesamten Tag alleine im Klettergarten unterwegs. Somit war es ein Leichtes, das jeder zum Aufwärmen die Tour klettern konnte die er sich zutraute.

Mit der Zeit wurde dann gezielt die Schwierigkeit gesteigert. Es war für einige Teilnehmer ein erheblicher Umgewöhnungsprozess von den Bedingungen der Kletterhalle auf den echten Fels umzusetzen.

In der Halle werden durch die Farben der Griffe die Routen vorgegeben, hier am Naturfels muss das Auge erst lernen sich den eigenen Weg zu finden. Auch sind die Bewegungsabläufe anders als in der Halle.

Neben dem Klettern ging es um die Vermittlung von Wissen wie man seine Kletterroute mit Hilfe von Zwischensicherung wie Bohrhaken, Klemmkeilen oder Friends (einem Klemmgerät) herstellen konnte.

Um einiges schwieriger wurde es dann schon, als es darum ging, wie man sich einen alpinen Standplatz bauen konnte, wenn kein gebohrter Haken vorhanden war. Immerhin sollte ja dieser Standplatz im Ernstfall einen möglichen Sturz halten. Somit war der Samstag voll mit Wissensvermittlung, einigem Üben und natürlich viel Kletterspaß.

Am Sonntag ging es dann so richtig zur Sache. Heute stand das Abseilen aus großer Höhe auf dem Programm. In diesem Fall ging es gut 25 Meter vom Hundskopf in die Tiefe. In der Hall ist es einfacher, hier ging es vom sicheren Stand über eine Felskante und Wulst hinab in die zunächst senkrechte Wand. Die Aufregung bei den Neulingen in der Gruppe war riesig, aber alle waren Stolz die Herausforderung geschafft zu haben. Nächste Touren der Jugend I und II der Sektion Ebersberg Grafing ist im Juli in den Nationalpark Berchtesgarden und Anfang August in das schöne Zillertal.

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