News-Ticker für den Landkreis Ebersberg

Coronavirus: Inzidenz sinkt weiter - Wert jetzt bei 111,4

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  • Michael Acker
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  • Josef Ametsbichler
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  • Katharina Haase
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Die Corona-Pandemie hält den Freistaat Bayern weiter fest im Griff. Auch den Landkreis Ebersberg. Alle Entwicklungen erfahren Sie hier im News-Ticker.

  • Im Landkreis Ebersberg liegt die Inzidenz über 100.
  • Damit bleiben die aktuell bestehenden Corona-Maßnahmen bestehen.
  • Dieser News-Ticker wird laufen aktualisiert.
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17.06 Uhr: Am Samstag, 15. Mai 2021 findet eine Sonderimpfaktion der niedergelassenen Ärzte in der Volksfesthalle in Ebersberg statt. Jeder Impfwillige kann sich unabhängig von seiner Priorität mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen, ca. 1.000 Dosen stehen zur Verfügung. „Der Landkreis Ebersberg begrüßt diese tolle Aktion der niedergelassenen Ärzte sehr, jede Impfung zählt. Unsere Niedergelassenen sind ein wichtiger Bestandteil und Pfeiler der Impfstrategie und damit eine wichtige Ergänzung des Impfzentrums“, reagiert Landrat Robert Niedergesäß erfreut auf die Aktion. Der konnte inzwischen weitere 1.000 Impfdosen von AstraZeneca für den Landkreis sichern. „Es ist deshalb nicht ausgeschlossen, dass andere Aktionen dieser Art folgen werden. Endlich kommt mehr Impfstoff in den Landkreis, viele Bürgerinnen und Bürger haben darauf gewartet“, so der Landrat.

Dienstag, 11. Mai, 6.04 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 111,4.

15.32 Uhr: Eine vollständige Impfung gegen Covid-19 kann man ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung durch Vorlage eines Impfnachweises auf Papier oder in einem elektronischen Dokument belegen. Darauf hat das Landratsamt am Montag hingewiesen. Als von einer Infizierung mit dem Corona-Virus genesene Person kann man sich ausweisen mit der Vorlage des positiven Ergebnisses der PCR-Testung durch das Labor auf Papier oder in einem elektronischen Dokument, das mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Der Nachweis eines anschließenden negativen Tests ist in der Regel nicht erforderlich. Auch eine Bescheinigung über die Anordnung der Isolation nach einem positiven PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 kann hilfsweise genutzt werden.

Genesene Personen, bei denen die Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 länger als sechs Monate zurückliegt, und die eine Erstimpfung gegen Covid-19 erhalten haben, werden vollständig geimpften Personen gleichgestellt. Um diesen Status nachzuweisen, braucht man einen länger als sechs Monate zurückliegenden positiven PCR-Test in Verbindung mit einem Impfnachweis, aus dem die Erstimpfung hervorgeht

Montag, 10. Mai, 5.42 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 113,5.

Sonntag, 9. Mai, 7.46 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 116,3.

Samstag, 8. Mai, 7.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 116,3.

Keine neuen Corona-Fälle am Freitag: Leider zu schön, um wahr zu sein

10.45 Uhr: Null neue Corona-Fälle und damit ein deutlicher Inzidenz-Rückgang: Die heutige Meldung des Robert-Koch-Instituts basiert laut Landratsamt Ebersberg auf einem Übertragungsfehler bei den übergeordneten Behörden. Die Berechnungen des Gesundheitsamtes hätten mit Stand Freitag 8 Uhr einen tatsächlichen Inzidenzwert von 121,6 ergeben. Konsequenzen, was Lockerungen angeht, hat der Fehler laut einer Landratsamtssprecherin nicht - obwohl die offizielle Angabe des RKI dafür maßgeblich ist: Für Öffnungsschritte müsse die Inzidenz mehrere Tage lang unter der 100er-Schwelle liegen - das gelte auch für Lockerungen an den Schulen.

Freitag, 7. Mai, 6.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 94,7.

Bedingung für die Öffnung von Biergärten, Kinos und Theater ist eine Inzidenz, die exakt fünf Tage unter 100 bleibt, stellte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München klar. Dann folgt ein Puffertag für die Bekanntgabe, am siebten kann geöffnet werden.

Donnerstag, 6. Mai, 6.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 114,9.

Polizei ermittelt wegen beschädigter Impfstoff-Ampulle in Arztpraxis

18.11 Uhr: Die Kriminalpolizei Erding ermittelt im Fall einer beschädigten Impfstoff-Ampulle in einer Arztpraxis in Aßling. Eine entsprechende EZ-Information bestätigte am Mittwoch ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Ingolstadt.

