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Immer wieder landen Störstoffe in den grünen Tonnen.

Achtung Ebersberger: „Müll-Spione“ im Einsatz

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Störstoffe, die nicht in die Komposttonne dürfen, landen immer häufiger genau dort und verursachen hohe Kosten. Die Stadt Ebersberg möchte dem entgegenwirken und setzt deshalb verstärkt auf Kontrollen.

Ebersberg - Mitarbeiterinnen der Stadt begleiten bis Freitag, 18. Oktober, die Müllfahrzeuge und werfen vor der Leerung einen Blick auf das Kompostgut. Das teilte die Stadt mit.

Roter Zettel bei groben Verstößen

Ein gelber Hinweiszettel mit der Bitte um genauere Sortierung ist bei leichteren Verstößen zu erwarten, bei gröberer Verunreinigung bleibt die Tonne stehen und ein roter Zettel kommt auf den Deckel. Dann muss nachsortiert werden.

Geleert wird erst wieder bei der Komposttour zwei Wochen später. Zur Überbrückung können im Bürgerbüro Säcke für Restmüll und Kompost erworben werden, die bei der nächsten Leerung mit bereitgestellt werden dürfen.

Das gehört in die Komposttonne

Was in die Komposttonne gehört und was nicht, erfahren Interessierte im Internet: www.ebersberg.de in der Rubrik Energie&Umwelt oder von den Abfallberaterinnen unter der Telefonnummer (0 80 92) 82 55-51 (vormittags) oder per E-Mail an abfall-umwelt@ebersberg.de. Auch sogenannte Bioplastik-Beutel sollen nicht verwendet werden, da diese nicht ausreichend abbaubar sind, so die Stadt. 

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