Libyen-Konferenz mit Merkel: Pompeo und Erdogan reisen ab - Einigung geglückt?

Libyen-Konferenz mit Merkel: Pompeo und Erdogan reisen ab - Einigung geglückt?
+
Fordert einen Kreisel am Amtsgericht und betont, dass die bisherigen Anläufe von der Stadt blockiert worden seien: Uli Proske, SPD-Bürgermeisterkandidat in Ebersberg.

Amtsgerichtskreuzung in ebersberg

Auch SPD-Bürgermeisterkandidat will im Kreis herum

  • schließen

Die Ebersberger SPD-Stadtratsfraktion und Bürgermeisterkandidat Uli Proske unterstützen die Forderung nach einem Kreisverkehr an der Amtsgerichtskreuzung.

Ebersberg – Der Technische Ausschuss des Stadtrats hatte auf Antrag der CSU beschlossen, erneut beim Straßenbauamt in Rosenheim auf einen Kreisel an der gefährlichen und unübersichtlichen Kreuzung zu drängen. Darüber hinaus müssen in den Augen der Genossen auch Maßnahmen wie Tempo 30 oder eine Ampelschaltung betrachtet werden, da ein Kreisverkehr in der Vergangenheit als „nicht realisierbar“ abgelehnt wurde.

SPD begrüßt „Sinneswandel“ der CSU

Die Kreuzung am Amtsgericht in Ebersberg sei seit Jahrzehnten Gegenstand vieler Diskussionen. Vor allem der Bau eines Kreisverkehrs werde an dieser Stelle seit längerer Zeit von vielen Seiten, auch von der SPD-Stadtratsfraktion, gefordert. Alle Vorstöße in den letzten Jahren seien seitens der Stadt Ebersberg mit dem Hinweis abgelehnt worden, die Zuständigkeit läge beim Staatlichen Bauamt Rosenheim. „Der inzwischen bei der CSU in Ebersberg eingetreten Sinneswandel, die Probleme an der Amtsgerichtskreuzung gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt Rosenheim anzugehen, wird daher begrüßt“, so Proske und die Fraktion.

Bei Umfrage als Problempunkt definiert

In einer 2018 durchgeführten Umfrage des SPD-Ortsvereins Ebersberg sei die Kreuzung als einer der Problempunkte für Fahrradfahrer in Ebersberg identifiziert worden. 

Die Kreuzung sei vor allem vom Bahnhofsplatz und aus der Rosenheimer Straße schlecht einsehbar. Fahrzeuge, die vom Bahnhof kommend auf die Kreuzung zufahren, tun dies häufig mit hoher Geschwindigkeit. Aufgrund der eingeschränkten Sicht sei es daher oft schwierig, Fahrzeuge rechtzeitig zu erkennen. In der Folge komme es regelmäßig zu Unfällen und Beinahe-Unfällen.

Lesen Sie auch: Die Groß-Denker von Pro Ebersberg

Für Fußgänger auf dem Weg zum Volksfestplatz oder zum Friedhof sei die Kreuzung ebenfalls schwer zu überqueren. Aus Sicht der SPD müssen die sichere und einfache Passierbarkeit der Kreuzung für Radfahrer und Fußgänger hohe Priorität haben. Die Ausfahrt aus der Rosenheimer Straße mit dem Pkw stelle wegen der schlechten Einsehbarkeit für viele Anlieger ein Problem dar. Unfallgefahren und lange Wartezeiten seien die Folge. Um die Unfallgefahr zu reduzieren und Wartezeiten zu verkürzen, seien daher Verbesserungen für einfahrende Pkw aus Bahnhofstraße und Rosenheimer Straße ein wichtiges Ziel.  

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Mit Messer bewaffnet: Mann überfällt Supermarkt - ein Zufall könnte den Täter überführen
Der Täter bedrohte die Kassiererin mit einem Messer und zwang sie so zur Herausgabe von Bargeld. Jetzt sucht die Polizei nach dem Unbekannten, der flüchten konnte.
Mit Messer bewaffnet: Mann überfällt Supermarkt - ein Zufall könnte den Täter überführen
Bürgermeister lobt Bürger: Pliening ist viel mehr als eine Verwaltungseinheit
In seiner Rede beim Neujahrsempfang hat Plienings Bürgermeister Roland Frick den Bürgern ein großes Lob ausgesprochen. Und er verkündete, wie es um die Gemeindefinanzen …
Bürgermeister lobt Bürger: Pliening ist viel mehr als eine Verwaltungseinheit
Drei Frauen blicken optimistisch in die Zukunft
30 Jahre Dienst am Nächsten: Seit 1990 ist die Nachbarschaftshilfe Oberpframmern ein Verein, dessen Helfer sich um Unterstützungsbedürftige in der Gemeinde kümmern.
Drei Frauen blicken optimistisch in die Zukunft
Kleiner Ort hat viele Pläne - aber mit Hindernissen
Der Charakter des Dorfkerns von Neufarn soll erhalten bleiben. Die Gemeinderäte wollen mit einem Bebauungsplan die Gestaltung auf einem Areal gegenüber der Kirche …
Kleiner Ort hat viele Pläne - aber mit Hindernissen

Kommentare