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Coronavirus: Impf-Aktion in Ebersberg vor dem Scheitern - Nun gibt es Hoffnung

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Katharina Haase

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Die Corona-Pandemie ist noch nicht ausgestanden, auch wenn sie die Lage verbessert hat. Auch im Landkreis Ebersberg. Alle Entwicklungen erfahren Sie hier im News-Ticker.

Sonntag, 4. Juli, 8.40 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI liegt im Landkreis bei 2,1.

Impf-Aktion am Volksfestplatz: Impfzentrum sagt Hilfe zu

Übers Wochenende scheint sich eine Lösung abzuzeichnen, wie trotz der geänderten Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission zu Astrazeneca genug Impfstoff für die Zweitimpf-Aktion am kommenden Samstag, 10. Juli, am Ebersberger Volksfestplatz da sein könnte: Wie Dr. Marc Block, Ärzlicher Koordinator der Hausärzte mitteilt, hat das Impfzentrum Untertützung zugesagt und will mit einer größeren Menge mRNA-Impfstoff aushelfen.

„Ich bin zuversichtlich und sehr glücklich und dankbar über diese großartige Hilfe des Impfzentrums!“, so der Mediziner, der die Aktion organisiert. Verbindlich könne erst Anfang kommender Woche grünes Licht für die Aktion erfolgen, abhängig davon, ob die Impfstoff-Zuteilung ausreichend ausfällt, um die Aktion sicherzustellen.

Samstag, 3 Juli, 6.10 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI liegt im Landkreis weiter bei 2,8; der jüngste Corona-Fall datiert laut Landratsamt vom 2. Juli.

16.28 Uhr: Die Hausärzte im Landkreis Ebersberg planen weiter mit einer großen Impfaktion am Samstag in einer Woche, 10. Juli, auf dem Ebersberger Volksfestplatz. „Aber nur, wenn genügend mRNA-Impfstoff verfügbar ist“, sagt Dr. Marc Block, Koordinator der Hausärzte im Landkreis Ebersberg.

Geänderte Empfehlung zu Astrazeneca: Impf-Aktion am Volksfestplatz in Gefahr

Grund ist die geänderte Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), die nach einer Erstdosis Astrazeneca eine Zweitimpfung mit dem mRNA-Wirkstoff von Biontech oder Moderna empfiehlt. Dieser Empfehlung folgt auch die Bayerische Staatsregierung. Daher versuchen nun auch die Hausärzte, genügend entsprechenden Impfstoff für ihre Aktion aufzutreiben. „Wir befinden uns noch in Verhandlungen“, sagte Block am Freitag. Man sei auf der Suche und noch nicht fündig geworden. 1400 Dosen mRNA-Impfstoff würden gebraucht, sonst müsse der Impftag ausfallen. Das Landratsamt kündigte Ebenfalls an, dass im Impfzentrum künftig nur noch mRNA-Impfstoffe verabreicht würden.

Freitag, 2. Juli, 7.55 Uhr: Das RKI meldet für den Landkreis eine Inzidez von 2,8.

Donnerstag, 1. Juli, 7.58 Uhr: Das RKI meldet für den Landkreis eine Inzidenz von 4,2.

Mittwoch, 30. Juli, 7.25 Uhr: Kontrollen in verschiedenen Gaststätten im Landkreis hat das Landratsamt durchgeführt – und dabei in einigen Betrieben Mängel bei der Umsetzung von Corona-Hygienekonzepten festgestellt. Zunächst wird in solchen Fällen beraten, erst bei andauernden Verstößen wird ein Bußgeld verhängt, teilt die Behörde mit.

Bundeswehr beendet Einsatz

Der Corona-Einsatz der Bundeswehr im Landkreis Ebersberg ist zum Monatsende abgeschlossen. Das teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Rund 35 Soldatinnen und Soldaten hatten seit August 2020 bei der Kontaktnachverfolgung, an der Bürgerhotline und bei der Einreise- und Fallbearbeitung geholfen. Zudem waren zwei Computerexperten und eine Wissenschaftlerin des Militärs im Einsatz.

Besonders hilfreich seien die Bundeswehr-Kräfte im Diagnostikzentrum gewesen. Von 25. August 2020 bis 11. Juni 2021 waren dort insgesamt 40 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz – in Spitzenzeiten 12 von ihnen gleichzeitig. Sie halfen organisatorisch, logistisch und beim Durchführen der Abstrich-Tests – und regten laut Amt an, getestete Kinder mit Gummibärchen zu belohnen. Ingo Pinkofsky, in dem Zeitraum Leiter des Diagnostikzentrums hebt die hohe Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit der Truppe hervor. Besonders lobt er den gefühlvollen Umgang mit den zu Testenden in den Senioreneinrichtungen des Landkreises. Landrat Robert Niedergesäß hat ein Dankesschreiben angekündigt. 

Das RKI meldet am Mittwoch eine Sieben-Tage-Inzidenz von 4,2 für den Landkreis.

Dienstag, 29. Juni, 8 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI liegt im Landkreis Ebersberg bei 4,9.

Delta-Variante: Nun neun Fälle im Landkreis Ebersberg

16.34 Uhr: Das Infektionsgeschehen im Landkreis Ebersberg hat sich deutlich beruhigt. Allerdings sind unter den wenigen aufgetretenen Fällen immer mehr der neuen Delta-Variante des Coronavirus. Zu den bisher fünf sind vier weitere Fälle dazugekommen, sodass im Landkreis Ebersberg insgesamt neun Infizierungen mit dieser Variante diagnostiziert wurden. Das meldete das Landratsamt am Montag. Die vier neuen Fälle seien Reiserückkehrer.

Mehr als die Hälfte der Landkreis-Bürger erstgeimpft - Impfzentrum: Bald Beginn mit Prio 4

Mit den Impfungen geht es dagegen vorwärts: Mit einer Impfquote von 50,11 Prozent ist nun mehr als die Hälfte der Landkreisbürger erstgeimpft. Das Impfzentrum weist darauf hin, dass die Personen der Priorität 4 in Kürze mit einem Impfangebot rechnen können. Sie sollten sich dazu dringend unter www.impfzentren.bayern anmelden, empfiehlt das Landratsamt. Informationen erhält man auch an der Hotline des Impfzentrums: (08092) 86 31 40.

Große Astrazeneca-Aktion auf dem Volksfestplatz: So bekommen Sie die zweite Spritze

Für die Impflinge, die sich am 15. Mai bei der großen Astrazeneca-Impfaktion auf dem Ebersberger Volksfestplatz ihre erste Anti-Corona-Spritze geholt haben, steht am Samstag, 10. Juli, der zweite Termin an. Von 8 bis 19 Uhr können dort von den niedergelassenen Ärzten Ersteimpfte auch ihre Zweitimpfung durchführen. Mitbringen sollen sie den Impfausweis oder die Bestätigung über die erfolgte Erstimpfung, die Impfaufklärung und die Einverständniserklärung. Feste Termine gibt es nicht, die impfwilligen sollten möglichst die Stoßzeiten am Morgen vermeiden, empfiehlt der Organisator der Aktion, Dr. Marc Block, der auch Koordinator der Hausärzte im Landkreis ist. Es werde ausreichend Impfstoff für die Zweitimpfungen vorhanden sein. Aber: „Impfwillige, die eine Erstimpfung erhalten möchten, werden definitiv abgewiesen“, betont Block.

Wer am 15. Mai im Impfzentrum in Ebersberg oder in der dortigen Tiefgarage geimpft worden ist, habe bereits einen Termin für die Zweitimpfung erhalten und müsse nicht zur Volksfesthalle kommen.

Montag, 28. Juni, 7.30 Uhr: Das RKI meldte eine Sieben-Tage-Inzidenz von 3,5 für den Landkreis Ebersberg. Das entspricht fünf Neuansteckungen landkreisweit in den vergangenen sieben Tagen. Diese verteilen sich laut Landratsamt auf die fünf Gemeinden Anzing, Zorneding, Ebersberg, Glonn und Aßling.

17.55 Uhr: Sechs Meldungen über Nebenwirkungen bei Covid-19-Impfstoffen über das normale Maß hinaus hat das Gesundheitsamt Ebersberg heuer ans zuständige Paul-Ehrlich-Institut weitergeleitet, so die Kreisbehörde auf Anfrage – drei nach Verabreichung eines mRNA-, drei nach einem Vektor-Impfstoff. „Die aufgetretenen Symptome bezogen sich auf entzündliche, thrombotische und neurologische Veränderungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung standen“, so das Amt.

