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Coronavirus im Landkreis Ebersberg - Ab Montag Notbetreuung an den Kitas und Distanzunterricht

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Der Landkreis plant eine eigene Anti-Corona-Strategie, gemeinsam mit der Bundeswehr. Derweil lässt die Durchimpfung der Pflegeheime dort erste Lockerungen zu.

  • Wegen der gestiegenen Infektionszahlen rät das Landratsamt zum Testen, um Infektionsketten aufzudecken.
  • Besonders unter Kindern und Jugendlichen gibt es derzeit viele Neuansteckungen.
  • Der Landkreis Ebersberg plant mithilfe der Bundeswehr eine eigene „Control-Covid-Strategie“.

Samstag, 17. April, 8 Uhr: Das RKI meldet eine 7-Tage-Inzidenz von 112,1 für den Landkreis Ebersberg.

15.30 Uhr: Weil der Wert für die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis drei Tage in Folge über 100 gelegen ist, treten am kommenden Sonntag, 18. April, 0 Uhr die in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für eine Inzidenz zwischen 100 und 200 vorgesehenen Regelungen in Kraft. Darauf hat das Landratsamt hingewiesen

Für die Schulen und Tagesbetreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige ist ausschlaggebend, dass am heutigen Freitag der Inzidenzwert des RKI für den Landkreis Ebersberg über 100 liegt. Die damit für sie einhergehenden Regelungen gelten für die gesamte nächste Kalenderwoche.

Außerdem wird durch den Inzidenzwert von über 100 eine Testpflicht für Beschäftigte in vollstationären Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Altenheimen und Seniorenresidenzen notwendig – unter Berücksichtigung des Anteils der Bewohner und Beschäftigten, die bereits eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erhalten haben. Sie wird über das Landratsamt angeordnet.

Bis die 7-Tage-Inzidenz wieder drei Tage in Folge unter dem Wert von 100 bleibt, gelten im Landkreis Ebersberg die folgenden Regelungen:

Es besteht eine nächtliche Ausgangssperre. Zwischen 22 Uhr und 5 Uhr darf man nicht ohne triftigen Grund draußen unterwegs sein oder sich aufhalten. Ausnahmen sind beispielsweise medizinische oder veterinärmedizinische Notfälle, die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten, Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, Begleitung Sterbender, Handlungen zur Versorgung von Tieren oder ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründe.

Nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person ist der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken erlaubt. Darüber hinaus ist es zulässig, wechselseitig, unentgeltlich und nicht geschäftsmäßig Kinder unter 14 Jahren zu beaufsichtigten, sofern das in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften stattfindet und Kinder aus höchstens zwei Hausständen zusammenkommen.

Kunden von Einzelhandelsgeschäften müssen nun zusätzlich zu einer Terminvereinbarung über Click oder Call & Meet vor Betreten der Ladenräume entweder den Nachweis über einen aktuellen negativen PCR-Test vorweisen, der maximal 48 Stunden alt sein darf, oder über einen Schnelltest, der nicht länger als 24 Stunden her ist. Zudem muss die Anzahl der Kundinnen und Kunden auf eine Person je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt werden.

Lebensmittelgeschäfte und Drogeriemärkte können mit den entsprechenden Hygienekonzepten weiter ohne Voranmeldung betreten werden.

Friseure bleiben geöffnet. Hier ist wie bisher eine Voranmeldung notwendig.

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind in Präsenzform wieder untersagt. Ebenfalls in Präsenzform nicht mehr zulässig sind Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote. Instrumental- und Gesangsunterricht ist in Präsenzform ebenfalls nicht mehr erlaubt.

Sport und die praktische Sportausbildung sind nur kontaktfrei und unter Beachtung der allgemeinen Kontaktbeschränkungen zulässig, das heißt mit Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person. Mannschaftssport darf nicht betrieben werden.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten sind ebenfalls wieder zu schließen.

In der kommenden Woche ist der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder nur noch im Rahmen der Notbetreuung zulässig.

An den Schulen findet Präsenzunterricht ausschließlich statt in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulen, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in den Abschlussklassen aller Schularten. Dazu muss ein Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden können. Trifft das nicht zu, findet in den vorgenannten Jahrgangsstufen Wechselunterricht statt. Die Teilnahme am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung ist Schülerinnen und Schülern nur erlaubt, wenn sie sich mindestens zwei Mal wöchentlich einem Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 unterziehen.

An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt. 

Freitag, 16. April, 6.33 Uhr: Das RKI meldet eine 7-Tage-Inzidenz von 119,7 für den Landkreis Ebersberg. Die Inzidenz ist den dritten Tag in Folge über 100. Damit tritt ab Sonntag die Notbremse mit zahlreichen Einschränkungen in Kraft.

Donnerstag, 15. April, 6.24 Uhr: Das RKI meldet eine 7-Tage-Inzidenz von 114,9 für den Landkreis Ebersberg.

