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Rettungswagen im Einsatz: Besonders im Süden des Landkreises Ebersberg dauert es manchmal etwas länger.

Rettungsdienst kommt auf die Tagesordnung

Gemeinden sollen frühzeitig mitreden

Kommt jetzt Bewegung in die unzureichenden Anfahrtszeiten bei Rettungsdiensteinsätzen im Landkreissüden?

Landkreis– Wie die Ebersberger Zeitungberichtete, ist ein Erreichen des Einsatzortes innerhalb der gesetzlichen Richtzeit nicht immer gewährleistet. Das war auch Thema bei der jüngsten Sitzung des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung in Erding, berichtet Landrat Robert Niedergesäß, der den Sachstand dazu jetzt in einem Schreiben dem Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaft Glonn, Josef Oswald mitteilte.

Nach Darstellung des Landrats wird dieses Thema „ein wesentlicher Bestandteil des TruSt-III-Gutachtens sein, welches vom Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement bis voraussichtlich Ende dieses Jahres erarbeitet wird. Startschuss für unseren Rettungsdienstbereich ist der 26. Juli 2018“.

Weiterhin wurde in der Sitzung auf Vorschlag von Niedergesäß hin vereinbart, dass der Vorentwurf des Gutachtens, mit dem nach etwa vier Monaten zu rechnen sei, in einer Bürgermeisterdienstbesprechung vorgestellt werden könne, so dass die Gemeinden rechtzeitig in den Prozess eingebunden werden und ihre Belange dort einbringen können. Die Kommunen sollen also ein Wörtchen mitreden dürfen. Das ist auch notwendig, denn die Verantwortlichen der Integrierten Leitstelle haben im Rahmen der Zweckverbandsversammlung eingeräumt, das im südlichen Landkreis Ebersberg Handlungsbedarf besteht.

Niedergesäß stellte klar, dass es sich „bei der berechtigten Kritik an der Versorgungssituation im südlichen Landkreis nicht um Kritik am BRK als ausführende Rettungsorganisation handeln kann, sondern um ein Defizit an der übergeordneten bzw. vorgegebenen Versorgungsstruktur. Das BRK könne als Dienstleister nur im Rahmen dieser definierten (Infra-) Struktur handeln, diese gelte es nun auszubauen.  ez

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