Die Kreisklinik Ebersberg bestätigt, dass etwa zwei Patienten pro Woche mit Verdacht auf Impfnebenwirkungen vorstellig würden. Nur vereinzelt gebe es eine kurzzeitige stationäre Aufnahme zur Abklärung, so der Ärztliche Direktor, Dr. Peter Kreissl. Meist handle es sich um Anliegen wie Schmerzen an der Einstichstelle oder Kopfweh, die ambulant geklärt würden. Weder seien Hirnvenenthrombosen noch Herzmuskelentzündungen aufgetreten.

Die Klinik habe zwei Todesfälle weitergemeldet, die in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung aufgetreten seien. Beide Patienten hätten so massive Vorerkrankungen gehabt, dass angesichts der steigenden Impfquote Zufall eine plausible Erklärung sei. Prüfen muss das das Institut.

Sonntag, 27. Juni, 7.57 Uhr: Das RKI meldet für den Landkreis Ebersberg eine Inzidenz von 4,9.

Samstag, 26. Juni, 6.37 Uhr: Das RKI meldet für den Landkreis Ebersberg eine Inzidenz von 4,2.

11.20 Uhr: Im Landkreis Ebersberg liegen bisher fünf positive Laborergebnisse über eine Infektion mit der Delta-Variante vor. Das teilt das Landratsamt auf Anfrage mit. Vier der fünf Personen infizierten sich demnach im Ausland und reisten in den Landkreis zurück, beim fünften Fall kann das Infektionsgeschehen nicht eindeutig bestimmt werden. Bis die Delta-Variante zweifelsfrei bestimmt werden könne, dauere es bis zu zwei Wochen. Daher lasse sich nicht exakt sagen, wie hoch der Anteil der Variante am Infektionsgeschehen im Landkreis Ebersberg aktuell ist. Angaben zu den Gemeinden, in denen die Fälle aufgetreten sind, mache die Behörde nicht.

Freitag, 25. Juni, 7.55 Uhr: Das Gesundheitsamt meldet zwei Neuinfektionen. Die Inzidenz laut RKI liegt wie am Vortag bei 4,9.

Quarantäne kann Urlaub verhageln: Gesundheitsamt mahnt zur Vorsicht

18.30 Uhr: Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass die Lockerungen in vielen Bereichen „auch ein höheres Risiko mit sich bringen, auf Mitmenschen zu treffen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben“. In der Folge könne das bedeuten, dass man als Kontaktperson eine Quarantänezeit einhalten muss. Weil beispielsweise ein Ferienlager, eine private Feier, ein Konzert zulässig seien, bedeute das nicht, dass dort kein Infektionsrisiko bestehe.

Das Amt nennt ein praktisches Beispiel: Eltern veranstalten für ihr Kind einen Kindergeburtstag mit fünf Freunden in kommerziell für diesen Zweck angebotenen Räumlichkeiten. Dort gibt es ein Hygienekonzept, das den Geburtstag möglichst sicher für alle Beteiligten machen soll. Wenn aber eines der Kinder am nächsten oder übernächsten Tag positiv auf SARS-CoV-2 getestet wird, ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen. Die Kinder, die zum Beispiel gemeinsam am Tisch ohne Masken Kuchen gegessen haben oder diejenigen, die mit dem später positiv getesteten gemeinsam im Auto ohne Masken zur Feier gefahren sind, werden sehr wahrscheinlich als enge Kontaktpersonen eingestuft werden müssen.

Die daraus folgende Quarantänezeit dauert meist vierzehn Tage, warnt das Gesundheitsamt. Wer in den Wochen vor dem besonders in vielen Familien langersehnten Jahresurlaub an Feiern etc. teilnehmen und die aktuellen Lockerungen genießen wolle, solle bewusst selbst Verantwortung für die Einhaltung der Hygieneregeln übernehmen. Masken tragen und Mindestabstand können nicht nur vor einer Infektion schützen, sondern auch davor als Kontaktperson in Quarantäne bleiben zu müssen, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Derzeit treffe dieses Schicksal im Landkreis 53 Menschen.

Donnerstag, 24. Juni, 7.30 Uhr: DIe Inzidenz im Landkreis Ebersberg sinkt laut RKI auf 4,9 - das entspricht sieben Ansteckungen in der zurückligenden Woche. Am Mittwoch wurde keine Neuinfektion gemeldet.

16.23 Uhr: Eine gute Nachricht gibt es beim Impfstoff-Nachschub: Zusätzlich zu den Impfdosen für Zweitimpfungen erhält der Landkreis nach eigener Mitteilung in dieser Woche für Erstimpfungen 2100 Dosen des Vakzins von Biontech, 1200 von Astra Zeneca und 550 von Moderna – macht in der Summe 3850 Dosen. „Damit können die Impfungen im Impfzentrum in Ebersberg und der Außenstelle in Poing wieder etwas Fahrt aufnehmen“ so das Landratsamt. 

Mittwoch, 23. Juni, 7.45 Uhr: Einen neuen Corona-Ansteckungsfall meldet das RKI im Landkreis Ebersberg - und eine Inzidenz von 8,4.

16.43 Uhr: Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 müssen Schülerinnen und Schüler wie auch die Lehrkräfte an den Grundschulen und der Grundschulstufe der Förderschulen ab morgen, Mittwoch, 23. Juni 2021, an ihrem Sitzplatz im Klassenzimmer keine Maske mehr tragen, schon aber, wenn sie sich in den Räumen der Schule bewegen. Das teilt das Landratsamt mit. Im Freien entfällt die Maskenpflicht an den Schulen, Hochschulen und in den Kindertagesstätten. Weiterhin muss allerdings auf einen ausreichenden Mindestabstand aller Beteiligten geachtet werden. Das habe das Bayerische Kabinett heute beschlossen.

Landrat Robert Niedergesäß begrüßt diese von ihm schon lange geforderten Erleichterungen. „Wir sollten unseren Kindern nicht das Tragen einer Maske zumuten, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Endlich wird die Maskenpflicht zumindest an den Grundschulen am Platz abgeschafft. Das war angesichts der niedrigeren Inzidenz und der hohen Temperaturen nun schon lange fällig. Gerade die Kinder brauchen nach diesen langen und harten Monaten jetzt so viel Normalität wie nur irgend möglich. Die Statistik für unseren Landkreis zeigt heute keine Neuinfektion. Wir sind mit dem Zurückfahren der Maskenpflicht auf einem sicheren Weg. Die Maskenpflicht am Platz sollte jetzt parallel auch gleich an allen anderen Schulen abgeschafft werden, so wie in den meisten anderen Bundesländern auch. Alles andere ist angesichts der aktuellen Lage auch nicht mehr verhältnismäßig und vertretbar“, so der Landrat. 

Dienstag, 22. Juni, 8.05 Uhr: Das RKI meldet erneut eine Inzidenz von 7,7 für den Landkreis Ebersberg. Diesen Wert meldet auch das Corona-Dashboard auf der Seite des Landratsamts. als Teil ihrer „Control Covid“-Strategie hat die Behörde dort nun ein detailliertes „Dashboard“ mit Informationen zum Coronavirus aus den einzelnen Gemeinden freigeschaltet. Nur vereinzelt werden demnach noch Fälle gemeldet, in den meisten Kommunen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei null.

Das neue Corona-Dashboard des Landkreises am Dienstagmorgen.
Das neue Corona-Dashboard des Landkreises am Dienstagmorgen. © Esri

„Viele Landkreisbürgerinnen und –bürger kennen das Dashboard des RKI zur aktuellen Corona-Lage in Deutschland. Nun können sie sich auf gleiche Weise detailliert über die Situation im Landkreis und seinen Gemeinden informieren. Ein einfacher Zugang zum Wissen darüber, wie sich die Pandemie in unmittelbarer Nähe entwickelt, ist entscheidend für die Control-Covid-Strategie im Landkreis. Professionell und digital – das neue Dashboard, das im Übrigen eines der ersten eines Landkreises in Bayern sein dürfte, ist ein großer Schritt nach vorne“, erklärt Landrat Robert Niedergesäß. 

Der Landkreis Ebersberg hat mittlerweile laut Gesundheitsamt eine Impfquote von 47,25 Prozent. Bereits vollständig geimpft mit Erst- und Zweitimpfung sind demnach 29,91 Prozent der Landkreisbewohner. 

Montag, 21. Juni, 7.17 Uhr: Das RKI meldet erneut eine Inzidenz von 8,4 für den Landkreis Ebersberg.

Sonntag, 20. Juni, 7.52 Uhr: Das RKI meldet eine Inzidenz von 8,4 für den Landkreis Ebersberg.