Mittwoch, 14. April, 6.26 Uhr: Das RKI meldet eine 7-Tage-Inzidenz von 101,6 für den Landkreis Ebersberg. Bleibt der Wert drei Tage über 100 treten folgende Maßnahmen in Kraft:

Kontakte: Ein Haushalt plus eine Person (Kinder der Haushalte unter 14 Jahren bleiben unberücksichtigt). Paare gelten als Haushalt, auch wenn sie nicht zusammenwohnen.

Ausgangssperre 22 bis 5 Uhr.

Einzelhandel: Einkaufen auf Termin („Click & Meet“) unter Auflagen erlaubt. Pflicht zum Schnelltest durch medizinisches Fachpersonal maximal 24 Stunden alt oder Selbsttest unter Aufsicht des Ladenbetreibers vor Ort (diese Tests müssen in jedem Geschäft erneut genommen werden). Alternativ gilt ein PCR-Test (maximal 48 Stunden alt). Diese Regeln gelten ab sofort auch für Baumärkte, Blumenläden, Schuhgeschäfte und dergleichen).

Geöffnet unabhängig der Inzidenz (bei Einhaltung von Abstandsregeln, Kundenzahl je Fläche, etc.): Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermitteln sowie Großhandel.

Friseure und einige körpernahe Dienstleister dürfen öffnen.

Gastronomie: Geschlossen, Außer-Haus-Verkauf erlaubt (nur Mitnahme).

Kultur/Freizeit: Geschlossen, keine Präsenz bei Musikunterricht, VHS und dergleichen.

Sport: Kontaktfreier Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen, Mannschaftssport ist untersagt.

16.16 Uhr: Eine Corona-Erstimpfung für alle über 70 bis Ende April – dafür sieht Landrat Robert Niedergesäß (CSU) gute Chancen: Es komme derzeit etwas mehr Impfstoff im Kreis Ebersberg an als erwartet. Rund 4500 registrierte Impfwillige über 70 warteten demnach noch auf die erste Spritze. Das sagte Niedergesäß am Dienstag. Insgesamt sei die digitale Warteliste dank fortschreitender Impfung von rund 39 000 auf rund 33 000 geschrumpft.

„Gut durchgekommen“ sei der Landkreis bei den Impfungen des Lehrpersonals an den Grundschulen, dem der Landrat eine „hohe Impfbereitschaft“ diagnostiziert. Bei den sogenannten „Hop-On-Impfungen“, also kurzfristigst vergebenen Terminen seien viele Polizisten an die Reihe gekommen, nun plane man, die Helfer der Freiwilligen Feuerwehren zu impfen. „Wir haben keine übrigen Dosen im Kühlschrank“, betonte Corona-Krisenstabschefin Brigitte Keller. Bei zwölf verworfenen Impfdosen von Astrazeneca (wir berichteten) habe es sich um eine so kurzfristige Ausnahmesituation gehandelt, dass das Impfzentrum nachvollziehbarerweise nicht mehr allen Impfstoff innerhalb der Haltbarkeit vergeben habe können.

Die weiterführenden Schulen im Landkreis können laut dem Landrat und der Krisenstabs-Chefin wohl noch im April mit Luftfiltergeräten für Klassenzimmer rechnen: 360 solcher Geräte habe der Landkreis für rund 250 000 Euro über drei Jahre leasen können – geordert hatten die Schulen mehr als 600 Stück, weshalb nun ein Verteilungsschlüssel erarbeitet werden soll. Mehr Geräte habe man nicht bestellen können, so Keller, da der Auftrag sonst europaweit ausschreibungspflichtig gewesen wäre und sich der Ablauf so massiv verzögert hätte. JOSEF AMETSBICHLER

Dienstag, 13. April, 6.30 Uhr: Das RKI meldet eine 7-Tage-Inzidenz von 91,9 für den Landkreis Ebersberg.

Montag, 12. April, 6.50 Uhr: Das RKI meldet eine 7-Tage-Inzidenz von 85,6 für den Landkreis Ebersberg.

19.17 Uhr: Zwölf Impfdosen des Herstellers Astrazeneca musste das Impfzentrum Ebersberg jüngst vernichten. Es habe sich dabei um ein einmaliges Problem gehandelt, sagte der Impfzentrums-Chef Liam Klages am Sonntag der EZ: Als die Neubewertung der Ständigen Impfkommission ergeben habe, Astrazeneca nur noch an Über-60-Jährige zu verimpfen, seien reihenweise vereinbarte Termine weggebrochen. Auch kurzfristig angerufene Impfkandidaten der zweiten Priorisierungsstufe hätten den Impfstoff teils abgelehnt, weshalb am Abend zwölf Impfdosen wegen abgelaufener Haltbarkeit vernichtet werden mussten.

„Das zeigt, dass unsere Kontrollmechanismen funktionieren“, verteidigt Klages die Entscheidung. Sobald der Impfstoff auf Spritzen gezogen sei, sei er nur noch sechs Stunden haltbar. Am betreffenden Tag sei das Impfzentrum von der veränderten Nachrichtenlage überrascht worden, weshalb am Mittag noch mehr Spritzen aufgezogen worden seien, als schließlich tatsächlich verbraucht werden konnten. „Wir haben unser Bestes gegeben“, sagt Klages. Künftig werde das Impfzentrum das Astrazeneca-Vakzin noch kurzfristiger vorbereiten. 

