Bergeweise Briefwahl-Unterlagen stapelten sich in Ebersberg.
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Bergeweise Briefwahl-Unterlagen stapelten sich in Ebersberg.

Alle Stimmen und Ergebnisse im Live-Ticker

Bundestagswahl 2021 im Landkreis Ebersberg: Briefwahl-Unterlagen doppelt so oft ungültig

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  • Robert Langer
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  • Michael Acker
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  • Josef Ametsbichler
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In unserem Ticker verfolgen Sie die Bundestagswahl 2021 im Landkreis Ebersberg am Wahltag live. Mit allen lokalen News rund um die Abstimmung und zu allen Ergebnissen.

  • Der Landkreis Ebersberg gehört zum Wahlkreis Erding-Ebersberg. Eine Übersicht über alle Wahlkreise in Bayern und ihre Zuschnitte sowie Umfrageergebnisse finden Sie auf unserem großen Übersichtstext zur Bundestagswahl in Bayern.
  • In diesem Live-Ticker liefern wir Ihnen live alle News, Hintergründe und Ergebnisse für den Landkreis Ebersberg am Wahlabend. Alle News und Ergebnisse der Bundestagswahl 2021 in Bayern finden Sie auf Merkur.de/bayern.
  • Alle Entwicklungen und Ergebnisse aus dem Landkreis Ebersberg zur Bundestagswahl und Nachrichten und Geschichten darüber hinaus gibt‘s in unserem regelmäßigen Ebersberg-Newsletter.

Ungültige Stimmen: Briefwahl mit höherer Quote

Dienstag, 28. September, 12.37 Uhr: Im Kreis Ebersberg wurde in 161 Wahllokalen gewählt. 614 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren laut Landratsamt im Einsatz in den Wahlvorständen, in den Wahllokalen und Briefwahlbezirken. Die Wahlbeteiligung lag bei 85,14 Prozent. 64,56 Prozent der Stimmberechtigten wählten per Briefwahl. Es gab 0,64 Prozent ungültige Stimmzettel bei den Erst- und 0,41 Prozent bei den Zweitstimmen. 1,16 Prozent der Briefwahlunterlagen konnten nicht zugelassen werden, weil sie etwa falsch kuvertiert waren oder der Wahlschein nicht unterschrieben war.

13.08 Uhr: Die Briefwahl-Quote im Landkreis Ebersberg lag bei der Bundestagswahl bei 64,56 Prozent, also rund zwei Dritteln. Das dürfte ein historischer Wert sein. Einordnen konnte das das Landratsamt am Montag nicht.

Kein Listenkandidat schafft den Sprung: Lenz bleibt einziger Ebersberger in Berlin

Montag, 27. September, 8.10 Uhr: Nach Angaben des Bundeswahlleiters hat es keiner der Listenkandidaten im Wahlkreis 213 in den Bundestag geschafft. Damit bleibt Andreas Lenz (CSU) weiter der einzige Abgeordnete aus Erding und Ebersberg in Berlin.

Applaus für Andreas Lenz bei der CSU-Party in Pliening.

Der Scholz-Zug fährt vorbei: So wählte der Landkreis Ebersberg

22.43 Uhr: Ein im Detail spannender Wahlabend zeigte schnell eine große Linie: Der Scholz-Zug ist am Landkreis Ebersberg vorbeigefahren. Die SPD konnte im Wahlkreis nicht aufspringen und das starke Ergebnis im Bund in die Region holen. Stattdessen dürfen sich die Grünen über einen enormen Zuwachs freuen. Eine Klatsche kassiert die AfD, die deutlich Stimmen verliert - auch sonst können die kleinen Parteien wenig punkten - mit Ausnahme der Freien Wähler, die deutlich Stimmen zulegen. Die FDP hält immerhin in etwa ihr Gewicht.

Andreas Lenz (CSU) ging klar als Sieger gegen Magdalena Wagner (SPD) bei der Bundestagswahl 2021 hervor. Eine Chance auf den Bundestag bestand für sie zunächst dennoch - am Montagmorgen war laut Wahlleiter klar, dass sie den Sprung nach Berlin nicht schafft.

A propos: Politisches Schwergewicht bleibt Andreas Lenz (CSU), und Bundestagsabgeordneter bleibt er auch. Doch auch der Frauenneuhartinger musste gemeinsam mit der Union Federn lassen - wenn auch nicht so arg wie die CSU insgesamt. Mit diesem Fazit verabschieden wir uns heute von Ihnen und wünschen einen geruhsamen Abend und eine gute Nacht. Morgen wird die Ebersberger Zeitung weiter zu allen wichtigen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis 213 Erding-Ebersberg berichten. Und zu allem, was sonst noch wichtig ist.

Einzug in den Bundestag: SPD-Kandidatin hofft noch leise auf die Landesliste

22.16 Uhr: Ganz ausgeträumt ist der Traum vom Bundestagsmandat übrigens auch für SPD-Frau Magdalena Wagner noch nicht. Als Direktkandidatin unterliegt sie mit 14,48 Prozent der Erststimmen zwar Andreas Lenz (CSU, 42,26%) klar, ist sogar nur knappe Wahlkreis-Dritte hinter Christoph Lochmüller von den Grünen (14,86%).