Samstag, 19. Juni, 6.02 Uhr: Das RKI meldet eine Inzidenz von 14,6 für den Landkreis Ebersberg.

Freitag, 18. Juni, 6.02 Uhr: Das RKI meldet eine Inzidenz von 13,9 für den Landkreis Ebersberg.

Jetzt doch: Grünes Licht für Astrazeneca

Landkreis – Über 26 000 Menschen im Landkreis Ebersberg sind für einen Termin im Impfzentrum registriert, rund 12 000 davon aus der Prioritätsstufe drei. Wer bislang vergeblich wartet, hat nun eine Perspektive: Ab dem heutigen Freitag dürfen wieder Termine für Erstimpfungen vergeben werden. Das teilte das Landratsamt gestern mit. Ursprünglich galt eine Sperre bis 29. Juni, um die Zweitimpfungen bedienen zu können.

Außerdem dürfe ab sofort auch der Impfstoff des Herstellers Astrazeneca wieder über das Impfzentrum vergeben werden. Dort lagern bereits 2000 Dosen von dem Mittel (siehe Update von 6.26 Uhr). Laut Landratsamt rechnet das Impfzentrum mit einer Vergabe des Vorrats binnen ein bis zwei Wochen. Vorwiegend wohl an Bürger über 60 Jahre. Es sei aber auch möglich, dass Jüngere über das Online-Portal BayIMCo an die Reihe kämen.

Landratsamt beklagt „Karteileichen“

Für den Impffortschritt im Landkreis dürfte die Entscheidung zugunsten von Astrazeneca einen Schub bedeuten: Derzeit kann das Landratsamt nicht abschätzen, wie viele der 26 000 Angemeldeten „Karteileichen“ sind, weil sie bereits anderweitig geimpft wurden. Nach zweimaliger vergeblicher Einladung können sie aus der Datenbank entfernt werden. Diese Einladungen sind nun wieder möglich. Dennoch bittet das Amt, bereits anderweitig Geimpfte ihren BayIMCO-Account zu löschen. Registriert bleiben sollten Menschen, die im Impfzentrum geimpft wurden. Sie können voraussichtlich ab 25. Juni über das Portal ihr digitales Impfzertifikat erstellen, kündigt die Behörde am Donnerstag weiter

Donnerstag, 17. Juni, 6.26 Uhr: Das RKI meldet eine Inzidenz von 13,6 für den Landkreis Ebersberg. Rund 2000 Dosen des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca lagern in den Kühlschränken des Ebersberger Impfzentrums – und können nicht verimpft werden.„Ein absolutes No-Go“, sagte Krisenstabschefin Brigitte Keller. Der Grund: Das Impfzentrum darf keine Erstimpf-Termine für das Mittel vergeben, obwohl noch rund 12.000 Anmeldung der Priorisierungsstufe 3 vorlägen. Weil seit 25. Mai so gut wie keine Einladungen für Erstimpfungen verschickt werden konnten, sei nicht abzuschätzen, wie viele davon Karteileichen seien, weil anderweitig geimpft. Die Haltbarkeit des Astrazeneca-Vorrats laufe zum 31. Juli ab, zudem seien noch mehr Dosen angekündigt. Landrat Robert Niedergesäß(CSU): „Entweder gibt es bis dahin eine allgemeine Lösung oder wir schaffen eine Ebersberger Lösung.“ Denkbar sei eine zweite Astrazeneca-Impfaktion wie Mitte Mai.

Mittwoch, 16. Juni, 5.40 Uhr: Das RKI meldet eine Inzidenz von 16,0 für den Landkreis Ebersberg.

15.58 Uhr: In dieser Woche werden lediglich 1320 Dosen des Impfstoffes von Moderna im Ebersberger Impfzentrum erwartet. Zu den Impflieferungen der kommenden Woche liegen dem Landratsamt noch keine Informationen vor, wie dieses am Dienstag mitteilte.

Diese Wege führen zum Impfpass

Bürger, die vor dem 14. Juni im Impfzentrum geimpft wurden und einen BayIMCO-Account haben, können laut Landratsamt ab 25. Juni ihr Impfzertifikat zur Digitalisierung ihrer Impfung über diesen Account herunterladen. Ganz Eilige können bis dahin das Impfzertifikat in vielen Apotheken des Landkreises bekommen. Dafür benötigt man einen Personalausweis und die Impfdokumentation oder den gelben Impfpass. Für Personen, die ihren BayIMCO-Account bereits gelöscht haben, soll laut Auskunft des bayerischen Gesundheitsministeriums ab Juli eine Webseite zur Verfügung stehen, über welche man das Impfzertifikat erzeugen kann. Ab Mitte Juli sollen dann auch die impfenden Ärzte die Möglichkeit bekommen den QR-Code zu erstellen, so das Landratsamt weiter.

66.170 Menschen sind erstgeimpft

Unterdessen haben 66 170 Menschen im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind knapp 38 000 Menschen.

Dienstag, 15. Juni, 6.10 Uhr: Das RKI meldet eine Inzidenz von 27,8 für den Landkreis Ebersberg.

17 Uhr: Die Kreisklinik Ebersberg ist coronafrei. Diese gute Nachricht meldet das Landratsamt am Montag. Drei Verdachtsfälle werden allerdings derzeit untersucht. Allerdings geht auch die Meldung eines weiteren Todesfalles in der Behörde ein, es ist der 180. Corona-Tote aus dem Landkreis Ebersberg seit Beginn der Pandemie: Ein Mann Anfang 70, der im Klinikum Wasserburg verstorben sei.

Meldefehler bei der Inzidenz: Landratsamt verspricht schnelle Korrektur

11.55 Uhr: Die tatsächliche Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg ist niedriger als der vom Robert-Koch-Institut in der Nacht zum Montag veröffentlichte Wert von 29,2. Das teilt das Landratsamt auf Anfrage mit. Am Freitag habe es im Gesundheitsamt eine Systemumstellung gegeben - es „wurden 8 Fälle zu viel gemeldet, die es gar nicht gibt“, so eine Sprecherin der Behörde. Diese Fälle werden im Lauf des Montags bereinigt, verspricht das Amt. Die Behörde geht von einem tatsächlichen Inzidenzwert von 23,63 aus.

Montag, 14. Juni, 6.10 Uhr: Das RKI meldet eine Inzidenz von 29,2 für den Landkreis Ebersberg. Damit ist der Wert den zweiten Tag in Folge gestiegen - entgegen dem bayernweiten und deutschlandweiten Trend.

Sonntag, 13. Juni, 8.21 Uhr: Das RKI meldet eine Inzidenz von 27,1 für den Landkreis Ebersberg.

Samstag, 12. Juni, 10.52 Uhr: Das RKI meldet eine Inzidenz von 21,6 für den Landkreis Ebersberg.

14.47 Uhr: Ab kommenden Montag, 14. Juni, wird auch das Impfzentrum Ebersberg QR-Codes für die Digitalisierung der Impfzertifikate an frisch geimpfte Personen ausgeben. Dies gilt sowohl für die Erstimpfung als auch für die Zweitimpfung, teilte das Landratsamt Ebersberg am Freitag mit.

Offizieller Nachweis für Schutzimpfung

Diese Zertifikate können dann entweder über die neue CovPass-App oder die Corona-Warn-App digitalisiert werden und als offizieller Nachweis der Corona-Schutzimpfung genutzt werden.

Menschen die bereits vor dem 14. Juni geimpft wurden können weiterhin den digitalen Impfpass von aLive nutzen. Die Übertragung der Daten des Ebersberger Impfpassen in das bundesweite System wird derzeit vorbereitet. Informationen zum digitalen Impfpass findet man auch auf der Webseite des Landratsamtes unter www.lra-ebe.de in der Rubrik „Informationen zum Corona-Virus“.

Freitag, 11. Juni, 6.34 Uhr: Das RKI meldet eine Inzidenz von 21,6 für den Landkreis Ebersberg.

Erstmals Delta-Variante im Landkreis nachgewiesen

14.39 Uhr: Im Landkreis Ebersberg gibt es einen ersten Corona-Infektionsfall mit der Delta-Variante. Das teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus ist auch bekannt als indische Mutation B.1.617. Sie gilt als ansteckender als die derzeit vorherrschende britische Variante, Experten gegen jedoch derzeit davon aus, dass eine doppelte Impfung gegen den Ursprungstyp auch hier gegen schwere Verläufe einer COVID-Erkrankung schützt.

Aktuell kommt die Delta-Variante in Deutschland relativ selten vor. Ihr Anteil an den untersuchten Proben beträgt derzeit 2,5 Prozent. Das geht aus einem Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.