Sonntag, 11. April, 7.55 Uhr: Das RKI meldet eine 7-Tage-Inzidenz von 79,4 für den Landkreis Ebersberg.

Samstag, 10. April, 7.13 Uhr: Das RKI meldet eine 7-Tage-Inzidenz von 83,5 für den Landkreis Ebersberg.

16 Uhr: Die Zahl der Menschen im Landkreis Ebersberg, die mit oder an Covid-19 gestorben sind, ist auf 172 gestiegen. Das teilte das Landratsamt mit. Dem Gesundheitsamt wurden zwei neue Todesfälle gemeldet. Die zwischen Februar und April Verstorbenen haben die Geburtsjahrgänge 1935 und 1947. 

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben jetzt 20.469 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7399 von ihnen sind älter als 80 Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 14,22 Prozent. 8895 Landkreisbürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5577 von ihnen sind über 80 Jahre alt.

Insgesamt 1029 Impfungen gegen eine Covid-19-Erkrankung haben Hausärzte im Landkreis Ebersberg bis jetzt vorgenommen. Mit diesen Impfungen ergibt sich eine Impfquote von 14,94 Prozent für den Landkreis.

Freitag, 9. April, 6.44: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 79,4 für den Landkreis Ebersberg.

15.57 Uhr: Insgesamt 208 Impfungen gegen eine Covid-19-Erkrankung haben Hausärzte im Landkreis Ebersberg bis jetzt vorgenommen. Das teilte das Landratsamt mit.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis weiter unter 100. Nach dem Beschluss des bayerischen Kabinetts vom 7. April 2021 werden aber weitere Öffnungsschritte etwa in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport nicht vor dem 26. April 2021 erfolgen können. Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen, für die bisher eine Ausnahmeregelung gegolten hat, können künftig nur noch wie die anderen Einzelhandelsgeschäfte öffnen. Bei der aktuellen Inzidenz im Landkreis, über 50, aber unter 100, ist der Einkauf dort nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich – Click & Meet mit einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche und den entsprechenden Hygienemaßnahmen.

10.55 Uhr: Landrat Robert Niedergesäß (CSU) begrüßt die von der bayerischen Staatsregierung angekündigten Erleichterungen für Geimpfte, kritisiert aber die pauschale Testpflicht für alle Schüler, die auch von vielen Eltern sehr kritisch gesehen würden. „Wenn dann, dann bitte nur Spucktests für die Schüler. Wir werden künftig versuchen, nur noch diese einzusetzen“, sagt Niedergesäß.  

Donnerstag, 8. April, 6.45 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 80,8 für den Landkreis Ebersberg.

17.53 Uhr: Inzwischen hat die sogenannte britische Variante einen hohen Anteil an den Infizierungen im Landkreis. Weil man sich schneller anstecken kann, wenn sie im Spiel ist, wird nun nicht mehr zwischen Kontaktpersonen verschiedener Kategorien unterschieden. Ausschlaggebend sind Kriterien etwa ein Gespräch, das länger als zehn Minuten andauerte mit einer infizierten Person, der gemeinsame Aufenthalt in nicht ausreichend belüfteten Räumen mit Aerosolübertragung, die Unterschreitung des Abstands von 1,5 Metern etc.. Weitere Infos zu den Kriterien, welche Kontakte zu einer positiv getesteten Person ausschlaggebend sind, findet man zum Beispiel auf der Homepage des RKI. 

Für die kommende Woche sind dem Impfzentrum bisher 2676 Dosen des Impfstoffs von Biontech und 400 von Moderna angekündigt. 

Die Controll-Covid-Strategie des Landkreises Ebersberg braucht eine hohe Testbereitschaft der Bürger, die sich idealerweise 2 x wöchentlich freiwillig testen lassen. Um ein ortsnahes Angebot dafür bereitzustellen, soll es möglichst in jeder Gemeinde Schnelltestangebote geben, die für die Bürger kostenlos sind. Solche Angebote werden derzeit überall im Landkreis aufgebaut. Auf der Homepage des Landratsamtes findet man Anbieter von kostenlosen Schnelltests in den Landkreisgemeinden.

Mittwoch, 7. April, 6.52 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 73,8 für den Landkreis Ebersberg.

16.15 Uhr: Damit Präsenzunterricht an den Schulen möglich bleiben kann, werden Corona-Schnelltests ab dem Schulbeginn nach den Osterferien eine wichtige Rolle spielen. Darauf hat das Landratsamt am Dienstag hingewiesen. Für die Schnelltests in den Schulen brauchen Schüler eine Einwilligungserklärung. Volljährige Schüler unterschreiben sie selbst. Bis zum 14. Geburtstag brauchen sie die Unterschrift von mindestens einer erziehungsberechtigten Person, ab dem 14. Geburtstag müssen sie zusätzlich selbst unterschreiben.

