Unbekannte lösen dutzendfach Radmuttern
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An mehreren Wagen wurden die Radschrauben gelockert. (Symbolbild)

Bereits 8 Vorfälle

Radmuttern-Aufschrauber im Landkreis Ebersberg: +++Wieder an Auto manipuliert+++

  • Max Wochinger
    vonMax Wochinger
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Erneut wurde an Autos manipuliert. Diesmal an einem silberfarbenen VW Golf. Der Täter ist weiter unbekannt. 

Update vom 14. Juli 2020: Wieder Radmutter gelockert

Poing - Unbekannte haben erneut Radmuttern an einem Auto gelockert: diesmal an einem VW Golf. 

Am Montag vergangener Woche, in der Zeit von 17:30 bis etwa 19:30 Uhr, wurden an einem silberfarbenen VW Golf in Poing in der Hohenzollernstraße die Radmuttern an beiden hinteren Reifen gelockert. Das teilte die Polizei in Poing heute mit. 

Auto vibrierte während der Fahrt stark

Die Fahrzeughalterin bemerkte es, als ihr Auto während der Fahrt stark vibrierte, sodass sie in die Werkstatt fuhr. Dort haben Mitarbeiter festgestellt, dass Radmuttern locker geschraubt wurden. 

Die Eigentümerin kam erst gestern zur Polizei und zeigte den Vorfall an. Wer Informationen hierzu beitragen kann, oder einen Tatverdächtigen gesehen haben könnte, meldet sich bitte bei der Polizeiinspektion Poing unter Tel. 08121/99170.

Update vom 6. Juli 2020: Radmuttern-Aufschrauber erneut zugeschlagen

Ebersberg - Wieder sind neue Fälle von gelockerten Radmuttern aufgetaucht: An drei Fahrzeugen wurde manipuliert. In der Zeit von 12. bis 20. Juni 2020 wurden vermutlich in Glonn an einem Wohnmobil Radmuttern gelockert, wie die Polizei in Ebersberg heute mitteilte. 

Wohnmobil: Starkes Vibrieren auf Autobahn

Während der Fahrt auf der Autobahn bemerkte die 25-jährige Fahrerin ein starkes Vibrieren des Fahrzeugs. Sie fuhr von der Autobahn ab. Auf der Landstraße blockierte schließlich ein Hinterrad, weil vier von fünf Radmuttern fehlten. Der entstandene Schaden blieb gering.

Rad fällt im Kreisverkehr ab

Von 2. Juli, 15 Uhr, bis 03. Juli, 6 Uhr, war ein weißer VW Caddy in Ebersberg, Böhmerwaldstraße, abgestellt. In dieser Zeit lockerte ein unbekannter Täter die Radschrauben des linken Hinterrades. In einem Kreisverkehr bei München, vor der Auffahrt auf die Autobahn, fiel das Rad ab. Der Pkw wurde erheblich beschädigt. Weder der 39-jährige Servicetechniker noch andere Personen wurden verletzt.

BMW X1: Vorderräder gelockert

Zwischen dem 23. und 25. Juni wurden an einem BMW X1 die Vorderräder gelockert. Laut Autofahrer dürfte dies an seinem Wohnort in München-Daglfing passiert sein. Bemerkt hat der 53-jährige Fahrer dies auf der Autobahn, nachdem der Wagen nach einer Bremsung plötzlich stark geruckelt hatte. 

Alle vorderen Radschrauben waren locker und mussten vor Ort nachgezogen werden. Zu Schäden ist es nicht gekommen.

Update vom 3. Juli 2020: Erneut Radmuttern gelockert

Ebersberg - Wieder wurden in der Kreisstadt Radmuttern an Autos gelockert. Mittlerweile sind vier Vorfälle bekannt.

Am Mittwoch, in der Zeit von 18 bis 20.15 Uhr, wurden an einem Mercedes Vito die Radmuttern an beiden Vorderrädern gelockert. Der Wagen ist ein Firmenfahrzeug eines Elektroinstallateurs aus dem nördlichen Landkreis.

Der Fahrer bemerkte es erst während der Fahrt

Der Fahrer bemerkte es erst während der Fahrt. Wo der unbekannte Täter sich an dem Fahrzeug zu schaffen gemacht hatte, konnte nicht geklärt werden. Möglich wäre sowohl Ebersberg als auch Hohenlinden.