Demnach war Praxismitarbeitern bereits am Freitag, 30. April, aufgefallen, dass der Verschluss einer der Praxis gelieferten Impfstoffampulle beschädigt war. In der Folge sei korrekt reagiert worden, indem der Impfstoff nicht verimpft und stattdessen die Polizei kontaktiert worden sei, so der Behördensprecher. So sei etwaige Gefahr für Patienten ausgeschlossen gewesen.

Die Staatsanwaltschaft gehe derzeit nicht von einer strafrechtlich relevanten Handlung aus, so der Sprecher weiter. Die Beschädigung könne auch andere Gründe als bewusste Manipulation haben – das sei Gegenstand der Ermittlungen.

Nun 175 Corona-Tote - Impfquote bei 30 Prozent

16.45 Uhr: Dem Gesundheitsamt wurde ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 gemeldet. Genauere Informationen liegen laut Landratsamt aktuell noch nicht vor. Damit hat der Landkreis Ebersberg nun 175 Corona-Tote zu beklagen.

Stand heute sind im Landkreis 45 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet, so die Behörde weiter. Eine Woche zuvor sind im Vergleich zum damaligen Vortag 58 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 411 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher wurden hier 5.990 Bürgerinnen und Bürger nachweislich positiv mit einem PCR-Test getestet. 5.404 gelten als geheilt. 603 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten. 

42.204 Menschen im Landkreis Ebersberg haben laut Landratsamt eine Erstimpfung erhalten. 8.819 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 588 wurden in der Kreisklinik geimpft. 7.505 der Geimpften sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 11.085 Landkreisbürgerinnen und -bürger, 5.946 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. 185 Zweitimpfungen erfolgten in Hausarztpraxen, 577 in der Kreisklinik. Der Landkreis Ebersberg hat jetzt eine Impfquote von 29,33 Prozent. Bereits vollständig geimpft mit Erst- und Zweitimpfung sind 7,7 Prozent der Landkreisbewohner. Es sei davon auszugehen, dass noch heute die 30-Prozent-Marke erreicht wird und damit fast ein Drittel aller Landkreisbürgerinnen und -bürger eine erste Impfung erhalten haben. 

Mittwoch, 5. Mai, 6.44 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 115,6.

15.30 Uhr: In der kommenden Woche erwartet man im Landkreis eine relativ große Menge an Impfstoff. Insgesamt 5.792 Dosen sollen geliefert werden – 3.192 von Biontech, 800 von Moderna und 1.800 von Astra Zeneca. Das teilte das Landratsamt mit.

Über 40.000 Menschen haben erste Impfung erhalten

41.111 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten.

Dienstag, 4. Mai, 6.28 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 130,2.

Montag, 3. Mai, 6.41 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 130,9.

Impfstoff-Nachschub stockt: Landrat beschwert sich bei Minister

18.05 Uhr: 3144 Impfdosen Biontech, 600 Impfdosen Moderna und 800 Impfdosen Astrazeneca für die Erst- und Zweitimpfungen im Impfzentrum sind laut Landratsamt für diese Woche angekündigt worden. Das sei zwar mehr als in dieser Woche aber immer noch weniger als die Woche davor. „Wir brauchen endlich mehr Impfstoff, unsere Kapazitäten sind bei weitem nicht ausgereizt, weder in den Impfzentren noch bei den niedergelassenen Ärzten, die Warteliste ist sehr lang“ so Landrat Robert Niedergesäß (CSU) der sich diese Woche mit dieser Forderung direkt an den Bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek (ebenfalls CSU) gewandt habe.

Sonntag, 2. Mai, 7.04 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 141,3.

Samstag, 1. Mai, 4.14 Uhr: Das RKI meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 148,3.

Freitag, 30. April, 5.28 Uhr: Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Ebersberg liegt nun laut RKI bei 158,7.

Donnerstag, 29. April, 6.37 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 132,3.

Mittwoch, 28. April, 6.38 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 151,1.

Impfstoff: Keine Wahlmöglichkeit für Über-60-Jährige

15.41 Uhr: Den Landkreis Ebersberg erreichen diese Woche 3084 Dosen Impfstoff. Dies sind 550 Dosen mehr als ursprünglich angekündigt, hieß es am Dienstag aus dem Landratsamt. Hierbei handelt es sich um 500 zusätzlich Dosen des Impfstoffes von Moderna und 50 weitere Dosen für die Zweitimpfung mit Astrazeneca. Nächste Woche erwartet das Impfzentrum Ebersberg insgesamt 4544 Dosen Impfstoff. 3144 davon entfallen auf den Impfstoff von Biontech, 600 auf den Impfstoff von Moderna und 800 Zweitimpfdosen von Astrazeneca.

