Eine Reinigungskraft wischt und desinfiziert ein Patientenzimmer auf der Corona-Station der Kreisklinik Ebersberg.
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Eine Reinigungskraft wischt und desinfiziert ein Patientenzimmer auf der Corona-Station der Kreisklinik Ebersberg.

Reaktion auf Belastung im Krankenhaus

Hilferuf der Kreisklinik: Ehemalige Pflegefachkräfte und Medizinstudenten dringend gesucht

  • Robert Langer
    VonRobert Langer
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Die Kreisklinik Ebersberg sucht ehemalige Pflegefachkräfte und Medizinstudenten, um in der aktuellen Pandemie das eigene belastete Personal zu unterstützen.

Ebersberg - Kaum eine Berufsgruppe bekommt die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie so deutlich und hautnah zu spüren wie Pflegefachkräfte. Die Pflegedirektion und die Geschäftsführung der Kreisklinik Ebersberg möchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darum wo es geht entlasten. Deshalb bitten sie Menschen mit speziellem beruflichem Hintergrund um Unterstützung

Beruflicher Hintergrund

„Die Menschen hier im Haus geben Ihr Bestes und gehen dabei vielfach an ihre Belastungsgrenzen“, sagt Stefan Huber, Geschäftsführer der Kreisklinik Ebersberg.

Die Pflegedirektion der Kreisklinik Ebersberg habe Wege gesucht, die Pflegefachkräfte in dieser neuerlichen, schwierigen Phase zu entlasten, heißt es in einer am Montag, 15. November, veröffentlichen Erklärung. Während der ersten Welle der Corona-Pandemie hatte die Kreisklinik gezielt bei ehemaligen Pflegekräften und Medizinstudenten um Unterstützung geworben. Diese Idee greift sie nun wieder auf.

Frühere Idee wieder aufgegriffen

„Wir bitten diejenigen mit einer abgeschlossenen Ausbildung in der Pflege oder einem laufenden Medizinstudium, unsere Pflegefachkräfte vorübergehend zu unterstützen“, appelliert Pflegedirektor Dr. Peter Huber. „Keiner der neuen Kollegen wird allein gelassen. Wer uns verstärken möchte, wird nur unter Anleitung unserer erfahrenen Pflegefachkräfte im Haus Aufgaben entsprechend seiner Ausbildung und Erfahrung übernehmen. Es geht uns darum, einen Teil der Last, die unsere Pflegefachkräfte derzeit schultern, an Menschen zu geben, die helfen wollen.“

Helfer werden nicht allein gelassen

Je nach Ausbildung und Vorwissen können diese Helfer beispielsweise Teile der Grundpflege übernehmen, Blutdruck messen oder aber auch einfach für Corona-Patienten da sein, die Schwierigkeiten beim Atmen haben. „Für diese Menschen ist es oft schon eine Erleichterung, jemanden bei sich zu wissen. Denn das wirkt beruhigend und kann das Atmen entspannen.“

Kontakt

Wer sich vorstellen kann, vorübergehend in der Kreisklinik zu arbeiten, kann sich laut Klinik jederzeit telefonisch mit Pflegedirektor Dr. Peter Huber in Verbindung setzen, Telefon 08092/82 10132.

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