Eine kleine Chance hat sie aber noch, über die Landesliste der SPD in den Bundestag einzuziehen - dahinter steckt aber eine komplexe Mathematik aus Ausgleichs- und Überhangmandaten. Diese Rechnung wird wohl erst im Laufe des Montags oder Dienstags aufgelöst. „Im Moment wissen wir es nicht“, sagt SPD-Kreisvorsitzende Doris Rauscher. „Wir wollen nicht spekulieren.“

Darf noch auf einen Einzug in den Bundestag über die Landesliste hoffen - SPD-Direktkandidatin Magdalena Wagner

Bärenstarke Wahlbeteiligung im Wahlkreis Erding-Ebersberg

22.04 Uhr: Eine Siegerin dieser Bundestagswahl ist im Wahlkreis Erding-Ebersberg auf jeden Fall die Demokratie. Die Wahlbeteiligung liegt laut den Landratsämtern bei wuchtigen 85,15 Prozent im Landkreis Ebersberg und bei 83,94 Prozent im Wahlkreis. Welchen Anteil dabei eine vermutlich hohe Briefwahl-Quote gespielt hat, ist heute noch nicht abzuschätzen. Das Landratsamt verwies bei der Frage nach dem Anteil an Briefwählern auf den morgigen Montag.

Wahlkreis 213 Erding-Ebersberg: Das vorläufige Endergebnis der Bundestagswahl 2021

Das vorläufige Endergebnis der Stimmauszählung im Wahlkreis Ebersberg - Erding steht fest.

Landkreis Ebersberg: Das vorläufige Endergebnis der Bundestagswahl 2021

Das vorläufige Gesamtergebnis der Bundestagswahl 2021 im Landkreis Ebersberg.

21.47 Uhr: Auch Markt Schwaben hat nun fertig ausgezählt: Das vorläufige Endergebnis

Last but not least: Die Stimmauszählung in Markt Schwaben.

Nur eine Gemeinde zählt immer noch aus

21.37 Uhr: Wie gewohnt ist die Gemeinde Markt Schwaben das Schlusslicht bei der Stimmauszählung. Sie zählen immer noch. Der Trend, der sich in den vergangenen Jahren etabliert hat, lässt sich vom Landkreis Ebersberg auf den kompletten Wahlkreis Erding-Ebersberg übertragen. Die Nachbarn in Erding sind mit ihrem Landkreis schon fertig.

Die Gemeinde Zorneding hat ausgezählt: Das vorläufige Endergebnis

Die Gemeinde Zorneding hat die Stimmauszählung mittlerweile beendet.

Wahlsieger Lenz hat Federn gelassen: „Hätte schlechter sein können.“

21.31 Uhr: Der amtierende Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis-Erding, Andreas Lenz (CSU), konnte sein Direktmandat trotz deutlicher Stimmenverluste verteidigen. Er sagt: „Ich freue mich über das Vertrauen. Aus meiner Sicht ist es ein gutes Erststimmenergebnis. Danke an die Wähler, aber auch alle Wahlkämpfer. Die vergangenen Wochen waren schon fordernde Zeiten. Aus meiner Sicht hat es sich aber gelohnt. Das Ergebnis in Bayern hätte schlechter sein können. Trotzdem ist das nicht unser Anspruch. Da müssen wir als CSU in Analyse gehen – inhaltlich, aber auch personell. Was die Koalitionsfrage betrifft: Eine erneute Große Koalition wird schon wegen der SPD nicht zustande kommen. Ich könnte mir eine Koalition mit der FDP vorstellen, zu der wir dann auch noch die Grünen bräuchten. Aber wir müssen erst das konkrete Ergebnis abwarten. Es ist ja noch alles offen.“

Gewinner des Abends: CSU-Bundestagsabgeordneter Andreas Lenz mit seiner Freundin Maria Bauer bei der Wahlparty in Pliening.

Die Gemeinde Poing hat ausgezählt: Das vorläufige Endergebnis

Grüne und SPD schenkten sich in der Gemeinde Poing nichts.

Bundestagswahl 2021 im Landkreis Ebersberg: Drei Gemeinden fehlen noch

21.23 Uhr: Um die sprichwörtliche Rote Laterne, was das Mitteilen des Vorläufigen Endergebnisses angeht, bewerben sich derzeit noch die Gemeinden Zorneding, Markt Schwaben und Poing. In Zorneding steht noch ein Wahlbnezirk aus, die beiden anderen Gemeinden liefern voraussichtlich das komplette Ergebnis.

Die Gemeinde Grafing hat ausgezählt: Das vorläufige Endergebnis

In der Gemeinde Grafing konnten sich die Grünen vor der SPD behaupten.

Die Gemeinde Egmating hat ausgezählt: Das vorläufige Endergebnis

In der Gemeinde Egmating sind die Stimmen mittlerweile ebenfalls fertig ausgezählt.

Linke, Bayernpartei und und ÖDP abgestraft: Das sagen die Kandidaten

21.21 Uhr: Wenig glücklich können die Direktkandidaten von Die Linke, Bayernpartei und ÖDP über ihr Abschneiden sein. Drei Erklärungsversuche:

Tobias Boegelein (Linke): „Dort, wo wir uns im Wahlkampf intensiv gezeigt haben, war das Ergebnis auch gut. Das sieht man an einigen Orten. Die Hauptursache für das schlechte Abschneiden sehe ich auf Bundesebene. Da wurde zu viel gestritten.“

Charlotte Schmid (ÖDP): „Das Ergebnis ist kein Grund, um sich zu freuen. Ich habe in den vergangenen Wochen immer wieder gehört, eine Stimme für die ÖDP sei eine verlorene Stimme, eine Stimme weg von den Grünen. Das ist auch ein Argument, das man schwer widerlegen kann. Deshalb haben wir das Ergebnis fast schon erwartet. Dennoch bin ich enttäuscht.“

Simone Binder (Bayernpartei): Dass es so ausgehen könnte, haben wir schon im Vorfeld gewusst. Wir wollten uns nur wieder deutlich zeigen. Das haben wir geschafft. Wir haben aus Gesprächen viele gute Rückmeldungen bekommen. Alles gut, auch für mich persönlich. Wir lassen uns nicht unterkriegen. Wir bleiben dran.