Das passiert bei einer Inzidenz über 100

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 dürfen nur noch Schüler der Klassen, für die Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand vorgesehen ist, am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn sie in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis gemacht haben oder einen aktuellen – nicht älter als 48 Stunden – negativen PCR- oder POC-Antigenschnelltest vorweisen, der durch medizinisch geschultes Personal etwa im Diagnostikzentrum durchgeführt worden ist. Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht dann nicht mehr aus, was das Landratsamt bedauert.

Wer ein positives Ergebnis bei einem Antigen-Selbsttest erhalten hat, muss sofort Kontakte konsequent reduzieren und sich isolieren. Mit einem PCR-Test wird geklärt, ob das Ergebnis des Schnelltests korrekt war.

Dienstag, 6. April, 6.54 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 79,4 für den Landkreis Ebersberg.

Montag, 5. April, 7.22 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 84,9 für den Landkreis Ebersberg. Allerdings ist zu beachten: Rund um die Osterfeiertage ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.

Sonntag, 4. April, 8.33 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 75,9 für den Landkreis Ebersberg. Allerdings ist zu beachten: Rund um die Osterfeiertage ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.

Samstag, 3. April: 7.32 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 83,5 für den Landkreis Ebersberg

Freitag, 2. April, 9.11 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 81,4 für den Landkreis Ebersberg

Donnerstag, 1. April, 7.27 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 64,7 für den Landkreis Ebersberg

15.15 Uhr: Noch immer können sich Landkreisbewohner, die älter als 80 Jahre sind zu einer Impfung anmelden und werden entsprechend priorisiert. Darauf hat das Landratsamt hingewiesen. Mobile Impfteams kommen zu denjenigen, die ihre Wohnungen nicht mehr verlassen können. Die Impfteams weisen sich u.a. mit einem gesiegelten Schreiben des Landratsamtes aus. Zu einer Impfung anmelden können sich Senioren über 80 mit der Anmeldekarte des bayerischen Gesundheitsministeriums, per Telefon mit der Nummer (08092) 86 31 40 oder online mit www.impfzentren.bayern. 

Mittwoch, 31. März, 4.24 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 90,5 für den Landkreis Ebersberg

16.23 Uhr: Im Landkreis Ebersberg wird fieberhaft an einer umfassenden Control-Covid-Strategie gearbeitet. Schnelltests spielen dabei eine entscheidende Rolle sowie auch Corona-Apps auf dem Smartphone. „In Gemeinden mit einer über unterschiedliche Parameter errechneten spezifischen Inzidenz sieht das Konzept vor, den Bürgern stärker das Heft des Handelns in die Hand zu geben, statt sie mit immer mehr Verboten zu belegen“, sagte Brigitte Keller, Leiterin des Krisenstabs im Landratsamt, am Dienstag. „In den Bereichen Freizeit, Gastronomie, Einzelhandel und Schulen sollen mit einem aktuellen Test in Gemeinden, in denen die Inzidenz stimmt, mehr Öffnungen möglich sein – natürlich mit den weiterhin geltenden Hygieneregeln“, erklärte Keller und verwies darauf, dass eine Umsetzung des Konzepts von der Freigabe durch die übergeordneten Behörden abhängig sei.

In der Kreisklinik Ebersberg werden nach Auskunft des Landratsamts aktuell 14 Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Zehn von ihnen kommen aus dem Landkreis. Auf der Intensivstation müssen fünf Covid-Patienten behandelt und auch beatmet werden. In der Klinik gibt es neun Verdachtsfälle.

Dienstag, 30. März, 6.42 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 89,1 für den Landkreis Ebersberg.

16.24 Uhr: Die dritte Welle rollt an, diese Einschätzung teilt Dr. Peter Kreissl, Ärztlicher Direktor der Kreisklinik Ebersberg mit Medizinern bundesweit. Derzeit verzeichnet die Klinik bei neun Covid-19-Fällen fünf beatmete Intensivpatienten, letztere seien seit Wochen dort. Es sei noch unklar, ob und wie die dritte Welle in der Kreisklinik ankomme.

Kreissl hofft, dass dank fortschreitender Impfungen vor allem der Hochrisikopatienten die Zahl der Krankenhausfälle im Griff bleibt – trotz hoher Inzidenz. „Impfen ist der Schlüssel“, sagt der Chefarzt. „Schade, dass wir da noch nicht weiter sind.“ Testen sei eine Ersatzlösung, aber besser als gar nichts. Wieder geöffnet habe die Klinik die Stationen Geriatrie und Kardiologie/Urologie, letztere zur Hälfte. „Wir müssen Gewehr bei Fuß stehen, sagt der Arzt über erneute Schließungen.

Montag, 29. März, 6.50 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 81,4 für den Landkreis Ebersberg.

Sonntag, 28. März, 6.27 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 88,4.

Samstag, 27. März, 4.05 Uhr: Das RKI meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 83,5 für den Landkreis Ebersberg.

