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Fordert einen Kreisel am Amtsgericht und betont, dass die bisherigen Anläufe von der Stadt blockiert worden seien: Uli Proske, SPD-Bürgermeisterkandidat in Ebersberg.

Amtsgerichtskreuzung in ebersberg

Auch SPD-Bürgermeisterkandidat will im Kreis herum

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Die Ebersberger SPD-Stadtratsfraktion und Bürgermeisterkandidat Uli Proske unterstützen die Forderung nach einem Kreisverkehr an der Amtsgerichtskreuzung.

Ebersberg – Der Technische Ausschuss des Stadtrats hatte auf Antrag der CSU beschlossen, erneut beim Straßenbauamt in Rosenheim auf einen Kreisel an der gefährlichen und unübersichtlichen Kreuzung zu drängen. Darüber hinaus müssen in den Augen der Genossen auch Maßnahmen wie Tempo 30 oder eine Ampelschaltung betrachtet werden, da ein Kreisverkehr in der Vergangenheit als „nicht realisierbar“ abgelehnt wurde.

SPD begrüßt „Sinneswandel“ der CSU

Die Kreuzung am Amtsgericht in Ebersberg sei seit Jahrzehnten Gegenstand vieler Diskussionen. Vor allem der Bau eines Kreisverkehrs werde an dieser Stelle seit längerer Zeit von vielen Seiten, auch von der SPD-Stadtratsfraktion, gefordert. Alle Vorstöße in den letzten Jahren seien seitens der Stadt Ebersberg mit dem Hinweis abgelehnt worden, die Zuständigkeit läge beim Staatlichen Bauamt Rosenheim. „Der inzwischen bei der CSU in Ebersberg eingetreten Sinneswandel, die Probleme an der Amtsgerichtskreuzung gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt Rosenheim anzugehen, wird daher begrüßt“, so Proske und die Fraktion.

Bei Umfrage als Problempunkt definiert

In einer 2018 durchgeführten Umfrage des SPD-Ortsvereins Ebersberg sei die Kreuzung als einer der Problempunkte für Fahrradfahrer in Ebersberg identifiziert worden. 

Die Kreuzung sei vor allem vom Bahnhofsplatz und aus der Rosenheimer Straße schlecht einsehbar. Fahrzeuge, die vom Bahnhof kommend auf die Kreuzung zufahren, tun dies häufig mit hoher Geschwindigkeit. Aufgrund der eingeschränkten Sicht sei es daher oft schwierig, Fahrzeuge rechtzeitig zu erkennen. In der Folge komme es regelmäßig zu Unfällen und Beinahe-Unfällen.

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Für Fußgänger auf dem Weg zum Volksfestplatz oder zum Friedhof sei die Kreuzung ebenfalls schwer zu überqueren. Aus Sicht der SPD müssen die sichere und einfache Passierbarkeit der Kreuzung für Radfahrer und Fußgänger hohe Priorität haben. Die Ausfahrt aus der Rosenheimer Straße mit dem Pkw stelle wegen der schlechten Einsehbarkeit für viele Anlieger ein Problem dar. Unfallgefahren und lange Wartezeiten seien die Folge. Um die Unfallgefahr zu reduzieren und Wartezeiten zu verkürzen, seien daher Verbesserungen für einfahrende Pkw aus Bahnhofstraße und Rosenheimer Straße ein wichtiges Ziel.  

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