Der Chef-Virologe des Berliner Klinikums Charité, Christian Drosten, sagte in seinem Podcast „Coronavirus-Update“, dass Delta oder ähnliche Varianten „sicherlich bis zum Herbst hier auch das Feld dominieren“. Es gelte, bis dahin für eine hohe Impfquote bei Erwachsenen zu sorgen.

Donnerstag, 10. Juni, 6.22 Uhr: Die Inzidenz im Landkreis Ebersberg ist den zweiten Tag in Folge gestiegen. Das RKI meldet einen Wert von 26,5.

Mittwoch, 9. Juni, 6.19 Uhr: Der Wert ist leicht gestiegen. Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 22,3 für den Landkreis Ebersberg.

14 Uhr: Eine private Feier, bei der sich mehrere Personen mit der britischen Variante des Corona-Virus angesteckt haben, sorgt für die derzeit hohen Infektionszahlen in Grafing. Das teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Die Infizierten hätten zunächst nicht alle Kontaktpersonen angegeben, sodass sich die Infektionen weiter unkontrolliert in den Familien verbreiten konnten.

Impfstoffmangel - und kein Ende

Im Impfzentrum werden diese Woche 3505 Dosen Impfstoff erwartet. Allerdings wird es am Freitag, 11. Juni, wie sonst üblich, keine weitere Impfstofflieferung geben. Über die zu erwartenden Impfstofflieferungen in der nächsten Woche ist noch nichts bekannt. Außerdem wird es bis zur Kalenderwoche 25, also bis zum 20. Juni, nicht möglich sein, Termine für Erstimpfungen im Impfzentrums zu vergeben. Diese Funktion ist aktuell, auch aufgrund der geringen Impfstofflieferungen, in der BayIMCO-Software des Impfzentrums blockiert.

Dienstag, 8. Juni, 6.15 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 19,5 für den Landkreis Ebersberg.

15.34 Uhr: Die Luca-App zur Kontaktverfolgung in Gastronomiebetrieben und bei Veranstaltungen wird auch im Landkreis Ebersberg eingesetzt. Für Bürgerinnen und Bürger ohne Smartphone stellt das Landratsamt Ebersberg nun Schlüsselanhänger der Luca-App bereit. Diese werden ab Ende kommender Woche in den Rathäusern der Gemeinden, im Landratsamt und den Impfzentren Ebersberg und Poing kostenfrei ausgegeben.

Personalisierter QR-Code am Schlüsselanhänger

Mit dem Schlüsselanhänger der Luca-App steht den Bürgerinnen und Bürgern ein personalisierter QR-Code zur Verfügung, den sie in Gastronomiebetrieben und auf Veranstaltungen erfassen lassen können. Dadurch ist eine Kontaktverfolgung auch ohne mobiles Endgerät möglich. Die Bürgerinnen und Bürger müssen ihren Schlüsselanhänger auf der Seite der Luca-App aktivieren und ihre persönlichen Daten hinterlegen. Nach erfolgreicher Registrierung ist der Schlüsselanhänger sofort einsatzbereit. Weiterführende Informationen und die Möglichkeit zur Registrierung findet man unter: https://www.luca-app.de/schluesselanhaenger/

Montag, 7. Juni, 6.08 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 20,2 für den Landkreis Ebersberg. In den Schulen findet Präsenzunterricht mit medizinischer Maske statt. Für den Sportunterricht gilt die Maskenpflicht hingegen nicht mehr. Die Testpflicht für die Teilnahme am Präsenzunterricht bleibt weiterhin bestehen.

Sonntag, 6. Juni, 7.52 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 20,3 für den Landkreis Ebersberg.

Samstag, 5. Juni, 8.25 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 22,3 für den Landkreis Ebersberg.

14 Uhr: Am kommenden Montag, 7. Juni, tritt die Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung in Kraft. Hauptsächliche Neuerungen sind die Einbindung der Betriebsärzte und die Aufhebung der Impfpriorisierung. Das Impfzentrum Ebersberg wird jedoch zunächst an der Priorisierung festhalten. Aufgrund der geringen Impfstofflieferungen der letzten Wochen, warten im Landkreis Ebersberg derzeit noch rund 14.000 Impfwillige der Prio 3 auf einen Impftermin.

Katastrophenfall wird aufgehoben

Mit der 13. Auflage der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-verordnung und der Aufhebung des Katastrophenfalls ab 07.06.2021 ergeben sich auch für den Landkreis Ebersberg weitere Lockerungen.

Hochzeitsfeiern wieder erlauibt

Ab Montag dürfen sich zehn Personen treffen, die Anzahl der Haushalte spielt dabei keine Rolle mehr. Veranstaltungen privater Art, wie z.B. Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten sowie Veranstaltungen von Vereinen sind wieder gestattet. Im Außenbereich dürfen sich bis zu 100 Personen zusammenfinden, innen nun 50. Eine Testpflicht gibt es dabei nicht. Geimpfte und Genesene zählen nicht dazu.

Präsenzunterricht nach den Pfingsferien

In den Schulen findet Präsenzunterricht mit medizinischer Maske statt. Für den Sportunterricht gilt die Maskenpflicht hingegen nicht mehr. Die Testpflicht für die Teilnahme am Präsenzunterricht bleibt weiterhin bestehen.

Kindertagesstätten können wieder regulär öffnen.

Gastronomie kann innen öffnen

Gastronomische Betriebe dürfen ab Montag auch innen öffnen. Die bisher geltende Sperrstunde um 22 Uhr wird auf 24 Uhr verschoben.

Kulturveranstaltungen dürfen nun mit bis zu 500 Zuschauern im Außenbereich stattfinden.

Das Singen in Gottesdiensten ist mit Maske zukünftig wieder erlaubt. Ebenso dürfen nun Laienorchester wieder ohne Teilnehmerbeschränkung proben.

Sportveranstaltungen dürfen zukünftig, mit entsprechendem Hygienekonzept, mit bis zu 500 Zuschauern stattfinden. Gruppen- und Mannschaftssport ist ebenfalls ohne Teilnehmerbeschränkung erlaubt.

Freitag, 4. Juni, 6.30 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 23,7 für den Landkreis Ebersberg.

Donnerstag, 3. Juni, 7.56 Uhr: Das RKI meldet eine erneut gesunkene Sieben-Tage-Inzidenz von 23,0 für den Landkreis Ebersberg.

Erneut zwei Corona-Tote gemeldet

17.05 Uhr: Dem Gesundheitsamt wurden zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung gemeldet. Beide Verstorbene hatten nach Auskunft aus dem Landratsamt Vorerkrankungen. Ihre Geburtsjahrgänge sind 1951 und 1962. Einer der Todesfälle sei in der Statistik bereits als „geheilt“ geführt gewesen, da er sich nicht mehr in Isolation befunden habe. Das Landratsamt verweist daher darauf, dass die Zahlen entsprechend berichtigt worden seien. Insgesamt zählt der Landkreis Ebersberg seit Beginn der Pandemie nun 178 Corona-Tote.

Insgesamt sind aktuell 98 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher wurden hier 6.290 Bürgerinnen und Bürger nachweislich positiv mit einem PCR-Test getestet. 6.014 gelten als geheilt. 128 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Die Kreisklinik meldet drei Corona-Patienten, von denen einer auf dere Intensvistation beatmet werden muss. Dazu kommen sieben Verdachtsfälle.

Kontaktbeschränkungen: Diese Lockerungen gelten ab Donnerstag, 3. Juni

Ab Donnerstag, 3. Juni 2021, 0 Uhr, treten nach Mitteilung vom Landratsamt Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen in Kraft. Anlass ist der anhaltend niegrige Inzidenzwert, der nun konstant unter 35 liegt. Insgesamt zehn Personen aus drei Haushalten können sich nun treffen. Nicht gezählt werden dabei Kinder bis 14 Jahre, Personen, die seit mindestens 14 Tagen mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff vollständig gegen Covid-19 geimpft sind (Nachweis über den Impfpass), Personen, die seit mindestens 28 Tagen, maximal sechs Monaten eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden haben (Nachweis über einen positiven PCR-Test), und Corona-Genesene, bei denen die Infektion mit SARS-CoV-2 länger als sechs Monate zurückliegt und die eine singuläre Impfdosis erhalten haben.

Gemeinsam aufhalten kann man sich laut Amt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken. Veranstaltungen sind derzeit allerdings grundsätzlich nicht erlaubt.

Mittwoch, 2. Juni, 6.40 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 32,0.