Landkreis entwickelt eigene „Control-Covid-Strategie“

15.40 Uhr: Der Landkreis Ebersberg hat sich nach interner Abwägung gegen eine Bewerbung als Modellregion mit Pilotversuchen bei Inzidenzen über 100 entschieden, „weil es keinen Sinn macht“, teilt das Landratsamt mit. „Für ganz Bayern wird es nur acht Modellregionen geben, noch dazu eher in Hochinzidenzregionen, darauf bewerben sich nun wohl 71 Landkreise und 25 kreisfreie Städte, weil die jeweilige Bevölkerung das erwartet und gut findet. Das zeigt, wie wichtig der Bevölkerung nun Antworten auf das Virus sind und dass ein „Weiter so“ an Verboten und Einschränkungen nicht mehr akzeptiert wird“, so Landrat Robert Niedergesäß (CSU).

Aus diesem Grund plant der Landkreis zusammen mit der Bundeswehr ein eigenes Stufenkonzept im Kontext der Entwicklung der Fallzahlen. Ziel dieser „Control-Covid-Strategie“ sei es, die Zahl der schweren Erkrankungen, Langzeitfolgen und Todesfälle durch COVID 19 zu minimieren und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. „Wir wollen unsere Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot holen und mit ihnen gemeinsam das Coronavirus bekämpfen. Die Bundeswehr unterstützt den Aufbau eines dazu notwendigen Dashboards mit epidemiologischer Erfahrung und Sachkompetenz“, zeigt sich der Landrat zuversichtlich.

Erste Lockerung in Altenheimen

In der Nacht zum Samstag um 0 Uhr treten zudem erneut Änderungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft. Danach gilt laut der Kreisbehörde beispielsweise, dass jeder Bewohner einer Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtung wieder mehr als einen Besucher pro Tag empfangen kann. Dazu ist ein aktueller negativer Testnachweis notwendig, der höchsten 48 Stunden vor dem Besuch erstellt ist. Die übrigen Schutzvorschriften zugunsten der Bewohner bestehen fort. Neu geregelt ist, dass nunmehr für den Testnachweis auch Antigentests zur Eigenanwendung zugelassen sind. Um hier hinsichtlich des Testergebnisses Transparenz und die Sicherheit in den Einrichtungen zu gewährleisten, müssen Besucherinnen und Besucher den Test in der Einrichtung unter Aufsicht vornehmen.

Freitag, 26. März, 7.11 Uhr: DIe Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg liegt laut Robert-Koch-Institut bei 79,4.

16.43 Uhr: Das Landratsamt rechnet damit, dass die Corona-Fallzahlen nach einer derzeit stabilen Phase im Landkreis Ebersberg wieder zunehmen dürften. Das Amt teilt daher mit, dass dem Testen eine zunehmende Bedeutung zukomme, nicht zuletzt wegen des derzeit noch geringen Anteils an Geimpften.

Das Landratsamt als öffentlichen Arbeitgeber sehe er dabei in einer Vorbildfunktion, so Landrat Robert Niedergesäß (CSU). Seine Behörde werde der Belegschaft Selbsttests anbieten – als Signal auch an andere Arbeitgeber, um einen Beitrag für mehr Lockerungen zu leisten.

Weiter meldet das Amt: Am Donnerstag, Stand 8 Uhr, sind im Landkreis 36 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 43 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 242 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. 491 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. 

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben laut Landratsamt mittlerweile 15.524 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7214 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 10,78 Prozent. 7099 Landkreisbürgerinnen und -bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 4507 von ihnen sind über achtzig Jahre alt. Die Impfzahlen enthalten 533 Erst- und 458 Zweitimpfungen in der Kreisklinik. 

Donnerstag, 25 März, 6.21 Uhr: Das RKI meldet eine Inzidenz von 80,8.

17.30 Uhr: Über das Impfzentrum in Ebersberg haben mittlerweile 15268 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7176 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Das meldet das Landratsamt am Mittwoch Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 10,6 Prozent. 6972 Landkreisbürgerinnen und –bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 4393 von ihnen sind über achtzig Jahre alt. Die Impfzahlen enthalten 533 Erst- und 458 Zweitimpfungen in der Kreisklinik.

Weiter betont das Landratsamt: „Landkreisbürgerinnen und –bürger, die über 80 Jahre alt sind, können sich jederzeit zu einer Corona-Impfung anmelden. Wenn sie ihre Wohnung nicht mehr verlassen können, kommt ein Impfteam zu ihnen. Über die Anmeldekarte des Gesundheitsministeriums, durch einen Anruf beim Impfzentrum unter der Nummer (08092) 86 31 40 oder online mit der Adresse www.impfzentren.bayern kann die Anmeldung erfolgen. Die Impfteams, die ins Haus kommen, können sich entsprechend ausweisen und haben eine gesiegelte Bescheinigung des Landratsamts dabei.“

Zum aktuellen Zahlenstand heute um 8 Uhr sind laut Gesundheitsamt im Landkreis 28 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 14 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind demnach aktuell 209 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5066 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4687 gelten als geheilt, 170 sind verstorben. 502 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. 

Mittwoch, 24. März, 7.14 Uhr: Das RKI meldet eine wieder gestiegene Inzidenz von 82,8.