Freie Wähler jubeln: „Es ist ein Wahnsinn“

21.08 Uhr: Birgit Obermaier, Direktkandidatin der Freien Wähler, sagt der Redaktion: „Ich freue mich riesig. Es ist ein Wahnsinn, was für ein Vertrauen – auch wenn es für den Einzug in den Bundestag für mich nicht reicht. Das ist die einzige bittere Pille. Ich weiß nicht, ob ich der CSU Stimmen weggenommen habe, aber der Wahlkampf hat sich gelohnt. Ob ich jetzt in der aktiven Politik bleibe, weiß ich noch nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, mich weiter im Bereich regionaler Versorgung zu engagieren.“

AfD zerknirscht: „Haben Federn lassen müssen“

21.06 Uhr: Direktkandidat Peter Junker (AfD)sagt der Redaktion: „Ja, es stimmt, wir haben Federn lassen müssen und sind leider wieder einstellig geworden. Das ist schon enttäuschend. Die Ursachen muss man noch ergründen. Fest steht aber schon jetzt, dass im Wahlkampf nicht alles rund gelaufen ist, und es auch interne Probleme gegeben hat. Die beiden Strömungen in der Partei sorgen natürlich für Reibungsverluste. Der nationalere Flügel mag im Osten ankommen, nicht aber im Westen und vor allem nicht in Bayern. Im Herbst werden der Landes- und dann der Bundesvorstand neu gewählt. Da muss das aufgearbeitet werden.“

FDP-Kandidat freut sich für die Partei - und über das eigene Ergebnis

21.03 Uhr: Direktkandidat Marc Salih (FDP) sagt der Redaktion: „Für unsere Partei bin ich sehr zufrieden. Wir sind das zweite Mal hintereinander zweistellig – auch im Wahlkreis. Ich selbst konnte das Ergebnis von vor vier Jahren von Peter Pernsteiner halten beziehungsweise sogar leicht steigern. Ich weiß noch nicht, ob es für mich über die Liste reicht, das ist aber sicher sehr ambitioniert. Von der GroKo abgesehen, ist keine Regierung ohne die FDP möglich. Wir müssen jetzt sehen, was uns die anderen demokratischen Parteien anbieten. Ich persönlich habe keine Präferenz.“

Prösterchen: FDP-Kandidat Marc Salih feiert beim Neuwirt in Zorneding.
Der Wahlabend neigt sich dem Ende zu: Hier mal ein Blick auf die Erststimmenverteilung im Wahlkreis Erding-Ebersberg. Birgit Obermaier (FW), Marc Salih (FDP) und Peter Junker (AfD) liegen im Ringen um die Plätze vier bis sechs eng beieinander.

Grünen-Kandidat freut sich - und gratuliert der CSU

20.53 Uhr Direktkandidat Christoph Lochmüller (Grüne) sagt der Redaktion am Telefon: „Sieht so aus, als ob wir zweitstärkste Kraft würden. In Ebersberg sind wir noch ein Stück besser als Erding. Wir hatten einen tollen Zuwachs. Die CSU hat wieder Verluste einstecken müssen. Ich gratuliere Andi Lenz zu seiner Wahl.“

Grünen-Kandidat Christoph Lochmüller feiert auf der Kugleralm in Ebersberg das beachtliche Wahlergebnis.

SPD-Wahlparty: Bundes-Ergebnis feiern - Wahlkreis-Ergebnis wegstecken

20.50 Uhr: Direktkandidatin Magdalena Wagner (SPD) sagt der Redaktion am Telefon: „Mit dem Ergebnis im Bund bin ich zufrieden. Und ich glaube auch, dass das Ergebnis im Kreis okay ist, vor allem im Vergleich zur Landtags- und der Europawahl. Der Bundestrend für die SPD hat bei uns nicht so durchgeschlagen. Da hinkt Bayern immer etwas hinterher. Das Ergebnis für mich persönlich habe ich in etwa so erwartet. Für mich ist die Wahl Motivation weiterzumachen.“

SPD-Kandidatin Magdalena Wagner feiert in Ebersberg, hier mit Ortsvereinsvorsitzendem Dirk Schött.

Die Gemeinde Aßling hat ausgezählt: Das vorläufige Endergebnis

Christoph Lochmüller hat in der Gemeinde Aßling die Nase vor Magdalena Wagner (SPD).

Die Gemeinde Bruck hat ausgezählt: Das vorläufige Endergebnis

In der Gemeinde Bruck liegen die Grünen noch vor SPD und Freie Wähler.

Die Kreisstadt hat ausgezählt: Das vorläufige Ergebnis aus Ebersberg

Bei der Kreisstadt Ebersberg schenken sich Sozialdemokraten und Grüne ebenso nicht viel.

So wählt der Landkreis Ebersberg 2021: Grüne werden zweitstärkste Kraft

20.32 Uhr: Mal ein Blick auf die Zahlen im Landkreis Ebersberg: Die Grünen liegen bei den Zweitstimmen, ganz anders als im Bund, nun sichtbar vor der SPD. Wahlkreisweit geht das Kopf-an-Kopf-Rennen weiter, mit einem leichten SPD-Vorsprung.

Kirchseeon ist ausgezählt: Das vorläufige Endergebnis

Im Markt Kirchseeon liegen SPD und Grüne nah beieinander.

20.36 Uhr: Auch wenn er den Kampf ums Direktmandat eindeutig für sich entschieden hat. Andreas Lenz (CSU) wirkte im Landratsamt Erding nicht gerade euphorisch, links im Bild seine Lebensgefährtin Maria Bauer aus Aschau. Mittlerweile lässt sich Lenz bei der Wahlparty in Pliening feiern. Seine Freundin ist mitgefahren. 2017 hatte Lenz noch 48 Prozent der Erststimmen geholt, momentan steht er bei 42,8 Prozent.