13.11 Uhr: Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg bei 30,6. Er liegt jetzt zum fünften Mal in Folge unter der Marke von 35, sodass voraussichtlich ab kommendem Donnerstag, 3. Juni, die Kontaktbeschränkungen entsprechend angeglichen werden. Insgesamt zehn Personen aus drei Haushalten können sich dann treffen. Nicht gezählt werden dabei Kinder bis 14 Jahre, Personen, die seit mindestens 14 Tagen mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff vollständig gegen Covid-19 geimpft sind (Nachweis über den Impfpass), Personen, die seit mindestens 28 Tagen, maximal sechs Monaten eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden haben (Nachweis über einen positiven PCR-Test), und Corona-Genesene, bei denen die Infektion mit SARS-Cov-2 länger als sechs Monate zurückliegt und die eine singuläre Impfdosis gegen COVID-19 erhalten haben. 

Dienstag, 1. Juni, 6.40 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 30,6.

Montag, 31. Mai, 5.525 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 32,7.

Sonntag, 30. Mai. 9.15 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 30,6.

Samstag, 29. Mai, 7.10 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 28,5.

13.06 Uhr: Ab Dienstag, 1. Juni 2021 ändern sich die Öffnungszeiten des Callcenters des Impfzentrums. Es ist dann täglich von Montag bis Sonntag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr erreichbar. Es hat diese Telefonnummer: 08092/863140.

Freitag, 28. Mai, 6.22 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 32,0.

16.15 Uhr: Ab Freitag, 28. Mai, gelten im Landkreis Ebersberg die Regelungen, die an eine 7-Tage-Inzidenz unter 50 geknüpft sind. Darauf hat das Landratsamt Ebersberg hingewiesen. Jetzt kann man zum Beispiel:

Das geht alles ohne Test

Ohne Test, aber mit Kontaktdatenerfassung einen Biergarten besuchen oder gastronomische Angebote im Außenbereich wahrnehmen. Ohne Test Galerien oder ein Museum besuchen oder ins Kino oder Theater gehen. Ohne Test, aber mit Terminbuchung ins Freibad schwimmen gehen. Ohne Test mit insgesamt bis 250 Zuschauern im Freien und auf einem festen Sitzplatz eine Sportveranstaltung besuchen. Ohne Test im Fitness-Studio trainieren, braucht jedoch eine FFP2-Maske, wenn man in den Räumen unterwegs ist, nicht aber beim Trainieren.

Der Einzelhandel ist geöffnet. Es gibt aber Zugangsbeschränkungen bezogen auf die maximale Anzahl von Kunden berechnet auf die Gesamtverkaufsfläche.

Weiterhin gelten die Abstands- und Hygieneregeln und die Maskenpflicht etwa beim Einkaufen oder der Fahrt mit Bus oder Bahn sowie an den Haltestellen und Bahnhöfen, so die Landkreisbehörde.

Auch bei den Kontaktbeschränkungen ändert sich aktuell nichts. Es können sich bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Nicht gezählt werden dabei Kinder unter 14 Jahren und alle, die seit mindestens 14 Tagen mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff vollständig gegen eine Covid-19-Erkrankung geimpft sind. Außerdem Personen, die seit mindestens 28 Tagen und maximal sechs Monaten eine Infektion mit dem Corona-Virus überstanden haben. Und Genesene, bei denen die Infektion mit dem Corona-Virus länger als sechs Monate zurückliegt und die eine singuläre Impfdosis gegen COVID-19 erhalten haben.

Donnerstag, 27. Mai, 6.13 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 36,2. Ab Freitag kann kann bei einer Inzidenz unter 50 der Einzelhandel wieder öffnen mit den entsprechenden Schutz- und Hygienemaßnahmen, aber ohne Click&Meet. Bei der Außengastronomie entfällt die Testpflicht. Und beim Sport können in Innenräumen Erwachsene und Kinder in Gruppen von bis zu zehn Personen kontaktfrei trainieren, im Freien kontaktfrei in Gruppen bis zu 25 Personen. Kontaktsportarten dürfen nur im Freien ausgeübt werden.

17 Uhr: Die Richtung stimmt. Der heutige Mittwoch ist der erste Tag, an dem die Sieben-Tage-Inzidenz geringer als 35 ist. Damit startet der Countdown für Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen, für die eine Unterschreitung der Inzidenz von 35 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen ausschlaggebend ist. Das teilte das Landratsamt mit.

Weiterhin großes Problem: Viel zu wenig Impfstoff

Große Probleme bereitet unterdessen die geringe Verfügbarkeit von Impfstoffen. Ein Großteil des gelieferten Impfstoffs wird für die Zweitimpfungen gebraucht, sodass die Zahl der Erstimpfungen stark zurückgeht. In dieser Woche werden insgesamt 2100 Dosen des Impfstoffs von Biontech geliefert, dazu 110 von Moderna und 220 von Astrazeneca. In der ersten Juniwoche wird insgesamt Impfstoff für 3751 Impfungen erwartet. Das Impfzentrum arbeitet weit unter seiner Auslastungsgrenze. Seine Außenstelle in Poing muss teilweise mangels Impfstoff für Erstimpfungen ganz geschlossen werden.

14.000 Menschen mit Prio 3 ohne Impfangebot

In der höchsten Priorisierungsgruppe 3 warten immer noch etwa 14 000 Menschen auf eine erste Impfung. Sie werden im Impfzentrum auch weiterhin vorrangig geimpft, obwohl im Juni die Priorisierungsstufen vom Bund aufgehoben werden. Das Impfzentrum informiert, dass nach Corona-Impfverordnung das Betriebspersonal der Gastronomie und des Gastgewerbes in die erhöhte Priorität (Gruppe 3) einzustufen ist. Diese Impf-Priorisierung wurde jetzt in dem Anmeldeportal www.impfzentren.bayern (BayIMCO) umgesetzt und steht zur Verfügung.

Eine gute Nachricht in diesem Zusammenhang: Inzwischen haben die Lehrer und das Personal an den weiterführenden Schulen im Landkreis über mobile Impfteams eine erste Corona-Impfung erhalten, soweit sie das in diesem Rahmen wollten.

Mittwoch, 26. Mai, 6.38 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 32,0.

16.38 Uhr: Sollte die Inzidenz im Landkreis Ebersberg weiterhin unter dem Schwellenwert von 50 bleiben, könnten ab kommendem Freitag, 28. Mai, weitere Lockerungen in Kraft treten. Darauf hat das Landratsamt Ebersberg hingewiesen.

Zum Beispiel kann bei einer Inzidenz unter 50 der Einzelhandel wieder öffnen mit den entsprechenden Schutz- und Hygienemaßnahmen, aber ohne Click&Meet. Bei der Außengastronomie entfällt die Testpflicht. Und beim Sport können in Innenräumen Erwachsene und Kinder in Gruppen von bis zu zehn Personen kontaktfrei trainieren, im Freien kontaktfrei in Gruppen bis zu 25 Personen. Kontaktsportarten dürfen nur im Freien ausgeübt werden.

Dienstag, 25. Mai, 6.20 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 39,7.

Montag, 24. Mai, 7.35 Uhr: Den dritten Tag in Folge liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg unter 50. Das RKI meldet einen Wert von 39,7.

Die Behörde warnt aber auch: Aufgrund des Feiertags am 24.05.2021 ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“

Sonntag, 23. Mai, 7.48 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg von 41,8.

Samstag, 22. Mai, 7.23 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg fällt erstmals heuer unter 50. Das RKI meldet einen Wert von 47,3. Nach einer Woche unter dem Schwellenwert sind weitere Erleichterungen möglich, beispielsweise beim Terminshopping oder Pflichttests.

Freitag, 21. Mai, 4.53 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI liegt im Landkreis Ebersberg bei 55,7.

17 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg geht weiter zurück, liegt stabil unter 100 mit der Tendenz Richtung unter 50. Ab morgen, Freitag treten daher laut Landratsamt weitere Änderungen in Kraft: Für Beherbergungsbetriebe, touristische Dienstleistungen, für Freibäder und Laien- und Amateurensembles gibt es seit heutigen Freitag Öffnungsoptionen. Das Landratsamt habe dazu im Einvernehmen mit dem Gesundheitsministerium eine Allgemeinverfügung erlassen.

Die weiteren Öffnungen gelten zusätzlich zu den Öffnungen zum Beispiel bei der Außengastronomie, bei Kino und Theater oder beim Sport im Innen- und Außenbereich. Bedingung für die Öffnungen ist es, dass die jeweils geltenden Rahmenkonzepte eingehalten werden, in denen die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen festgelegt sind. 

