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Der Ebersberger CSU-Chef Alexander Gressierer argumentiert, die Stadt müsse auf den Andrang am Wertstoffhof in Langwied mit längeren Öffnungszeiten reagieren.

Besserer Service am Samstag - Bilanz nach einem Jahr

Ebersberger Wertstoffhof geht in die Verlängerung

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Der Ebersberger Wertstoffhof in Langwied im Osten der Stadt soll ab Frühjahr nächsten Jahres am Samstag länger geöffnet bleiben.

Ebersberg – Statt bisher bis 12 Uhr kann man dann bis 14 Uhr Grasschnitt, Altpapier, Sperrmüll und andere Wertstoffe entsorgen. Darauf einigte sich der Umweltausschuss des Ebersberger Stadtrats. Nach einem Jahr soll dann Bilanz gezogen werden, ob und wenn ja, wie stark dieses Plus an Bürgerfreundlichkeit angenommen wird.

Der Ausschuss war einem Antrag von CSU-Fraktion und CSU-Ortsverband gefolgt, die mit „bürgerfreundlicher Politik“ argumentiert hatten. CSU-Chef Alexander Gressierer sagte, die längere Öffnungszeit am Samstag sei keine Frage des Wollens. Bei dem starken Andrang, der am Wochenende herrsche, sei sie eine Frage des Müssens. Die CSU glaubt, das Projekt durch Arbeitszeitverschiebungen bei den Wertstoffhof-Mitarbeitern weitgehend kostenneutral hinzubekommen. Gressierer sagte, die Anwohner hätten nichts gegen eine längere Öffnungszeit, sie fühlten sich durch den Wertstoffhof nicht gestört.

Gleichwohl sie am Ende wie alle anderen für den CSU-Antrag stimmte, zeigte sich Doris Rauscher von der SPD leicht skeptisch. In ihren Augen werden Mehrkosten entstehen, die über die Müllgebühren auf die Ebersberger umgelegt werden müssen. Schon jetzt habe die Einrichtung bürgerfreundliche Öffnungszeiten. „Erzeugen wir einen Mehrwert oder verlagern wir Besucherströme“, fragte sie und regte an, stärker zu kontrollieren, ob zahlreiche auswärtige Bürger in Ebersberg ihre Wertstoffe entsorgten. Diesen Vorschlag konterte die Verwaltung mit Fakten. Im Jahr 2015 habe eine Zählung ergeben, dass 13 Prozent der Wertstoffhof-Nutzer aus anderen Kommunen stammten. Die Kontrolle gestalte sich im Alltag schwierig, so Agnes Gehrer, die im Rathaus für die Abfallwirtschaft zuständig ist.

CSU-Stadtrat Alexander Gressierer frohlockte am Tag nach der Entscheidung via Pressemitteilung: „Die Verlängerung der Öffnungszeiten wird zu einer Entzerrung des Andrangs führen, was für Bürger und Mitarbeiter gleichermaßen Arbeitssicherheit und eine stressfreie Abwicklung verbessern wird. Außerdem müssten so Haus- und Gartenarbeiten nicht frühzeitig abgebrochen werden, um den anfallenden Abfall noch schnell entsorgen zu können. Die Umsetzung der neuen Öffnungszeiten soll spätestens zu Beginn der Vegetationsperiode 2018 erfolgen.

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