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Kurz vor 1. Advent: Ebersberg stellt „gerupftes Huhn“ auf Marienplatz

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Von: Michael Acker

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Der Ebersberger Christbaum am Marienplatz: „Sieht aus wie ein gerupftes Huhn“.
Der Ebersberger Christbaum am Marienplatz: „Sieht aus wie ein gerupftes Huhn“. © Stefan Rossmann

Die Stadt Ebersberg und ihre Christbaum - das ist keine einfache Beziehung. Schon öfter gab es Kritik am Aussehen des Baumes. Doch was heuer den Marienplatz ziert, sieht aus wie ein „gerupftes Huhn“.

Ebersberg - Am ersten Adventswochenende, 26./27. November, findet in der Kreisstadt Ebersberg der beliebte Christkindlmarkt statt. Rund um den Christbaum werden Buden errichtet, wo es kulinarische und andere Genüsse zu kaufen gibt. Wenn es dunkel wird, brennen die Kerzen an dem Baum, was heuer den Vorteil hat, dass dann sein seltsames Aussehen optisch nicht so arg zum Tragen kommt.

Der Ebersberger Christbaum am Marienplatz: „Sieht aus wie ein gerupftes Huhn“.
Der Ebersberger Christbaum am Marienplatz: „Sieht aus wie ein gerupftes Huhn“. © Stefan Rossmann

„Was soll das denn sein“? Etwa ein Christbaum? Sieht eher aus wie ein gerupftes Huhn“, meinte am Mittwoch, 23. November, ein Besucher des gerade stattfindenden Wochenmarkts, als er das gute Stück näher inspiziert hatte – mit all den krummen und in alle Himmelsrichtungen abstehenden Ästen. Die Fichte vor dem Rathaus stammt aus dem Ebersberger Forst, wie eine Nachfrage ergab.

Gleichmäßiger Wuchs, dichtes Nadelkleid: Der formschöne Christbaum am Grafinger Marktplatz.
Gleichmäßiger Wuchs, dichtes Nadelkleid: Der formschöne Christbaum am Grafinger Marktplatz. © Stefan Rossmann

Dort hat sie wohl schon so manchen Sturm überlebt – so zerzaust, wie sich der Baum präsentiert. Wie ein stattlicher Christbaum auszusehen hat, können sich die Ebersberger derweil in der Nachbarstadt Grafing ansehen, wo so ein Exemplar steht: gleichmäßiger Wuchs, dichtes Kleid – eine Pracht. „Wir mussten den Baum kaufen. Leider gab es keine Baumspende. Aber er ist dieses Jahr besonders schön“, freut sich Bürgermeister Christian Bauer.

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