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Jetzt soll auch Ebersberg ein Fahrradstraße bekommen

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Von: Robert Langer

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Spezielle Schilder kennzeichnen die Fahrradstraße
Spezielle Schilder kennzeichnen die Fahrradstraße © CSU

Aus der Bürgermeister-Eichberger-Straße in der Kreisstadt soll die erste Fahrradstraße im Stadtgebiet von Ebersberg werden. Das fordert die CSU.

Ebersberg – Aus der Bürgermeister-Eichberger-Straße in der Kreisstadt soll die erste Fahrradstraße im Stadtgebiet von Ebersberg werden. Dazu gibt es nun einen Prüf-Antrag der örtlichen Frauen Union und der CSU/FDP-Stadtratsfraktion an Bürgermeister Uli Proske (parteilos). Erreicht werden soll laut Antrag eine direkte gesicherte Fahrradverbindung zwischen den Stadtteilen Friedenseiche und der Innenstadt in Ost-West-Richtung. Zunächst sollen aber die Voraussetzung untersucht werden.

Ausdehnung auf andere Straßen

Zudem geht es im Antrag darum, ob die angrenzende Pfarrer-Bauer-Straße und weiteren Straßen einbezogen werden könne, ob dies sinnvoll und rechtlich möglich sei. Berücksichtigung soll dieses Themas einer gesicherten Fahrradverbindung auch im Bebauungsplan für das „Hölzerbräu/Feuerwehrgelände“ sowie bei allen anderen Verfahren der Bauleitplanung im Stadtgebiet finden

Zur Begründung betonen die Antragsteller Marina Matjanovski und Florian Brilmayer, der Bedarf an sicheren Radwegen in Ebersberg wachse, da die Belastung durch den Autoverkehr in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen habe. Die Frauen Union und die CSU/FDP-Stadratsfraktion wollten zudem, „perspektivisch“ eine „Radverkehrsstrategie“ erstellen, die auch weitere Gassen und Straßen umfasst. Eingeräumt wird, dass, dies im Stadtgebiet aufgrund der bestehenden baulichen Situation nicht einfach sei.

Autos dürfen weiterhin fahren

Radler haben auf einer Fahrradstraße zwar Vorrang, müssen aber dennoch bestimmte Regeln beachten, zum Beispiel eine begrenzte Geschwindigkeit. Ein Zusatzschild erlaube jedoch einigen Verkehrsteilnehmern wie Autofahrern, Motorrädern oder Anliegern weiterhin die Benutzung der Straße, so die Antragsteller.

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