Der Fahrer hat das Schlagen der Vorderräder bemerkt, bevor es zu einem Unfall oder zu Schäden am Fahrzeug gekommen ist.

Weniger Glück hatte ein Mann aus Zorneding

Weniger Glück hatte ein Mann aus Zorneding. Als er am 18. Juni mit seinem Seat Ibiza auf der B 304 von Ebersberg in Richtung Kirchseeon fuhr, löste sich der vordere linke Reifen von der Achse und verkantete sich im Radkasten. 

Dadurch wurden sowohl der Kotflügel, als auch die Bremsanlage und die Felge beschädigt. Tatzeit und Tatort konnten nicht genau eingegrenzt werden. Vermutlich manipulierte der Täter den Wagen in Ebersberg.

Bisher keine Täterhinweise

Am selben Tag, Vormittag, wurde ein Pkw Mercedes auf dem Schlossplatz in Ebersberg angegangen. Hier wurden die Radschrauben des rechten Vorderrades gelockert (wir berichteten). Schaden entstand nicht.

Wer hinter den Vorfällen steckt, weiß die Polizei nicht. Bisher sind keine Täterhinweise bekannt geworden, teilte Ebersbergs Polizeichef Ulrich Milius mit.

Erstmeldung vom 30. Juni 2020: Radmuttern-Aufschrauber in Ebersberg

Ebersberg - Ein Radmuttern-Aufschrauber geht in der Kreisstadt um: Der Polizeiinspektion Ebersberg wurden zwei Fälle gemeldet, in denen an den Wagen mehrere Radschrauben gelockert wurden. 

Opel Meriva in Tiefgarage der Kreisklinik abgestellt

Im ersten Fall war ein Opel Meriva am Sonntag tagsüber in der Tiefgarage der Kreisklinik Ebersberg abgestellt. In dieser Zeit hat ein unbekannter Täter wohl die Radschrauben an beiden Vorderreifen gelockert, teilte die Polizeiinspektion in Ebersberg mit. Die Fahrerin hat es erst während der Heimfahrt nach Vaterstetten bemerkt. Sie hat ein seltsames Geräusch gehört. 

Ihre Werkstatt: Es war großes Glück, dass sich der Vorderreifen nicht während der Fahrt gelöst hat, so die Polizeibeamten. 

2. Fall: Ein grauer Mercedes

Im zweiten Fall war ein grauer SUV, ein Mercedes, bereits am 18. Juni am Vormittag, am Ebersberger Schlossplatz abgestellt. Die Polizei vermutet, dass in dieser Zeit die Radmuttern des vorderen linken Reifens gelockert wurden. 

Der Halter bemerkte bereits auf der Heimfahrt nach Grafing, dass sich der Wagen „schwammig“ verhielt und fuhr deshalb vorsichtig nach Hause. Er stellte den SUV bis gestern in eine verschlossene Garage. 

Als der Grafinger gestern die Reifen überprüfte, stellte er fest, dass die Radmuttern des vorderen linken Reifens gelockert wurden. 

Niemand wurde konkret gefährdet

In beiden Fällen wurde niemand konkret gefährdet, so die Polizei. Da es „jedoch nur vom Glück abhing“, dass nichts passierte, wurde ein Verfahren wegen des Versuchs des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. 

Wer Hinweise zur Aufklärung der Taten geben kann, soll sich an die Polizeiinspektion Ebersberg wenden: Tel. 08092/ 82680.

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Kommentare

Tristan
(0)(0)

Radmuttern Aufschrauber... Das unterbietet im Sprachstil sogar das Niveau einer Sonderschule noch um Welten.

Fefis MuhacklAntwort
(0)(0)

Und die hatten jeden PKW jede Sekunde im Blick 24 Stunden am Tag?

hpsat
(0)(0)

Das passiert offensichtlich ganz wahllos und ohne erkennbares Motiv. Was soll dann der Unfug? Wenn jemand meint das besonders witzig zu finden dann darf man sich schon fragen was da im Hirn des oder der Täter vorgeht. Es sollte doch selbst einem geistig Unterbelichtetem klar sein, dass so etwas sehr leicht zu einem schweren Unfall mit entsprechend schlimmen Folgen führen kann. Es ist eh schon fast ein Wunder, dass bis jetzt noch nicht mehr passiert ist.