Nicht nur das Wahlergebnis kommt heute ans Licht: Wahlsieger Andreas Lenz (40, rechts) tritt bei der Bekanntgabe der ersten Ergebnisse erstmals mit seiner 30-jährigen Freundin Maria Bauer (links) am Wahltag 2021 auf.

Frauenneuharting ist ausgezählt: Das vorläufige Endergebnis

In der Gemeinde Frauenneuharting ist die AfD bei den Zweitstimmen drittstärkste Kraft vor der SPD.

Emmering hat ausgezählt: Das vorläufige Endergebnis

In der Gemeinde Emmering teilen sich AfD und Freie Wähler die zweiten Plätze.

20.31 Uhr: Schmählich vernachlässigt haben wir bisher, die Zahlen für die FDP unter die Lupe zu nehmen. Die Liberalen sind ja im Bund mit einem klarem Regierungsanspruch angetreten. Im Wahlkreis Erding-Ebersberg kann Direktkandidat Marc Salih mit 7,7 Prozent nach aktuellem Stand das Ergebnis von Peter Pernsteiner aus 2017 nur leicht verbessern.

Bei den Zweitstimmen reicht es locker für die Zweistelligkeit, genau wie 2017 werden es wohl runde 12 Prozent. Die FDP liefert damit ein weiteres Beispiel, dass die Wähler taktisch gedacht haben und die Ergebnisse von Erst- und Zweitstimme nicht unbedingt zusammenpassen.

Mehr als zwei Drittel der Stimmbezirke sind ausgezählt. Da lohnt ein Blick auf die aktuelle Erstimmenverteilung, Stand 20.26 Uhr.

Pliening hat ausgezählt. Das vorläufige Endergebnis:

In der Gemeinde Pliening schenken sich SPD, Grüne und FDP fast nichts.

20.24 Uhr: Abgewatscht wird nach derzeitigem Auszählungsstand eine weitere Kleinstpartei: ÖDP-Direktkandidatin Charlotte Schmid kommt nach derzeitigem Stand nicht über 1,5 Prozent hinaus und liegt mehr als ein Prozent unter dem Ergebnis ihrer Vorläuferin Christina Treffer im Jahr 2017. Auf dieser Flughöhe weit unter der Fünf-Prozent-Hürde sind das Welten. Da hilft es auch nichts, dass die Kandidatin schon bei ihrer Kür echte Nehmerqualitäten bewiesen hatte.

Grünen-Kandidat Christoph Lochmüller feiert auf der Kugleralm in Ebersberg das beachtliche Wahlergebnis.

Hohenlinden hat ausgezählt: Das vorläufige Endergebnis:

Bei der Stimmen-Auszählung der Gemeinde Hohenlinden sind die Freien Wähler verhältnismäßig stark vertreten.

Glonn hat ausgezählt - das vorläufige Endergebnis:

In der Gemeinde Glonn ist die Auszählung bereits beendet.

Forstinning hat ausgezählt - das vorläufige Endergebnis:

Die Forstinninger haben gewählt: FDP und Grüne liefern sich ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Oberpframmern ist ausgezählt. Das Vorläufige Endergebnis:

In der Gemeinde Oberpframmern liegen die Zweitstimmen der Grünen deutlich vor der SPD.

Starkes Abschneiden der Freien Wähler im Wahlkreis Erding-Ebersberg

20.11 Uhr: Birgit Obermaier kann sich auf die Schulter klopfen: Es sieht nach einem starken Ergebnis für ihre Freien Wähler aus. Bei den Zweitstimmen rangieren sie derzeit mit rund 8,5 Prozent vor der AfD auf Platz 5, als Direktkandidatin kommt Birgit Obermaier auf rund 7,5 Prozent der Stimmen. Auch wenn es kein Bundestagsmandat wird: Das riecht nach einem Erfolg: 2017 dümpelten die Freien Wähler in beiden Kategorien unterhalb der drei Prozent.

Steinhöring ist Dritter: Vorläufiges Endergebnis steht fest:

Und das Podium ist komplett: Die Gemeinde Steinhöring belegt den dritten Platz beim Auszählen. Auch hier hat Andreas Lenz die Nase vorn.

Anzing hat als zweite Gemeinde ausgezählt: Das Ergebnis der Bundestagswahl in der Nordgemeinde:

Silbermedaille beim Auszählen: Die Gemeinde Anzing. Auch hier hat die CSU klar die Nase vorn.

19.59 Uhr: Während die CSU derzeit bei 33,39 Prozent der Zweitstimmen liegt, kommt Mandatsverteidiger Andreas Lenz (CSU) bei den Erststimmen auf runde zehn Prozent mehr. Er scheint heuer beliebter zu sein als seine Partei beziehungsweise die Union als Ganzes. Das deckt sich mit dem Eindruck eines Wahlhelfers aus dem Erdinger Raum, der unserem Reporter vor Ort schildert, dass viele Wähler taktisch abgestimmt, also Erst- und Zweitstimme unterschiedlich verteilt hätten.

Erste Ergebnisse zu kleinen Parteien

19.56 Uhr: Auch die AfD bleibt hinter den Erwartungen und dem Ergebnis von 2017 derzeit zurück, liegt bei 8,08 Prozent der Zweitstimmen (2017: 12 Prozent). Auch bei den Erststimmen fährt Kandidat Peter Junker, wie es aussieht, mit 7,5 Prozent einen Verlust von rund 3 Prozent ein.