17.38 Uhr: Kein Infektionsgeschehen mehr in Pflegeheimen dank Corona-Impfungen und Hygienemaßnahmen – das meldet das Landratsamt. Schwere Krankheitsverläufe gibt es offenbar: Die Kreisklinik meldet sechs Covid-19-Patienten, zwei müssen auf der Intensivstation beatmet werden. Das Impfzentrum werde mit mobilen Teams nun ein Angebot für priorisierte Mitarbeiter von Schulen und Kitas anbieten – die Eröffnung der Außenstelle in Poing verzögere sich dagegen bis voraussichtlich Montag, 12. April, also um rund 2 Wochen. Die Durchimpfung der Über-80-Jährigen, für diese Woche geplant, soll kommende Woche abgeschlossen sein.

Anbieter für Schnelltests gesucht

Ausführlich habe sich der Krisenstab in seiner heutigen Sitzung mit dem Konzept der Schnelltests befasst. Der Bedarf für den Landkreis Ebersberg wurde laut Landratsamt vom Freistaat mit 3.500 Tests pro Tag angegeben. Alle 29 Apotheken seien daher vom Gesundheitsamt bereits pauschal beauftragt, solche Tests durchführen zu können. Das Interesse von privaten Anbietern sei ebenfalls groß, wer sich eigne, werde ebenfalls eine Beauftragung vom Gesundheitsamt erhalten. Interessierte Firmen können sich unter gesundheitsamt@lra-ebe.de melden. Im Laufe dieser Woche sollen alle Angebote auf der Homepage des Landratsamtes veröffentlicht werden. Bevorzugte Standorte sind Ebersberg, Poing und Vaterstetten. Aber auch in allen anderen Gemeinden sind Angebote willkommen.

Das Amt meldet weiter: „Am Dienstag, 23. März, Stand 8 Uhr sind im Landkreis fünf Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind zwölf neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 188 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5038 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4680 gelten als geheilt, 170 sind leider verstorben. 495 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.“

Dienstag, 23. März, 4.54 Uhr: Uberraschend bewegt sich die Inzidenz im Landkreis Ebersberg heute entgegen dem bayernweiten Trend steigender Zahlen. Während der Wert fürs ganze Bundesland laut RKI bei 110,7 liegt, meldet die Behörde für den Landkreis einen Wert von 74,5 und damit einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vortag.

18.22 Uhr: Erstmals ist eine statistische Auswertung der Altersgruppen der bisher Geimpften im Landkreis Ebersberg verfügbar. Insgesamt sind laut Landratsamt mit nochmals aktualisierten Zahlen Stand Montagabend 14 547 Landkreisbürger gegen das Coronavirus geimpft, das sind 10,07 Prozent der Gesamtbevölkerung. Von den Über-80-Jährigen sind demnach noch 1063 über das bayerische Registrierungsportal angemeldete Menschen ungeimpft, 7131 haben mindestens die Erstimpfung erhalten. In der Altersgruppe 70–80 Jahre wurden Stand Montag 1251 Erstimpfungen vergeben, bei den 60–70-Jährigen 1003, bei den 50–60: 1904, 40–50: 1371, 30–40: 1024, 20-30: 703 und bei den Unter-20-Jährigen wurden seit dem Impfstart 160 Menschen mit mindestens einer Vakzindosis versorgt. 

17.26 Uhr: Das Landratsamt meldet: Am Montag, Stand 8.00 Uhr, sind im Landkreis 10 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 12 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 193 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5033 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4670 gelten als geheilt, 170 sind verstorben. 483 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. 

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben der Kreisbehörde zufolge bislang 14491 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7129 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 10,07 Prozent. 5935 Landkreisbürgerinnen und –bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 4011 von ihnen sind über achtzig Jahre alt. 

Montag, 22. März, 6.38 Uhr: Das RKI meldet für den Landkreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von 81,4.

Sonntag, 21. März, 8.13 Uhr: Das RKI meldet für den Landkreis Ebersberg erneut eine Sieben-Tage-Inzidenz von 82,8.

Samstag, 20. März, 6.08 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 82,8.

17.05 Uhr: Deutschlandweit ist zu beobachten, dass vermehrt Kindergartenkinder von einer Corona-Infektion betroffen sind. Im Landkreis Ebersberg sind laut Landratsamt aktuell zehn Kindergartengruppen in acht verschiedenen Einrichtungen betroffen. Kinder von null bis neun Jahren machen demnach mehr als 17 Prozent des aktiven Infektionsgeschehens aus, so viel wie noch nie.

Für die Schüler des Landkreises ist für Mittwoch eine Lieferung von 92 000 Schnelltests zur Selbstanwendung angekündigt, die an die Schulen verteilt werden sollen.

Zwei neue Teststationen

Der Landkreis Ebersberg plane neben der Schnellteststation in Ebersberg zwei weitere Schnellteststationen einzurichten, in Vaterstetten und Poing. Aktuell bieten laut Kreisbehörde schon 92 Arztpraxen im Landkreis Ebersberg die Möglichkeit, sich einem Schnelltest zu unterziehen, ebenso einige Apotheken. Das reiche aber nicht, um den Bedarf zu decken. 3 500 Tests am Tag sollen landkreisweit nach der Aufstockung möglich sein.

Zwei der derzeit sieben Covid-19-Patienten in der Kreisklinik müssen laut Landratsamt auf der Intensivstation beatmet werden.

