KATWARN löst für ganz Nürnberg aus - deutliche Warnung - Rauchsäule über Stadt

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Über die Frage, wie die Schulverpflegung in Ebersberg aussehen soll, wird im Stadtrat diskutiert.

Wie soll die Verpflegung der Kinder aussehen?

Neue Ebersberger Schulmensa: Frisch oder tiefgekühlt

Welches Essen soll es in der neuen Ebersberger Schulmensa geben? Täglich frisch gekocht oder Tiefkühlware von einem Caterer. Darüber wird in der Kreisstadt diskutiert.

Ebersberg– Die Baustellenzeit in der Ebersberger Schule an der Floßmannstraße neigt sich ganz langsam dem Ende zu. Der Rohbau für die neue Turnhalle sowie den Mehrzweckraum und die Räume für die Mittagsbetreuung steht. Im Herbst soll der Anbau bezogen werden. Laut Plan soll nach den Allerheiligenferien die Schulmensa in Betrieb genommen werden.

Nun muss der Stadtrat entscheiden, ob in der Schule selbst gekocht wird oder ein Caterer beauftragt werden soll.

Frischküche für 400 Mahlzeiten

Bereits bei der ersten Planung vor zweieinhalb Jahren war der Entschluss gefasst worden, dass die Mensa eine Frischküche bekommen solle, in der täglich 400 Mahlzeiten gekocht werden können. Im kommenden Schuljahr essen 160 Kinder dort täglich zu Mittag, 50 weitere Portionen benötigt die Offene Ganztagesschule an der benachbarten Mittelschule. Frisch selbst zu kochen, wäre in der neuen Küche also problemlos möglich. Ob dies auch die sinnvollste Alternative ist, muss noch geprüft werden.

Auf Antrag der Grünen-Fraktion hat sich der Sozialausschuss des Stadtrats mit dieser Frage beschäftigt. Grundsätzlich gibt es diese Möglichkeiten: Frischküche, bei der täglich selbst in der Schule gekocht wird; Warmverpflegung mit fertigen Speisen vom Caterer sowie Caterer-Kombinationen mit Kühlkost und Tiefkühlkost. 

Wobei Letztere ihren eher schlechten Ruf nicht verdienten, meldete sich CSU-Stadtrat Günter Obergrusberger zu Wort, der mit seiner Frau einen Party-Service betreibt: „Kühlgerichte sind vom Vitamingehalt her sehr, sehr gut. Es gibt da hervorragende Konzepte der Caterer.“ Petra Behounek von den Grünen gab ihm Recht: „Qualitativ sind alle Essensformen gleichwertig.“ Jedoch betonte sie die Vorteile von täglicher Frischeküche: „Um die Möglichkeit, täglich selbst frisch zu kochen, beneiden uns viele Schulen.“ Eine Selbstbewirtschaftung müsste nicht europaweit ausgeschrieben werden, wie es beim Catering Vorschrift wäre.

Warnung vor eigenem Personal

Behouneks Parteigenossin Susanne Schmidberger bekräftigte: „Mit den Kühl-, Stau- und Kochräumen bieten sich gute Möglichkeiten. Das sollten wir nicht ungenutzt lassen.“ Außerdem muss entschieden werden, ob die Stadt das gesamte Küchen- und Bewirtungsteam anstellen will oder das Personal komplett oder teilweise vom Caterer hinzukauft. Obergrusberger warnte: „Wenn wir selbst einstellen, tragen wir das personelle Risiko komplett. Wenn da mal zwei oder drei Leute gleichzeitig krank sind, ist der ganze Schulbetrieb gefährdet.“

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Welche Vorteile die eine oder andere Bewirtschaftungsform hätte, das soll nun eine Arbeitsgruppe gemeinsam mit einem Fachbüro klären. Wer außer Obergrusberger und Behounek sich aus dem Kreis der Stadträte einbringen wolle, dürfe dies gerne machen, sagte Bürgermeister Walter Brilmayer (CSU). Es geht um ein Auftragsvolumen von 80 000 Euro pro Jahr.

Uta Künkler

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