19.54 Uhr: Ein Blick auf zwei Parteien, die bei den Auszählungen derzeit unter „Sonstige“ laufen. Momentan ist die Querdenker-Partei „Die Basis“ mit 1,77 Prozent auf Kurs, ein deutlich stärkeres Ergebnis als die Bayernpartei (0,8 Prozent) zu erzielen. Bayernpartei im Bund: Dieses Vorhaben ist klar gescheitert.

19.49 Uhr: Grüne und SPD kämpfen nach derzeitigem Stand Kopf an Kopf um den zweiten Platz nach der CSU in der Wählergunst. Mit jedem ausgezählten Wahllokal kann es sich angesichts des kaum vorhandenen Stimmenunterschieds ändern, wer momentan im Wahlkreis die Nase vorn hat.

Ein Zwischenstand zu den Zweitstimmen im Wahlkreis Erding-Ebersberg, 19.43 Uhr.

19.45 Uhr: Interessanterweise schneidet Andreas Lenz in seinem Heimatlandkreis Ebersberg mit 40,13 Prozent der Erststimmen etwas schlechter ab als im Wahlkreis Erding-Ebersberg insgesamt, dort kommt er auf 41,54 Prozent. Allerdings handelt es sich auch noch um eine Momentaufnahme. Wir behalten das im Auge.

Gemeinde Baiern liefert erstes vollständiges Ergebnis

19.37 Uhr: Der nächste Wahlsieger steht fest: Es ist die Gemeinde Baiern. Die kleine Südkommune liefert als erste ein vorläufiges Endergebnis. Die Wahlbeteiligung liegt bei 85,8 Prozent. Zweitstimmen: 34,41 % CSU, 7,49 % SPD, 11,94 % FDP, 9,82 % Grüne, 36,31 % Sonstige.

In der Gemeinde Baiern sind die Stimmen bereits vollständig ausgezählt.

Erste Ergebnisse: Lenz bleibt trotz Verlusten für weitere vier Jahre der Direktmandatsinhaber für den Wahlkreis

19.16 Uhr: Wir trauen uns: Mit Blick auf die bisher ausgezählten Erststimmen bleibt Andreas Lenz (CSU) Träger des Direktmandats im Wahlkreis 213 Erding-Ebersberg. Weder Grünen-Kandidat Christoph Lochmüller noch SPD-Kandidatin Magdalena Wagner können daran kratzen. Allerdings zeichnet sich ab, dass Lenz Federn lassen muss: Er liegt derzeit gut 7 Prozent unter seinem Ergebnis von 2017. Spannender wird es bei den Zweitstimmen: Da liegen SPD und Grüne mit rund 15 Prozent momentan quasi gleichauf.

Erststimmen im Wahlkreis Erding-Ebersberg um 19.09 Uhr.
Professioneller Arbeitsplatz: So tickert die Ebersberger Redaktion. Denn Pizza am Wahlabend hat schließlich Tradition.

Erste Ergebnisse: Grüne punkten im Landkreis Ebersberg stärker als SPD - CSU klar vorn

19.00 Uhr: Nachdem nun etwa 10 Prozent aller Wahllokale im Landkreis Ebersberg ausgezählt sind, lässt sich eine vorsichtige Schätzung treffen: Die bundesweite Stärke der SPD ist nicht auf die Region übertragbar. Während Andreas Lenz (CSU) bei den Erststimmen schon jetzt so klar vorne liegt, dass er nicht mehr um sein Direktmandat bangen muss, ist noch nicht gesagt, dass SPD-Frau Magdalena Wagner das Ergebnis ihrer Partei von 2017 deutlich verbessern kann. Stattdessen punkten klar die Grünen.

Freut sich über das voraussichtlich bundesweit starke Abschneiden der SPD: Kandidatin Magdalena Wagner bei der Wahlparty in Ebersberg. Im Landkreis Ebersberg sprechen die Zahlen eine andere Sprache.

Dennoch könnte die SPD-Kandidatin immer noch über die Liste in den Bundestag einziehen, wie einst der mittlerweile verstorbene Ewald Schurer.

Erststimmen im Landkreis Ebersberg um 19 Uhr.

Erste Ergebnisse aus Gemeinden im Landkreis Ebersberg

Mit weiteren eintrudelnden ersten Ergebnissen aus Anzing, Ebersberg, Grafing und Vaterstetten stabilisiert sich das Bild für die CSU allerdings deutlich: um 18.45 Uhr liegt Andreas Lenz mit fast 50 Prozent der Erststimmen klar vorn.

Erststimmen Landkreis Ebersberg, Stand 18.45 Uhr.
18.44 Uhr: Beim ersten Wahlergebnis, einem von 14 Zornedinger Stimmbezirken, war ein Schreck für CSU-Mann Andreas Lenz im Gepäck: Bei den Erststimmen ist ihm Grünen-Kandidat Christoph Lochmüller hart auf den Fersen, bei den Zweitstimmen sind die Grünen sogar stärker.

18.28 Uhr: Auch die Grünen aus dem Landkreis Ebersberg äußern sich glücklich über die ersten Hochrechnungen: „Ohne Grüne wird es in Berlin nicht gehen. Wir haben einen themenbezogenen Wahlkampf geführt und zwei Drittel zugelegt. Ich bin sehr zufrieden.“, sagt Angelika Obermayr, Sprecherin der Kreis-Grünen.

18.23 Uhr: Erfreuter als die CSU-Konkurrenz gibt sich Albert Hingerl, SPD-Fraktionssprecher im Ebersberger Kreistag. „CDU/CSU haben verloren, die SPD hat gewonnen. Wer Kanzler wird, wissen wir noch nicht“, sagte er der Ebersberger Zeitung in einer ersten Stellungnahme am Telefon.