58.623 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten, teilt das Landratsamt weiter mit. 19.277 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 671 wurden in der Kreisklinik geimpft. 7553 der Geimpften sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 16.919 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 6.093 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. 1.597 Zweitimpfungen erfolgten in Hausarztpraxen, 578 in der Kreisklinik. Der Landkreis Ebersberg hat jetzt eine Impfquote von 40,74 Prozent. Bereits vollständig geimpft mit Erst- und Zweitimpfung sind 11,76 Prozent der Landkreisbewohner.

Donnerstag, 20. Mai, 6.35 Uhr: Laut RKI liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 52,9. Die Lockerungen zum heutigen Tag können wie geplant in Kraft treten (siehe vorheriger Eintrag).

16.18 Uhr: Der Landkreis Ebersberg hat eine Allgemeinverfügung bezüglich weiterer Öffnungsschritte erlassen, die ab Donnerstag, 20. Mai 2021, 0.00 Uhr, in Kraft tritt. Hierdurch werden im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege Öffnungen in den Bereichen Sport, Außengastronomie, Theater-, Konzert und Opernhäuser sowie Kinos zugelassen:

Kindern bis vierzehn soll in Gruppen bis 20 Teilnehmern und mit einem negativen Test Kontaktsport im Freien ermöglicht werden. Als Test gilt ein vor höchstens 24 Stunden vorgenommener und bestätigter POC-Antigentest oder Selbsttest oder ein PCR-Test. Für bis zu 20 Personen über 14 Jahren soll mit negativem Test kontaktloser Sport im Freien möglich sein. Der Landkreis hatte im Vorfeld dazu Trainerinnen und Trainern der Sportvereine kostenfreie Schulungen angeboten, in denen sie von medizinischem Personal darin unterwiesen wurden, Selbsttests mit den Kindern sicher durchzuführen. „Endlich gibt es auch wieder eine Perspektive für den Sport, die Fußballer dürfen wieder auf den Platz, wenn auch nur kontaktlos. Ich bin zuversichtlich, dass zusammen mit den Testungen als nächsten Schritt auch wieder Fußballspiele stattfinden werden“, freut sich Landrat Robert Niedergesäß.

Landratsamt bietet Testkonzept für Gasto an

Ab Donnerstag kann die Gastronomie im Außenbereich wieder öffnen. Dazu bietet das Landratsamt in Kooperation mit der Marien-Apotheke Ebersberg ein Testkonzept für alle Lokale mit Außenfläche im Landkreis an. Personal aus den Gaststätten wird eine kostenlose Schulung zur Durchführung von Schnelltests angeboten. Damit kann jeder Gast vor einem Besuch in der jeweiligen Lokalität direkt vor Ort getestet werden. Das Ergebnis wird in einer zentralen Software festgehalten. Dafür müssen die Gastwirte einmalig 245 Euro investieren. Die Kunden erhalten das Ergebnis über ihre Mailadresse.

Beide Angebote unterstützen die Control Covid Strategie im Landkreis Ebersberg.

Mittwoch, 19. Mai, 6.29 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 56,4. Ab heute ist das Einkaufen in Geschäften ohne Tests möglich, ab dem Abend gilt zudem keine nächtliche Ausgangssperre mehr und die Kontaktbeschränkungen werden auf fünf Personen aus zwei Haushalten gelockert; nicht gezählt werden dabei Kinder unter 14 sowie vollständig Corona-Geimpfte und -Genesene.

13:12 Uhr: Dank einer stabil unter 100 liegenden Sieben-Tage-Inzidenz treten im Landkreis Ebersberg bereits ab dem morgigen Mittwoch erste Lockerungen in Kraft. Das sagte Landrat Robert Niedergesäß (CSU) am Dienstag bei einem Pressegespräch. Demnach sei dann bereits das Einkaufen in Geschäften ohne Tests möglich, ab dem Abend gelte zudem keine nächtliche Ausgangssperre mehr und die Kontaktbeschränkungen würden auf fünf Personen aus zwei Haushalten gelockert; nicht gezählt werden dabei Kinder unter 14 sowie vollständig Corona-Geimpfte und -Genesene.

Dabei handle es sich um Lockerungen, die automatisch in Kraft träten. Vom Amt umgesetzt und ab Donnerstag gültig sollen die Öffnung der Außengastronomie, also der Biergärten, sowie Erleichterungen für Sport, Freizeit und Kultur sein. Unter dem Vorbehalt, dass die Inzidenz unter 100 bleibt. Der Landrat sagt zuversichtlich: „Das wird sich stabil weiterentwickeln.

11.15 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 75,9.

Dienstag, 18. März, 6.12 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet aktuelle Zahlen heute erst im Laufe des Vormittags.

Montag, 17. März, 5.43 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 76,6.

Sonntag, 16. März, 7.10 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis Ebersberg geht zurück: Das Robert-Koch-Institut meldet einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 72,5. Seit Donnerstag, 13. Mai, befindet sie sich nun unter dem Schwellenwert von 100. Die Biergärten im Landkreis Ebersberg könnten bei stabiler Inzidenz und vorbehaltlich des Einvernehmens des Ministeriums frühestens am Donnerstag, 20. Mai öffnen.

Samstag, 15. Mai, 8.23 Uhr: Im Vergleich zum Vortag steigt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis laut RKI leicht auf 83,5.

17.58 Uhr: Die Biergärten im Landkreis Ebersberg könnten bei stabiler Inzidenz und vorbehaltlich des Einvernehmens des Ministeriums frühestens am Donnerstag, 20. Mai öffnen. Das teilt das Landratsamt mit. Demnach müsse die 7-Tage-Inzidenz in Summe sieben Tage in Folge unter 100 liegen. Am folgenden achten Tag gehe man bei weiterer Unterschreitung der Inzidenz von 100 von einer stabilen Lage aus. „Soweit nicht besondere Umstände eine andere Beurteilung notwendig machen, wird das Gesundheitsministerium einer entsprechenden Allgemeinverfügung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde das Einvernehmen erteilen.“

Derweil bereiten sich die Hausärzte auf die große Impfaktion in Ebersberg am Samstag vor - am Volksfestplatz ist der Aufbau bereit. Und eine gute Nachricht gibt es für die Schwimmvereine: Sie dürfen ab sofort wieder trainieren.

Weiter teilt das Amt mit: In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit elf Patienten mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 behandelt, acht kommen aus dem Landkreis Ebersberg. Drei müssen auf der Intensivstation beatmet werden. Es gibt drei Verdachtsfälle in der Klinik.

51 612 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 15 470 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 647 wurden in der Kreisklinik geimpft. 7544 der Geimpften sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 14 790 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 6084 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. 682 Zweitimpfungen erfolgten in Hausarztpraxen, 578 in der Kreisklinik. Der Landkreis Ebersberg hat jetzt eine Impfquote von 35,87 Prozent. Bereits vollständig geimpft mit Erst- und Zweitimpfung sind 10,28 Prozent der Landkreisbewohner.

Freitag, 14. Mai, 4.55 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis Ebersberg geht nochmals deutlich zurück: Das Robert-Koch-Institut meldet einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 72,4.

Landkreis wieder unter 100 - Das ist der Fahrplan für Lockerungen

18.02 Uhr: Wie das Landratsamt nun mitteilt, geht die Behörde von zwei notwendigen Karenztagen aus, bevor Maßnahmen gelockert werden könnten. Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstagabend, nach Einschätzung der Hausjuristen sei ein weiterer Tag Verzögerung sogar wahrscheinlich - Lockerungen träten dann bei einer dauerhaften Inzidenz unter 100 erst zum Freitag und nicht wie zunächst angenommen am Mittwoch in Kraft.

Donnerstag, 13. Mai, 7.45 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz unterschreitet knapp den Schwellenwert von 100. Das RKI meldet am Donnerstagmorgen für den Landkreis Ebersberg einen Wert von 99,5. Für Lockerungen ist es laut Landratsamt erforderlich, dass die Schwelle an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird. Dann würden sich die Maßnahmen laut Kreisbehörde ab dem übernächsten darauf folgenden Tag verändern. Heißt im aktuellen Fall: Stiege die Inzidenz bis und auch am Montag nicht mehr über 100, wären demnach nach einem „Karenztag“, dem Dienstag, ab Mittwoch, 19. Mai, Lockerungen möglich.

Mittwoch, 12. Mai, 5.27 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 109,3.

