Im Ebersberger Rathaus ist ab Mai nicht nur ein neuer Bürgermeister am Ruder. Auch die Stellvertreter-Posten werden neu besetzt.
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Im Ebersberger Rathaus ist ab Mai nicht nur ein neuer Bürgermeister am Ruder. Auch die Stellvertreter-Posten werden neu besetzt.

Josef Riedl steht nicht mehr zur Verfügung

Ebersberger Rathaus: Neuer Chef, neue Stellvertreter

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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Ebersberg bekommt ab Mai mit Uli Proske (SPD) nicht nur einen neuen Bürgermeister, auch die Position des 3. Bürgermeisters muss in jedem Fall neu besetzt werden.

Josef Riedl

Ebersberg Josef Riedl (CSU) steht für das Amt nicht mehr zur Verfügung. Das teilte er am Donnerstag, 16. April, mit. „Nach der Kommunalwahl im März hatte ich einen gesundheitlichen Warnschuss erhalten, der mich so einige Tätigkeiten überdenken lässt“, schreibt Riedl in einer Mitteilung an die Presse. Von seinen 30 Jahren als Stadtrat sei er zwölf Jahre 3. Bürgermeister gewesen. Aus gesundheitlichen Überlegungen heraus habe er sich entschieden, „nicht mehr weitere sechs Jahre für einen stellvertretenden Bürgermeister in Ebersberg zu kandidieren“. Sein Amt als Stadtrat werde er unverändert ausfüllen. Er stehe der Stadt Ebersberg weiterhin gerne zur Verfügung. „Jeder der mich kennt weiß, dass ich dieses Ehrenamt mit Freude und vollem Engagement bekleidet habe. Bei den Ebersberger Bürgerinnen und Bürgern bedanke ich mich für die vielen Jahre des Vertrauens und der Anerkennung“, so Riedl.

Beobachter gehen davon aus, dass auch das Amt des 2. Bürgermeisters neu besetzt wird. Im Moment bekleidet dieses noch Toni Ried von den Freien Wählern. Aufgrund der neuen Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat gilt seine erneute Wahl als unwahrscheinlich.

Ried hatte sich bei der Kommunalwahl selbst für das Amt des 1. Bürgermeisters beworben, war aber im ersten Wahlgang gescheitert. für die Stichwahl hatte er eine Wahlempfehlung für Alexander Gressierer (CSU) abgegeben, der dann gegen Proske unterlag.  

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