CSU-Mann Lenz: „Müssen Vertrauen zurückgewinnen“

18.19 Uhr: In einer ersten Reaktion zu den Hochrechnungen äußert sich der amtierende Bundestagsabgeordnete Andreas Lenz. Am Telefon sagte der CSU-Mann der Redaktion, er sei „nicht zufrieden“ mit dem prognostizierten Abschneiden seiner Partei und der Union. Allerdings seien die nun erwarteten 32 Prozent immerhin besser als manche Hochrechnung.

Ob er aber auf der Oppositionsbank sitzen muss, sollte er wie erwartet sein Direktmandat verteidigen, wollte Lenz noch nicht prognostizieren. Dafür sei es zu früh, schließlich seien viele Koalitionen denkbar. „Wir müssen an vielen Stellen Vertrauen zurückgewinnen“, so Lenz über das historisch schlechte Abschneiden der Union. Es habe nicht allein am Kanzlerkandidaten Armin Laschet gelegen. „Die Analyse muss schon tiefer gehen“, so Lenz.

Bundestagswahl 201 im Landkreis Ebersberg: Jetzt wird ausgezählt

18.00 Uhr: Jetzt ist Schluss - rien ne va plus, alea iacta est - aus is und gar is und schee is, dass‘ wahr is: Mit der Schließung der Wahllokale beginnen die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer landkreisweit mit der Stimmenauszählung. Es ist von einer hohen Wahlbeteiligung auszugehen und das Öffnen der Briefwahl-Unterlagen kostet zusätzliche Zeit und Mühe. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an die freiwilligen Wahlhelfer. Wir warten gespannt auf die ersten Auszählungsergebnisse, rechnen damit spätestens in ein, zwei Stunden und gehen mit diesem Ticker in die heiße Phase.

16.42 Uhr: Beim Vorbereiten der Briefwahlunterlagen für die Auszählung in der Ebersberger Mittelschule hilft die SPD-Landtagsabgeordnete aus der Kreisstadt, Doris Rauscher (links, stehend), mit. Die blauen Stimmzettel-Umschläge dürfen erst um 18 Uhr geöffnet werden, wenn die Wahllokale geschlossen sind. Überprüft werden die Wahlscheine, die gemeinsam mit den verschlossenen Stimmzettel-Umschlägen in einem weiteren, roten Umschlag stecken.

Es wird spannend: In Kürze schließen die Wahllokale

17.30 Uhr: In einer halben Stunde gibt es gleichzeitig mit der Schließung der Wahllokale die ersten Zahlen. Alle Hochrechnungen und Ergebnisse, was den Bund betrifft, lesen Sie im Live-Ticker von merkur.de zur Bundestagswahl. Für alle Infos rund um die Wahl im Landkreis Ebersberg und im Wahlkreis Erding-Ebersberg sind Sie in diesem Artikel schon an der richtigen Stelle.

17.20 Uhr: Eine klare Ansage hat der amtierende Bundestagsabgeordnete Andreas Lenz während des Wahlkampfs zur Corona-Pandemie gemacht: „Man darf nicht mehr alles zusperren!“

17.07 Uhr: Armin Laschet (CDU) hält seinen ausgefüllten Wahlzettel in die Kameras und Hubert Aiwanger twittert unerlaubterweise geheime tagesaktuelle Wählerbefragungen, erwischt vom Politikchef des Münchner Merkur, Christian Deutschländer: Mit dem Wahlgeheimnis nehmen es die beiden Spitzenkandidaten von Union und Freien Wählern offenbar heute nur halbgenau. Als ein anderes Geheimnis, nämlich das von Aiwangers Impf-Weigerung, ans Licht kam, war das Entsetzen sogar in den eigenen Reihen groß. Der Ebersberger FW-Kreisvorsitzende, selbst Arzt, reagiert stocksauer: „Aiwangers Schuhe ziehe ich mir nicht an!“

50 Prozent Briefwahl-Anteil oder mehr sind vorstellbar | Ticker zur Bundestagswahl im Landkreis Ebersberg

15.52 Uhr: 101.643 Menschen haben im Landkreis Ebersberg die Wahl. Im gesamten Bundestagwahlkreis 213 sind es 202.268. Dazu gehört noch der Landkreis Erding mit 100.625 Wahlberechtigten. Besonders viele, das zeichnet sich in den Rathäusern bereits ab, haben dieses Jahr von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht.

Ob es im Landkreis Ebersberg tatsächlich mehr werden könnten als bei vergangenen Jahren, dazu wollte sich das Landratsamt am Nachmittag auf Anfrage nicht äußern. Die Behörde, in der der Kreis-Wahlleiter die Gemeinden etwa bei rechtlichen Fragen unterstützt, verwies auf die Auszählung. Prognosen werde man nicht abgeben.

In der Gemeinde Kirchseeon könnte es auf einen Briefwahlanteil von über 50 Prozent hinauslaufen: Postalisch gewählt hatte bei einem Zwischenstand um 14 Uhr mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten, die bis dahin ihre Stimme abgegeben hatten. Die Wahlbeteiligung lag um 14 Uhr bereits etwa bei 70 Prozent, erfuhr unser Reporter vor Ort.

15.07 Uhr: Zum Wahllokal im Frauenneuhartinger Gemeindesaal geradelt ist der amtierende Bundestagsabgeordnete Andreas Lenz, der für die CSU das Direktmandat verteidigen will.

15.00 Uhr: Waren Sie schon wählen? Nein? Dann wird‘s aber Zeit! Sonst gilt hinterher übers Ergebnis schimpfen nicht. In drei Stunden schließen um 18 Uhr im Landkreis Ebersberg und bundesweit die Wahllokale. Und, auch wenn wir nie geglaubt hätten, dass der Hinweis nötig ist: Obacht beim Falten des Stimmzettels.