Bei den unter 60-Jährigen, welche ihre Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, wird bei der Zweitimpfung nun häufig der Impfstoff von Biontech nachgefragt. Personen über 60 Jahren, die ihre Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, bekommen diesen Impfstoff auch bei der Zweitimpfung, so wie es von der STIKO empfohlen und auch in der aktuellen Impfverordnung verankert ist. Eine prinzipielle Wahlmöglichkeit bei den Impfstoffen besteht derzeit nicht. Darauf weist das Landratsamt ausdrücklich hin.

Fast 35 000 Menschen im Landkreis Ebersberg haben unterdessen ihre Erstimpfung erhalten, fast 10 000 sind zweitgeimpft. e

Dienstag, 27. April, 6.27 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 133,7

16.51 Uhr: 34 294 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 3867 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 7477 Geimpfte sind über 80 Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 9826 Landkreisbürger, 5922 von ihnen sind 80g Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 23,83 Prozent. Diese Zahlen nannte das Landratsamt.

Impfzentrum hat nur wenig Impfstoff erhalten

Das Impfzentrum habe für diese Woche sehr wenig Impfstoff bekommen, sodass im Wesentlichen nur die Zweitimpfungen durchgeführt werden könnten. Erstimpfungen könnten täglich nur an ca. 60 Bürger verabreicht werden, so die Kreisbehörde.

Luca-App geht an den Start

Die Luca-App ist ab sofort auch im Landkreis Ebersberg im Einsatz. Sie dient der schnellen und lückenlosen Kontaktrückverfolgung für private Treffen und öffentliche Veranstaltungen, für Geschäfte und Gastronomie im Austausch mit dem Gesundheitsamt. Die gesammelten Daten werden dabei dezentral verschlüsselt und werden nur im Infektionsfall durch das Gesundheitsamt entschlüsselt. Die App ist für alle kostenlos. Unter www.luca-app.de gibt es weitere Infos zur App.

Montag, 26. April, 6.15 Uhr: Zu Wochenbeginn ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg deutlich gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet einen Wert von 131,6

Sonntag, 25. April, 7.11 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 118,3

Samstag, 24. April, 6.35 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 115,6

14.30 Uhr: In der kommenden Woche erwartet man im Impfzentrum insgesamt 1.884 Dosen des Impfstoffs von Biontech und 500 Dosen von Moderna. Für die Zweitimpfung mit Astrazeneca werden 150 Impfdosen erwartet. Eben diese Zweitimpfungen stellen das Impfzentrum vor eine große Herausforderung, sagt das Landratsamt. Unter 60-Jährige können bei der Zweitimpfung auch einen anderen Impfstoff wählen. Wie viele Bürger von dieser Option Gebrauch machen werden, ist noch unklar. Deshalb muss für die Zweitimpfungen mit Astrazeneca Impfstoff von Biontech und Moderna vorgehalten werden, der dann nicht für Erstimpfungen zur Verfügung steht. Dies ist besonders ärgerlich, da die Impfstofflieferungen in der nächsten Woche wieder um ein Drittel niedriger ausfallen als in der Vorwoche.

Landrat: Fehlender Impfstoff „mehr als ärgerlich“

Die Tatsache, dass der Landkreis Ebersberg 25 % mehr Impfstoff bestellt hat, wirke sich leider nicht auf die zugeteilten Lieferungen aus. „Wegen der knappen Impfstofflieferungen können nächste Woche leider nur wenige Erstimpfungen angeboten werden. Der Landkreis Ebersberg würde gerne mehr impfen, ihm fehlt aber der nötige Impfstoff, was mehr als ärgerlich ist und die Frage aufwirft, ob die Impfzentren wirklich gleichmäßig fair beliefert werden“, so Landrat Robert Niedergesäß.

Die Altersbeschränkung für den Impfstoff von Astrazneca wurde derweil vom Freistaat Bayern aufgehoben. Gleiches gilt für die Priorisierung für diesen Impfstoff. Jeder, der möchte, kann sich nun, nach vorheriger individueller Risikoabschätzung, mit diesem Impfstoff in den Arztpraxen des Landkreises impfen lassen, sofern genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Die generelle Bereitschaft den Astrazeneca Impfstoff zu verimpfen ist bei den Haus- und Fachärzten groß, ebenso wie die Nachfrage bei den Landkreisbürgern.