Impfungen: Kommende Woche für jeden über 80 ein Terminangebot

Was das Impfen angeht: „Wir werfen nichts weg“, betont Liam Klages, Leiter des Ebersberger Impfzentrums. Als die Einschränkung für die Corona-Impfung mit dem Wirkstoff Astrazeneca eingegangen sei, habe man nur wenige Termine absagen müssen und das Serum – 700 Dosen laut Landratsamt – eingelagert. Nach der Freigabe habe man noch in der Nacht wieder Termine vergeben. „Wir haben damit gerechnet“, sagt Klages. „Wir passen uns an.“ Vor dem zwischenzeitlichen Stopp der Astrazeneca-Impfungen hätten rund 15 Prozent der Impflinge sich dem Vakzin verweigert, wie es jetzt aussieht, dazu gebe es noch keine Erfahrungswerte. Wer ablehne, müsse einen neuen Termin ausmachen. Nachrücker würden mit den frei gewordenen Dosen geimpft.

Mit Ablauf der kommenden Woche werde jeder Über-80-Jährige im Landkreis ein Impfangebot erhalten haben, so das Landratsamt – sofern eine Anmeldung für einen Impftermin vorliegt.

Freitag, 19. März, 7.53 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 86,3 und damit den fast gleichen Wert zum Vortag. Der Durchschnittswert für Bayern hat derweil die kritische Schwelle von 100 mit 100,8 knapp überschritten.

17.48 Uhr: Auch im Landkreis Ebersberg wird es nicht zu den eigentlich für Montag, 22. März, geplanten Lockerungen der Corona-Maßnahmen kommen. Weil die Inzidenz bayernweit stark ansteigt, hat die Staatsregierung diese Schritte gestoppt, bestätigt soeben das Landratsamt Ebersberg. Das hätte insbesondere die Außengastronomie sowie Theater und Kinos mit einem tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttest betroffen, Gleiches sollte für kontaktfreien Sport im Innenbereich sowie Sport unter freiem Himmel gelten.

Im Landkreis Ebersberg wurde der Anstieg aber laut Landratsamt etwas abgemildert. Mit den neun neuen Fällen von Donnerstagnachmittag werde die Inzidenz der Kreisbehörde zufolge „auf 85,48 gedrückt“. „Das freut mich, denn wir können nun heute schon sicher vermelden, dass es im Landkreis Ebersberg auch in der nächsten Woche beim Wechselunterricht bleiben kann,“ so Landrat Niedergesäß in einer MItteilung.

13.42 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet am frühe Nachmittag mit deutlicher Verspätung eine erneut gestiegene Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg. Der Wert liegt demnach bei 87,0 und nähert sich damit der kritischen Schwelle von 100, ab der die sogenannte Notbremse greift.

Donnerstag, 18. März, 12.20 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat bislang keine aktualisierte Inzidenzzahl für den Landkreis Ebersberg gemeldet. Sobald eine Zahl verfügbar ist, wird dieser Ticker aktualisisert.

Mittwoch, 17. März, 6.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Inzidenzwert von 73,8.

17.46 Uhr: Im Landkreis Ebersberg ist ein zusätzliches Zentrum für Corona-Schnelltests geplant. Das verlautete am Dienstag aus dem Landratsamt. Entstehen soll es am Volksfestplatz in Ebersberg. Die Zustimmung der Eigentümer liege bereits vor. Über ein Ausschreibungsverfahren solle ein Betreiber für die Schnellteststation gefunden werden, hieß es.

Unterdessen berichtete die Kreisbehörde von auffällig vielen Infektionen bei Kindern von null bis zwölf Jahren im Gemeindegebiet Poing. Tests in verschiedenen Kinderbetreuungseinrichtungen hätten zu den positiven Befunden geführt. Das Gesundheitsamt prüfe die Entwicklungen täglich und bewerte die Entwicklung der Infektionszahlen. Besonderes Augenmerk liege auf der Einhaltung des Rahmenhygieneplans für Kindertagesstätten. Weiter seien neben den Maßnahmen der Kontaktverfolgung sowie der entsprechenden Quarantäne für Infizierte und Kontaktpersonen der Kategorie 1, keine weiteren Schritte notwendig um das Infektionsgeschehen vor Ort einzudämmen, hieß es aus dem Landratsamt.

Die ab dem 22. März geplanten Impfungen in den Pilotpraxen müssten entfallen. Die Aussetzung von Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca mache diesen Schritt unumgänglich, so ein Sprecher der Behörde.

In der Kreisklinik werden derzeit fünf Patienten mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 behandelt. Zwei müssen auf der Intensivstation behandelt werden, beide werden beatmet. ac/ja

Dienstag, 8.16 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Inzidenzwert von 74,5.

17.02 Uhr: Die Entscheidung der Bundesregierung, die Corona-Schutzimpfungen mit dem Präparat von Astrazeneca vorerst auszusetzen, trifft auch den Landkreis Ebersberg hart. Das Impf-Tempo wird sich erheblich verlangsamen.

Montag, 15. März, 6.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Inzidenzwert von 73,1.

