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In Langwied wird ein Zwischenlagerplatz für Sondermüll eingerichtet. Das hat der technische Ausschuss beschlossen.

Kreisstadt will zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

Lagerplatz für Sondermüll und Klärschlamm

Was passiert mit alten Teerbrocken und anderem belasteten Material, wenn zum Beispiel an Wasserleitungen gearbeitet wird, wie derzeit am Marienplatz?

Ebersberg – Es müssen Proben entnommen und im Labor untersucht werden, bevor festgelegt wird, ob es sich einfach um Bauschutt handelt oder etwa um Sondermüll. Bis diese Ergebnisse vorliegen, muss der Aushub sicher und trocken gelagert werden, damit etwaige Schadstoffe nicht vom Regen ausgeschwemmt werden und so ins Grundwasser gelangen können. 

Obendrauf kommt eine Photovoltaikanlage

Einen entsprechenden Lagerplatz mit Überdachung richtet die Stadt Ebersberg nun auf dem Gelände der Kläranlage in Langwied ein. Das haben die Mitglieder des technischen Ausschusses in ihrer jüngsten Sitzung entschieden. Und weil so ein Dach in direkter Nähe zur relativ viel Strom verbrauchenden Kläranlage dafür prädestiniert ist, kommt gleich noch eine Photovoltaikanlage oben drauf.

Die erste Kommune, die Klärschlamm verbrannt hat

Unter dem Dach soll noch ausreichend Fläche entstehen, um den anfallenden Klärschlamm vor seiner endgültigen Entsorgung zwischenzulagern. Diesen bringt die Stadt seit etwa 20 Jahren in die Verbrennung. Frühere war Klärschlamm einfach auf die angrenzenden Felder gekippt worden, bevor sich herausgestellt hatte, dass er teilweise mit Schadstoffen kontaminiert ist. „Wir waren damals die erste Kommune im Landkreis, die ihren Klärschlamm verbrannt hat“, erinnert sich Bürgermeister Walter Brilmayer (CSU) stolz. Heute ist das in allen bayerischen Gemeinden üblich. 

VON UTA KÜNKLER

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