Johnson & Johnson-Impfstoff für Wohnungslose

Der Landkreis erwartet eigenen Angaben zufolge in Kürze die erste Lieferung des neu zugelassenen Impfstoffes von Johnson & Johnson. Dieser soll zunächst wohnungslosen Bürgern zur Verfügung stehen, da für die Impfung mit diesem Impfstoff nur ein einmaliger Impftermin nötig ist.

Freitag, 23. April, 6.39 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzident von 104,4. Damit bleibt es bei den bestehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Am Donnerstag war der Wert überraschend unter der 100-Marke gerutscht.

Mögliche Lockerungen: Inzidenz muss drei Tage lang unter 100 bleiben

17.10 Uhr: Überraschend ist der offizielle Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Ebersberg am Donnerstag unter die kritische Schwelle von 100 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner gefallen. Maßgeblich ist dafür die entsprechende Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts. Unmittelbare Konsequenzen auf geltende Corona-Maßnahmen hat das aber nicht: Wie eine Sprecherin des Landratsamtes mitteilt, muss der Wert drei Tage in Folge unter 100 bleiben – damit könnten am Sonntag Lockerungen in Kraft treten. Allerdings ist dies fraglich – mit 99,5 kratzt die Inzidenz weiter an der 100er-Hürde.

Ob die Schulen kommende Woche wieder Wechselunterricht anbieten können, hänge vom Inzidenzwert am heutigen Freitag ab.

Der Landkreis setzt weiter auf intensive Schnelltests: Laut Kreisbehörde ist eine Teststation vor dem Impfzentrum geplant. Kommende Woche sollen stundenweise Testangebote in den Gemeinden Anzing, Egmating, Bruck, Moosach, Baiern und Oberpframmern hinzukommen. Termine veröffentlicht das Amt auch auf www.lra-ebe.de.

Zum Donnerstag sind im Landkreis 30 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet, so die Kreisbehörde weiter. Eine Woche zuvor waren demnach im Vergleich zum damaligen Vortag 48 neue Infektionsfälle aufgetreten. „Insgesamt sind aktuell 316 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5.632 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5.143 gelten als geheilt, 173 sind verstorben. 502 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.“

Zu den Impfungen meldet das Amt: 31.283 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 3.142 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 7.468 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 9.686 Landkreisbürgerinnen und -bürger, 5.920 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 21,74 Prozent.“

12.01 Uhr: Drei Tage lang muss die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg unter 100 liegen, dann sind Lockerungen der Corona-Maßnahmen möglich. Das bestätigte eine Sprecherin des Landratsamtes der Redaktion auf Anfrage. Demnach könnte es am Sonntag zu Lockerungen kommen. Das Amt warnt aber, der Wert von 99,5 sei nur sehr knapp unter 100 und es sei noch kein Trend absehbar.

Erstmeldung vom 22. April, 10.20 Uhr: Ebersberg Landkreis - Die Entwicklung der Corona-Zahlen in mancherorts in Bayern durchaus positiv. Wie das RKI bekannt gibt liegen, Stand 22. April, aktuell weder vier Landkreise unter der Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Darunter ist auch der Landkreis Ebersberg mit einer Inzidenz von 99,5. Konkrete Änderungen der aktuell bestehenden Corona-Maßnahmen sind allerdings derzeit nicht zu erwarten. Lediglich die Schulen könnten betroffen sein, da die dortige Regel besagt, dass immer anhand des aktuellen Freitags-Inzidenzwerts über Distanz- oder Wechselunterricht in der kommenden Woche entschieden wird. Sollte der Wert also am morgigen Freitag weiter unter 100 liegen, könnten sich die Schüler und Lehrer für die kommende Woche auf Präsenzunterricht einstellen. Bislang hatte dieser nur für Abschlussklassen sowie Viert- und Elftklässler gegolten. Dasselbe gilt für die Notbetreuung in den Kitas.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Inzidenz sinkt unter 100 - kommende Tage entscheidend

Nach dem Beschluss der Bundes-Notbremse am Mittwoch (21. April) ist allerdings aktuell noch unklar, welche Regeln bei den privaten Kontakten sowie im Einzelhandel, in Museen, Zoos oder sonstigen Begegnungsstätten gültig sind. Fest steht aber, dass für eventuelle Lockerungen die Corona-Inzidenz erst mehrere Tage stabil unter dem Grenzwert von 100 liegen müsste. Dann würde zumindest die Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr entfallen und Geschäfte könnten, statt Click&Meet anzubieten, wieder einen Kunden pro 50 qm Verkaufsfläche bedienen. Im Landkreis Ebersberg sind also die kommenden Tage entscheidend. (kah)

Rubriklistenbild: © herold

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