16.25 Uhr: Im Landkreis Ebersberg hat die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 50 überschritten. Wie das Landratsamt am Sonntag mitgeteilt hat, gelten zum Schutz der Bevölkerung ab Montag. 15. März, 0:00 Uhr, die im Infektionsschutzgesetz und der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung festgelegten Maßnahmen bei einer 7-
Tages-Inzidenz von 50 bis 100.

Solange im Landkreis Ebersberg eine stabile 7-Tageinzidenz von 50 bis 100 besteht, gilt:

· Öffnung des Einzelhandels für Terminshopping-Angebote (“click & meet“)

· Öffnung von Museen, Ausstellungen, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Gedenkstätten sowie zoologischen und botanischen Gärten für Besucher mit vorheriger Terminbuchung und Kontaktverfolgung

· Erlaubt ist kontaktfreier Sport auf Sportstätten unter freiem Himmel für maximal fünf Personen aus zwei Hauständen. Kinder unter 14 Jahren aus diesen Hausständen bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht; gestattet ist zusätzlich die Sportausübung unter freiem Himmel von Kindern unter 14 Jahren in Gruppen von bis zu 20 Personen.

Sonntag, 14. März, 13.42 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Inzidenzwert von 66,1.

Samstag, 13. März, 6.58 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 63,4. Weil der Wert den dritten Tag über 50 liegt, gilt für den Einzelhandel, dass bald wieder nur Einkaufen nach Terminvereinbarung möglich ist. Ausgenommen von der Verschärfung sind Buchhandlungen, Gartenmärkte und Geschäfte des täglichen Bedarfs. Laut Ankündigung des Landratsamts gelten die Click-and-Meet-Regel und die teilweise Rücknahme von Lockerungen bei Sport sowie Tierparks und Museen bereits ab Montag.

17.30 Uhr: Landrat Robert Niedergesäß hat sich verärgert über das Impf-Tempo gezeigt. „Es ist ernüchternd und enttäuschend, dass wir die Leistungskapazitäten unserer gut organisierten Ebersberger Impf-Infrastruktur aufgrund von Impfstoffengpässen noch immer nicht nutzen können.“ Gerade jetzt, wo auch Hausärzte das Impfangebot für die impfwilligen Bürger praktisch sofort auf weitere Säulen stellen könnten, „müssen wir – obwohl alles vorbereitet ist – abwarten. Wir wollen impfen, sind organisatorisch bestens aufgestellt – aber wir können nicht! Das ist mehr als ärgerlich,“ so Niedergesäß.

Ab dem 22. März sollen rund 20 Pilotpraxen im Landkreis abwechselnd die Arbeit des Impfzentrums unterstützen, hieß es am Freitag.

Freitag, 12. März, 6.23 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Inzidenzwert von 52,2.

16.30 Uhr: Wegen gestiegener Infektionszahlen muss sich der Landkreis Ebersberg darauf einstellen, dass die seit Montag geltenden Lockerungen bereits nach einer Woche in weiten Teilen zurückgenommen werden: Bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz auch am Freitag, 12. März, sowie am Samstag, 13. März, über der kritischen Schwelle von 50, muss das Landratsamt schärfere Regeln anordnen, die bereits ab Montag in Kraft treten würden. Das bestätigte ein Behördensprecher.

Dann müssten beispielsweise Einzelhändler die Zahl der Kunden, die im Geschäft sind, drastisch reduzieren sowie auf Einlass nur nach Terminvergabe umstellen – gleiches gilt für Museen und Tierparks. Beim Sport im Freien dürften nicht mehr zehn beliebige Personen, sondern nur noch fünf Personen aus maximal zwei Haushalten zusammenkommen. Bleibt die Inzidenz länger über 50, wäre die Öffnung von Kinos und Theatern ab 22. März sowie die der Außengastronomie nur unter Einschränkungen – mit Terminbuchung und tagesaktuellen Schnelltests – möglich.

Auf private Kontaktbeschränkungen hat der jüngste Anstieg der Fallzahlen keine Auswirkungen – erst bei einem Inzidenzwert von über 100 greift die sogenannte Notbremse mit nächtlicher Ausgangssperre. 

Donnerstag, 11. März, 7.52 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Inzidenzwert von 53,6. Bleibt der Wert drei Tage in Folge über der kritischen 50er-Marke, werden die Regeln für Einzelhandel, Sport sowie Galerien und Museen automatisch wieder verschärft. Unter anderem wären dann weniger Kunden im Laden erlaubt und eine Terminbuchung erforderlich. Auf private Kontaktbeschränkungen hat dieser Anstieg noch keine Auswirkungen. Sie würden erst im Zuge der „Notbremse“ bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 verschärft.

Bei der Impfung werden wohl auch die Hausärzte im Landkreis eine Rolle spielen - das könnte bald soweit sein.

Bisherige Informationen zum Infektionsgeschehen können Sie in unserem vorherigen Ticker nachlesen. Alle Nachrichten aus dem Landkreis Ebersberg finden Sie auf der Startseite der Ebersberger Zeitung.

Rubriklistenbild: © dpa / Christophe Gateau

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