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Atomares Endlager: Landkreis Ebersberg definitiv nicht betroffen

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Von: Michael Acker

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Symbolische Atommüllfässer stehen unweit vom ehemaligen Erkundungsbergwerk Gorleben im Wald. 90 Gebiete in Deutschland haben nach Erkenntnissen der Bundesgesellschaft für Endlagerung günstige geologische Voraussetzungen für ein Atommüll-Endlager.
Symbolische Atommüllfässer stehen unweit vom ehemaligen Erkundungsbergwerk Gorleben im Wald. 90 Gebiete in Deutschland haben nach Erkenntnissen der Bundesgesellschaft für Endlagerung günstige geologische Voraussetzungen für ein Atommüll-Endlager. © dpa

Der Bund sucht ein Endlager für Atommüll. Der Landkreis Ebersberg kommt dafür definitiv nicht in Frage. Das sagt der CSU-Bundestagsabgeordnete Andreas Lenz.

Ebersberg Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat ihren Zwischenbericht über mögliche Gebiete für atomare Endlagerung in Deutschland, vorgestellt. Demnach sind rund 54 % der Gesamtfläche Deutschlands sogenannte Teilgebiete, die als atomares Endlager rein theoretisch in Frage kommen. Dabei wurden zunächst lediglich die geologischen Strukturen als Kriterium ausgewertet. Weitere Kriterien wurden bis dato noch nicht berücksichtigt. Unter den potentiellen Gebieten befindet sich im Zwischenbericht der BGE keines auf Gebiet des Landkreises Ebersberg.

Landkreis ist ausgeschlossen

Dazu der Bundestagsabgeordnete Andreas Lenz: „Der Zwischenbericht der BGE zeigt die Salz-, Ton- und Granitgegenden in Deutschland auf und ist ein erster Schritt im Verfahren der Standortsuche. Der Landkreis Ebersberg gehört definitiv nicht zu den 95 Teilgebieten, wodurch er als möglicher Standort für die Lagerung von Atommüll ausgeschlossen ist.“

„Ich begrüße es, dass die bayerische Staatsregierung bereits angekündigt hat den weiteren Prozess kritisch zu begleiten und eine eigene wissenschaftliche Expertise in Auftrag gibt.“, so Lenz abschließend.

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