14.58 Uhr: In Egmating gibt SPD-Direktkandidatin Magdalena Wagner ihre Stimme ab.

14.40 Uhr: Die sich überschlagenden Ereignisse in Afghanistan waren auch im Bundestagswahlkampf ein Thema. Die Linke im Landkreis Ebersberg forderte: Wir brauchen ein neues 2015.

13:32 Uhr: Wahlkampf hin, Wahlkampf her - bei einem Thema herrscht bei vielen politischen Mandatsträgern aus dem Landkreis Ebersberg Einigkeit: Sie rufen kurz vor der Bundestagswahl zum Impfen gegen das Coronavirus auf.

12.09 Uhr: Aus seinem Stimmlokal in Hohenlinden schickt uns dieses Foto von der Abstimmung der Grünen-Direktkandidat Christoph Lochmüller. Wen er gewählt hat, bleibt sein Geheimnis - aber wir haben eine Vermutung.

Verschiedene Lösungsansätze und Ansichten bei Energiewende und Klimawandel

12:40 Uhr: Wie soll es mit Energiewende und Klimawandel weitergehen? Auf dem Müllberg der Ebersberger Schafweide hat die Redaktion den Kandidaten aus dem Wahlkreis Erding-Ebersberg auf den Zahn gefühlt.

11.52 Uhr: Eine lange Schlange hatte sich am Mittag am Gymnasium Grafing gebildet, wo ebenfalls ein Wahllokal eingerichtet ist.

Kanzlerkandidat Armin Laschet sorgt bei Union für Nervosität

11.57 Uhr: Die Nervosität der Christsozialen hat auch etwas mit dem gemeinsamen Kanzlerkandidaten der Union zu tun. Armin Laschet kämpft mit teils verheerenden Umfragewerten. Einen „Sieg der Apparatschiks“ nannte CSU-Abgeordneter Andreas Lenz aus Frauenneuharting Laschets Kandidatur. Seitdem ist die Kreis-CSU im Landkreis Ebersberg bemüht, im Wahlkampf möglichst von dem hinkenden Zugpferd aus NRW abzulenken.

CSU nervös - SPD hoffnungsvoll

11.08 Uhr: Die SPD-Kandidatin Magdalena Wagner aus Egmating kann sich dank des Umfragehochs der Genossen sogar Chancen auf einen Sitz im Bundestag ausrechnen. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass sie Andreas Lenz (CSU) von seinem Sitz als Direktmandatsträger Im Wahlkreis Erding-Ebersberg verdrängen kann, könnte es über die Liste funktionieren, sollte die SPD stark genug abschneiden. Bei der CSU sorgen die Umfragewerte dagegen schon länger für Nervosität.

Gähnende Leere in Poing: Am Vormittag ist der Andrang in den Wahllokalen noch äußerst überschaubar. Vielleicht liegt es daran, dass viele Wähler sich für Briefwahl entschieden haben. Oder am schönen Wetter.

10.05 Uhr: Das plötzliche Umfragehoch der SPD kurz vor der Wahl freut auch die Genossen im Landkreis Ebersberg: Eine Partei auf Wolke sieben.

Schon jetzt unser Wahlfoto des Tages: Kleine Wahlbeobachter am heutigen Sonntagvormittag in der Schulturnhalle von Oberndorf bei Ebersberg.

9.08 Uhr: Noch trudeln die Wähler eher spärlich in den zu Wahllokalen umfunktionierten Rathäusern, Gemeindesälen und Schulturnhallen ein. Gelegenheit für einen Rückblick auf die Bundestagswahl 2017. Damals rückte der Landkreis Ebersberg merklich nach rechts.

Bundestagswahl 2021 im Landkreis Ebersberg: Die Wahllokale sind geöffnet

Wahlsonntag, 26. September, 07.55 Uhr: Guten Morgen am Tag der Entscheidung der Bundestagswahl 2021. Gut geschlafen? Oder noch mit der Entscheidung gerungen? So oder so: Jetzt gilt‘s. Gerade öffnen im Landkreis Ebersberg die Wahllokale. Wir halten Sie hier zu den die Geschehnissen im Wahlkreis 213 Erding-Ebersberg auf dem Laufenden. Erste gute Nachricht: Die Sonne scheint. Einen schönen Sonntag!

20.31 Uhr: Es ist gar nicht so verkehrt, beim Urnengang mehr auf sein Bauchgefühl zu hören als auf das Geklingel des Wahlkampfs. So argumentiert unser Autor Hans Moritz im Kommentar zum Corona-Wahlkampf. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend und melden uns an dieser Stelle morgen wieder mit allen Ereignissen, Ergebnissen und Beobachtungen rund um den Wahltag.

18.45 Uhr: Die Nerven vieler Landwirte liegen vor der Bundestagswahl blank. Das wurde in der Podiumsdiskussion des BBV mit den Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Erding-Ebersberg mehr als deutlich.

15.42 Uhr: „Einer Demokratie nicht würdig“: Die Zerstörung von Wahlplakaten hat die Grafinger Stadträte kürzlich trotz des Wahl-Konkurrenzkampfs zu einer parteiübergreifenden, gemeinsamen Erklärung veranlasst.

Damit Sie nichts verpassen: Unser Redakteur checkt unterwegs auf Wandertour die Nachrichtenlage zur Bundestagswahl.

12.48 Uhr: Noch ein Corona-Wahlfakt am Rande: Im Wahllokal gilt morgen keine 3G-Regelung. Die Stimmabgabe ist also ohne Test- oder Impfnachweis möglich. Maske nicht vergessen.