1000 Dosen: Impfaktion in Ebersberg

17.06 Uhr: Am Samstag, 15. Mai 2021 findet eine Sonderimpfaktion der niedergelassenen Ärzte in der Volksfesthalle in Ebersberg statt. Jeder Impfwillige kann sich unabhängig von seiner Priorität mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen, ca. 1.000 Dosen stehen zur Verfügung. „Der Landkreis Ebersberg begrüßt diese tolle Aktion der niedergelassenen Ärzte sehr, jede Impfung zählt. Unsere Niedergelassenen sind ein wichtiger Bestandteil und Pfeiler der Impfstrategie und damit eine wichtige Ergänzung des Impfzentrums“, reagiert Landrat Robert Niedergesäß erfreut auf die Aktion. Der konnte inzwischen weitere 1.000 Impfdosen von AstraZeneca für den Landkreis sichern. „Es ist deshalb nicht ausgeschlossen, dass andere Aktionen dieser Art folgen werden. Endlich kommt mehr Impfstoff in den Landkreis, viele Bürgerinnen und Bürger haben darauf gewartet“, so der Landrat.

Dienstag, 11. Mai, 6.04 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 111,4.

Ins Geschäft auch ohne Test: So können sich Geimpfte und Genesene ausweisen

15.32 Uhr: Eine vollständige Impfung gegen Covid-19 kann man ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung durch Vorlage eines Impfnachweises auf Papier oder in einem elektronischen Dokument belegen. Darauf hat das Landratsamt am Montag hingewiesen. Als von einer Infizierung mit dem Corona-Virus genesene Person kann man sich ausweisen mit der Vorlage des positiven Ergebnisses der PCR-Testung durch das Labor auf Papier oder in einem elektronischen Dokument, das mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Der Nachweis eines anschließenden negativen Tests ist in der Regel nicht erforderlich. Auch eine Bescheinigung über die Anordnung der Isolation nach einem positiven PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 kann hilfsweise genutzt werden.

Genesene Personen, bei denen die Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 länger als sechs Monate zurückliegt, und die eine Erstimpfung gegen Covid-19 erhalten haben, werden vollständig geimpften Personen gleichgestellt. Um diesen Status nachzuweisen, braucht man einen länger als sechs Monate zurückliegenden positiven PCR-Test in Verbindung mit einem Impfnachweis, aus dem die Erstimpfung hervorgeht

Montag, 10. Mai, 5.42 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 113,5.

Sonntag, 9. Mai, 7.46 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 116,3.

Samstag, 8. Mai, 7.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 116,3.

Keine neuen Corona-Fälle am Freitag: Leider zu schön, um wahr zu sein

10.45 Uhr: Null neue Corona-Fälle und damit ein deutlicher Inzidenz-Rückgang: Die heutige Meldung des Robert-Koch-Instituts basiert laut Landratsamt Ebersberg auf einem Übertragungsfehler bei den übergeordneten Behörden. Die Berechnungen des Gesundheitsamtes hätten mit Stand Freitag 8 Uhr einen tatsächlichen Inzidenzwert von 121,6 ergeben. Konsequenzen, was Lockerungen angeht, hat der Fehler laut einer Landratsamtssprecherin nicht - obwohl die offizielle Angabe des RKI dafür maßgeblich ist: Für Öffnungsschritte müsse die Inzidenz mehrere Tage lang unter der 100er-Schwelle liegen - das gelte auch für Lockerungen an den Schulen.

Freitag, 7. Mai, 6.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 94,7.

Bedingung für die Öffnung von Biergärten, Kinos und Theater ist eine Inzidenz, die exakt fünf Tage unter 100 bleibt, stellte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München klar. Dann folgt ein Puffertag für die Bekanntgabe, am siebten kann geöffnet werden.

Donnerstag, 6. Mai, 6.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 114,9.

Polizei ermittelt wegen beschädigter Impfstoff-Ampulle in Arztpraxis

18.11 Uhr: Die Kriminalpolizei Erding ermittelt im Fall einer beschädigten Impfstoff-Ampulle in einer Arztpraxis in Aßling. Eine entsprechende EZ-Information bestätigte am Mittwoch ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Ingolstadt.

Demnach war Praxismitarbeitern bereits am Freitag, 30. April, aufgefallen, dass der Verschluss einer der Praxis gelieferten Impfstoffampulle beschädigt war. In der Folge sei korrekt reagiert worden, indem der Impfstoff nicht verimpft und stattdessen die Polizei kontaktiert worden sei, so der Behördensprecher. So sei etwaige Gefahr für Patienten ausgeschlossen gewesen.

Die Staatsanwaltschaft gehe derzeit nicht von einer strafrechtlich relevanten Handlung aus, so der Sprecher weiter. Die Beschädigung könne auch andere Gründe als bewusste Manipulation haben – das sei Gegenstand der Ermittlungen.

Nun 175 Corona-Tote - Impfquote bei 30 Prozent

16.45 Uhr: Dem Gesundheitsamt wurde ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 gemeldet. Genauere Informationen liegen laut Landratsamt aktuell noch nicht vor. Damit hat der Landkreis Ebersberg nun 175 Corona-Tote zu beklagen.

Stand heute sind im Landkreis 45 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet, so die Behörde weiter. Eine Woche zuvor sind im Vergleich zum damaligen Vortag 58 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 411 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher wurden hier 5.990 Bürgerinnen und Bürger nachweislich positiv mit einem PCR-Test getestet. 5.404 gelten als geheilt. 603 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten. 

42.204 Menschen im Landkreis Ebersberg haben laut Landratsamt eine Erstimpfung erhalten. 8.819 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 588 wurden in der Kreisklinik geimpft. 7.505 der Geimpften sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 11.085 Landkreisbürgerinnen und -bürger, 5.946 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. 185 Zweitimpfungen erfolgten in Hausarztpraxen, 577 in der Kreisklinik. Der Landkreis Ebersberg hat jetzt eine Impfquote von 29,33 Prozent. Bereits vollständig geimpft mit Erst- und Zweitimpfung sind 7,7 Prozent der Landkreisbewohner. Es sei davon auszugehen, dass noch heute die 30-Prozent-Marke erreicht wird und damit fast ein Drittel aller Landkreisbürgerinnen und -bürger eine erste Impfung erhalten haben. 

Mittwoch, 5. Mai, 6.44 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 115,6.

15.30 Uhr: In der kommenden Woche erwartet man im Landkreis eine relativ große Menge an Impfstoff. Insgesamt 5.792 Dosen sollen geliefert werden – 3.192 von Biontech, 800 von Moderna und 1.800 von Astra Zeneca. Das teilte das Landratsamt mit.

Über 40.000 Menschen haben erste Impfung erhalten

41.111 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten.

Dienstag, 4. Mai, 6.28 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 130,2.

Montag, 3. Mai, 6.41 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 130,9.

Impfstoff-Nachschub stockt: Landrat beschwert sich bei Minister

18.05 Uhr: 3144 Impfdosen Biontech, 600 Impfdosen Moderna und 800 Impfdosen Astrazeneca für die Erst- und Zweitimpfungen im Impfzentrum sind laut Landratsamt für diese Woche angekündigt worden. Das sei zwar mehr als in dieser Woche aber immer noch weniger als die Woche davor. „Wir brauchen endlich mehr Impfstoff, unsere Kapazitäten sind bei weitem nicht ausgereizt, weder in den Impfzentren noch bei den niedergelassenen Ärzten, die Warteliste ist sehr lang“ so Landrat Robert Niedergesäß (CSU) der sich diese Woche mit dieser Forderung direkt an den Bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek (ebenfalls CSU) gewandt habe.

Sonntag, 2. Mai, 7.04 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 141,3.

Samstag, 1. Mai, 4.14 Uhr: Das RKI meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 148,3.

Freitag, 30. April, 5.28 Uhr: Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Ebersberg liegt nun laut RKI bei 158,7.

Donnerstag, 29. April, 6.37 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 132,3.

Mittwoch, 28. April, 6.38 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 151,1.

Impfstoff: Keine Wahlmöglichkeit für Über-60-Jährige

15.41 Uhr: Den Landkreis Ebersberg erreichen diese Woche 3084 Dosen Impfstoff. Dies sind 550 Dosen mehr als ursprünglich angekündigt, hieß es am Dienstag aus dem Landratsamt. Hierbei handelt es sich um 500 zusätzlich Dosen des Impfstoffes von Moderna und 50 weitere Dosen für die Zweitimpfung mit Astrazeneca. Nächste Woche erwartet das Impfzentrum Ebersberg insgesamt 4544 Dosen Impfstoff. 3144 davon entfallen auf den Impfstoff von Biontech, 600 auf den Impfstoff von Moderna und 800 Zweitimpfdosen von Astrazeneca.