Kurzfristige Briefwahl als Lösung bei Corona-Quarantäne

10.22 Uhr: Es zeichnet sich ab, dass viele Bürger im Landkreis Ebersberg per Briefwahl abstimmen - in manchen Gemeinden ist dem Vernehmen nach bereits die Rede davon, dass es über die Hälfte sein könnten. Übrigens ist das auch die Lösung, falls Sie kurzfristig von einer Corona-Quarantäne betroffen sein sollten: In Ausnahmefällen ist die Briefwahl noch bis 15 Uhr am Wahltag möglich.

Samstag, 25. September, 8 Uhr: In exakt 24 Stunden öffnen die Wahllokale. Längst fertig ausgezählt ist die U-18-Wahl im Wahlkreis Erding-Ebersberg. Sie bestimmt zwar keine Machtverhältnisse, zeichnet aber ein Stimmungsbild derer aus der Region, die noch keine 18 sind und daher am Sonntag noch nicht mitwählen dürfen. Bei den Jugendlichen haben die Grünen souverän punkten können. Doch auch CSU und AfD fuhren ortsweise starke Ergebnisse ein.

Bundestagswahl 2021 im Landkreis Ebersberg: Das zehnköpfige Kandidatenfeld

19.27 Uhr: Der Frauenneuhartinger CSU-Bundestagsabgeordnete Andreas Lenz (40) will zum dritten Mal das Direktmandat für den Bundestag gewinnen: Er muss sich gegen neun Mitbewerber behaupten: Magdalena Wagner (SPD, Egmating), Peter Junker (AfD), Marc Salih (FDP, Poing), Christoph Lochmüller (Grüne, Hohenlinden), Tobias Boegelein (Die Linke, Bruck), Birgit Obermaier (Freie Wähler), Charlotte Schmid (ÖDP, Poing), Simone Binder (Bayernpartei, Grafing) und Alexandra Motschmann (Die Basis). Bis auf Junker, Obermaier und Motschmann stammen alle Bewerber aus dem Landkreis. Junker und Obermaier wohnen im Landkreis Erding, Motschmann am Tegernsee.

Andreas Lenz hatte bei der Wahl vor vier Jahren bei damals acht Kandidaten 48,4 Prozent der Erststimmen und damit das Direktmandat geholt. Der inzwischen verstorbene SPD-Abgeordnete Ewald Schurer lag mit 14,6 Prozent auf Platz zwei. Mit seinem Ergebnis von 2017 würde Lenz dieses Mal sicherlich hoch zufrieden sein, angesichts der auf zehn Personen gestiegenen Bewerber-Anzahl und der Umfrageergebnisse seiner Partei.

Die CSU landete 2017 bei 39,1 Prozent, was damals ein herber Stimmenrückgang war. Im Jahr 2013 lag die Partei im Wahlkreis noch bei 50 Prozent.

Fünf Frauen und fünf Männer stehen im Bundestagswahlkreis Erding-Ebersberg auf dem Stimmzettel.

Freitag, 24. September, 18 Uhr: Nur noch zweimal schlafen, dann ist es soweit: In genau 48 Stunden schließen bundesweit die Wahllokale. Willkommen zum lokalen Live-Ticker der Ebersberger Zeitung zur Bundestagswahl 2021 im Landkreis Ebersberg und im Wahlkreis Erding-Ebersberg. Es geht nicht nur um Kanzleramt und Regierungskoalition, sondern auch darum, wer den Wahlkreis Erding-Ebersberg in Berlin vertreten darf. Diese und alle weiteren Informationen rund um den Wahltag und die Abstimmung lesen Sie in diesem Live-Ticker.

Die Auszählung könnte sich wegen vieler Briefwahl-Stimmen diesmal hinziehen - geöffnet werden dürfen die Umschläge erst mit der Schließung der Wahllokale. Trotzdem gibt es rund um die Bundestagswahl auch im Landkreis Ebersberg viel zu berichten - außerdem lassen wir die wichtigsten Personen und Ereignisse noch einmal Revue passieren. Wichtig ist vor allem eins: Nutzen Sie ihr Stimmrecht, um über die zukünftige Regierung und die Abgeordneten demokratisch mitzuentscheiden. Gehen Sie wählen.

Bundestagswahl 2021: Alle Ergebnisse für den Landkreis Ebersberg, Bayern und Deutschland auf Merkur.de

Die Spannung steigt. Um 18 Uhr am 26. September 2021 schließen die Wahllokale. Dann wird es eine erste deutschlandweite Prognose für den Ausgang geben, die Sie live auf Merkur.de finden. Parallel zählen die freiwilligen Wahlhelfer in jedem Wahlbüro die Stimmen aus. Zuerst werden die am Wahltag abgegeben Stimmen gezählt, dann folgen die Briefwahlstimmen. Lokale Ergebnisse gibt es auf Gemeindeebene und - sobald alle Gemeinden ausgezählt sind - auf Wahlkreisebene. Am schnellsten erfahren Sie die lokalen Ergebnisse, sobald vorhanden, in diesem Ticker. Wie hat meine Gemeinde abgestimmt? Welcher Direktkandidat gewinnt in meinem Wahlkreis mit welchem Ergebnis? Antworten auf diese beiden Fragen finden Sie als erstes hier im Ticker.

Alle Ergebnisse aus Bayern finden Sie übersichtlich in unserer interaktiven Wahlkarte:

Weitere Zahlen und Daten zur Bundestagswahl 2021 finden Sie in unserer großen Bundestagswahl-Daten-Übersicht für Deutschland. Eine exakte Aufschlüsselung für München mit seinen Stadtteilen finden Sie hier. Außerdem haben wir für Sie eine Liste der Direktkandidaten, Gemeinden und Parteien für den Wahlkreis Erding-Ebersberg zusammengestellt.

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