Bei den unter 60-Jährigen, welche ihre Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, wird bei der Zweitimpfung nun häufig der Impfstoff von Biontech nachgefragt. Personen über 60 Jahren, die ihre Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, bekommen diesen Impfstoff auch bei der Zweitimpfung, so wie es von der STIKO empfohlen und auch in der aktuellen Impfverordnung verankert ist. Eine prinzipielle Wahlmöglichkeit bei den Impfstoffen besteht derzeit nicht. Darauf weist das Landratsamt ausdrücklich hin.

Fast 35 000 Menschen im Landkreis Ebersberg haben unterdessen ihre Erstimpfung erhalten, fast 10 000 sind zweitgeimpft. e

Dienstag, 27. April, 6.27 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 133,7

16.51 Uhr: 34 294 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 3867 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 7477 Geimpfte sind über 80 Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 9826 Landkreisbürger, 5922 von ihnen sind 80g Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 23,83 Prozent. Diese Zahlen nannte das Landratsamt.

Impfzentrum hat nur wenig Impfstoff erhalten

Das Impfzentrum habe für diese Woche sehr wenig Impfstoff bekommen, sodass im Wesentlichen nur die Zweitimpfungen durchgeführt werden könnten. Erstimpfungen könnten täglich nur an ca. 60 Bürger verabreicht werden, so die Kreisbehörde.

Luca-App geht an den Start

Die Luca-App ist ab sofort auch im Landkreis Ebersberg im Einsatz. Sie dient der schnellen und lückenlosen Kontaktrückverfolgung für private Treffen und öffentliche Veranstaltungen, für Geschäfte und Gastronomie im Austausch mit dem Gesundheitsamt. Die gesammelten Daten werden dabei dezentral verschlüsselt und werden nur im Infektionsfall durch das Gesundheitsamt entschlüsselt. Die App ist für alle kostenlos. Unter www.luca-app.de gibt es weitere Infos zur App.

Montag, 26. April, 6.15 Uhr: Zu Wochenbeginn ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg deutlich gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet einen Wert von 131,6

Sonntag, 25. April, 7.11 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 118,3

Samstag, 24. April, 6.35 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 115,6

14.30 Uhr: In der kommenden Woche erwartet man im Impfzentrum insgesamt 1.884 Dosen des Impfstoffs von Biontech und 500 Dosen von Moderna. Für die Zweitimpfung mit Astrazeneca werden 150 Impfdosen erwartet. Eben diese Zweitimpfungen stellen das Impfzentrum vor eine große Herausforderung, sagt das Landratsamt. Unter 60-Jährige können bei der Zweitimpfung auch einen anderen Impfstoff wählen. Wie viele Bürger von dieser Option Gebrauch machen werden, ist noch unklar. Deshalb muss für die Zweitimpfungen mit Astrazeneca Impfstoff von Biontech und Moderna vorgehalten werden, der dann nicht für Erstimpfungen zur Verfügung steht. Dies ist besonders ärgerlich, da die Impfstofflieferungen in der nächsten Woche wieder um ein Drittel niedriger ausfallen als in der Vorwoche.

Landrat: Fehlender Impfstoff „mehr als ärgerlich“

Die Tatsache, dass der Landkreis Ebersberg 25 % mehr Impfstoff bestellt hat, wirke sich leider nicht auf die zugeteilten Lieferungen aus. „Wegen der knappen Impfstofflieferungen können nächste Woche leider nur wenige Erstimpfungen angeboten werden. Der Landkreis Ebersberg würde gerne mehr impfen, ihm fehlt aber der nötige Impfstoff, was mehr als ärgerlich ist und die Frage aufwirft, ob die Impfzentren wirklich gleichmäßig fair beliefert werden“, so Landrat Robert Niedergesäß.

Die Altersbeschränkung für den Impfstoff von Astrazneca wurde derweil vom Freistaat Bayern aufgehoben. Gleiches gilt für die Priorisierung für diesen Impfstoff. Jeder, der möchte, kann sich nun, nach vorheriger individueller Risikoabschätzung, mit diesem Impfstoff in den Arztpraxen des Landkreises impfen lassen, sofern genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Die generelle Bereitschaft den Astrazeneca Impfstoff zu verimpfen ist bei den Haus- und Fachärzten groß, ebenso wie die Nachfrage bei den Landkreisbürgern.

Johnson & Johnson-Impfstoff für Wohnungslose

Der Landkreis erwartet eigenen Angaben zufolge in Kürze die erste Lieferung des neu zugelassenen Impfstoffes von Johnson & Johnson. Dieser soll zunächst wohnungslosen Bürgern zur Verfügung stehen, da für die Impfung mit diesem Impfstoff nur ein einmaliger Impftermin nötig ist.

Freitag, 23. April, 6.39 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzident von 104,4. Damit bleibt es bei den bestehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Am Donnerstag war der Wert überraschend unter der 100-Marke gerutscht.

Mögliche Lockerungen: Inzidenz muss drei Tage lang unter 100 bleiben

17.10 Uhr: Überraschend ist der offizielle Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Ebersberg am Donnerstag unter die kritische Schwelle von 100 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner gefallen. Maßgeblich ist dafür die entsprechende Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts. Unmittelbare Konsequenzen auf geltende Corona-Maßnahmen hat das aber nicht: Wie eine Sprecherin des Landratsamtes mitteilt, muss der Wert drei Tage in Folge unter 100 bleiben – damit könnten am Sonntag Lockerungen in Kraft treten. Allerdings ist dies fraglich – mit 99,5 kratzt die Inzidenz weiter an der 100er-Hürde.

Ob die Schulen kommende Woche wieder Wechselunterricht anbieten können, hänge vom Inzidenzwert am heutigen Freitag ab.

Der Landkreis setzt weiter auf intensive Schnelltests: Laut Kreisbehörde ist eine Teststation vor dem Impfzentrum geplant. Kommende Woche sollen stundenweise Testangebote in den Gemeinden Anzing, Egmating, Bruck, Moosach, Baiern und Oberpframmern hinzukommen. Termine veröffentlicht das Amt auch auf www.lra-ebe.de.

Zum Donnerstag sind im Landkreis 30 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet, so die Kreisbehörde weiter. Eine Woche zuvor waren demnach im Vergleich zum damaligen Vortag 48 neue Infektionsfälle aufgetreten. „Insgesamt sind aktuell 316 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5.632 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5.143 gelten als geheilt, 173 sind verstorben. 502 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.“

Zu den Impfungen meldet das Amt: 31.283 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 3.142 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 7.468 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 9.686 Landkreisbürgerinnen und -bürger, 5.920 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 21,74 Prozent.“

12.01 Uhr: Drei Tage lang muss die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg unter 100 liegen, dann sind Lockerungen der Corona-Maßnahmen möglich. Das bestätigte eine Sprecherin des Landratsamtes der Redaktion auf Anfrage. Demnach könnte es am Sonntag zu Lockerungen kommen. Das Amt warnt aber, der Wert von 99,5 sei nur sehr knapp unter 100 und es sei noch kein Trend absehbar.

Erstmeldung vom 22. April, 10.20 Uhr: Ebersberg Landkreis - Die Entwicklung der Corona-Zahlen in mancherorts in Bayern durchaus positiv. Wie das RKI bekannt gibt liegen, Stand 22. April, aktuell weder vier Landkreise unter der Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Darunter ist auch der Landkreis Ebersberg mit einer Inzidenz von 99,5. Konkrete Änderungen der aktuell bestehenden Corona-Maßnahmen sind allerdings derzeit nicht zu erwarten. Lediglich die Schulen könnten betroffen sein, da die dortige Regel besagt, dass immer anhand des aktuellen Freitags-Inzidenzwerts über Distanz- oder Wechselunterricht in der kommenden Woche entschieden wird. Sollte der Wert also am morgigen Freitag weiter unter 100 liegen, könnten sich die Schüler und Lehrer für die kommende Woche auf Präsenzunterricht einstellen. Bislang hatte dieser nur für Abschlussklassen sowie Viert- und Elftklässler gegolten. Dasselbe gilt für die Notbetreuung in den Kitas.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Inzidenz sinkt unter 100 - kommende Tage entscheidend

Nach dem Beschluss der Bundes-Notbremse am Mittwoch (21. April) ist allerdings aktuell noch unklar, welche Regeln bei den privaten Kontakten sowie im Einzelhandel, in Museen, Zoos oder sonstigen Begegnungsstätten gültig sind. Fest steht aber, dass für eventuelle Lockerungen die Corona-Inzidenz erst mehrere Tage stabil unter dem Grenzwert von 100 liegen müsste. Dann würde zumindest die Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr entfallen und Geschäfte könnten, statt Click&Meet anzubieten, wieder einen Kunden pro 50 qm Verkaufsfläche bedienen. Im Landkreis Ebersberg sind also die kommenden Tage entscheidend. (kah)

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