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Die Akteure im neuen Stück der Ebersberger Trachtler: stehend von links Michi Kinzner, Andreas Flad, Maximilian Reischl, Antonie Wisneth, Susanne Steinherr, Hans Wiesneth, Hildegart Brummer, Anna Weber, Doris Lang, Schorsch Heindlmeier, Barbara Stinauer, Christoph Probstmeier. Sitzend von links Berti Weber, Christiane Winter, Barbara Westermeyer, Steffi Wagner, Marlene Schneider und Marcus Müller.

Freilufttheater

Schicksalsspiele der Ebersberger Trachtler

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Proben, proben, proben. Das wird wieder ein Spitzenspektakel, wenn die Ebersberger Trachtler zum Freilichttheater. Dafür haben sie sich heuer ein ganz besonderes Stück ausgesucht.

Ebersberg – Nach den umjubelten Festspielen rund ums Trachtenheim an der Schwabener Straße mit „Die Geierwally“ und zuletzt „D’Wuiderer vom Gamsgebirg“ präsentieren die Trachtler heuer wieder ein klassisches Stück – sogar mit Heimatbezug: „D’Doktabäurin – Die Haberltöchter von Marschall“, geschrieben 1951 von Georg Stöger.

Es ist ein Volksstück nach teils wahren Begebenheiten mit Musik und mit Bezug zum Raum Ebersberg – und das unter der schon lange bewährten Regie von Doris Lang. Gespielt wird ab Mittwoch, 24. Juli, bis Sonntag, 28. Juli, auf dem Gelände rund um das Vereinsheim.

Feintuning an der Schwabener Straße

Jetzt, so kurz vor der Premiere, wird an der Schwabener Straße noch heftig am Feintuning gearbeitet. Stehen die Schauspieler richtig im Licht? Sind die Dialoge auch noch in den letzten Zuschauerreihen zu hören?

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Alles im Griff. Regisseurin Doris Lang

Im Juli 2018 berichtete der Münchner Merkur unter dem Titel „Eine zuagroaste Ganoven-Familie“ bzw. „Die erste Großfahndung Bayerns“ über die Geschichte der berüchtigten Familie Nonnenmacher. Zu dieser Familie gehörte auch Amalie (Mali) Nonnenmacher, geboren am 4. Oktober 1826 in Vaterstetten, Heirat am 14. Oktober 1861 mit dem gleichaltrigen Benedikt Hohenester von Deisenhofen, Ende 1862 erwerben sie ein Anwesen in Mariabrunn, wo Amalie den Ausbau ihrer Kuren und therapeutischen Maßnahmen vorantreibt, Sie stirb kinderlos am 24. März 1878 in Mariabrunn. Die Eltern von Amalie erwarben das „Haberl-Anwesen“ in Marschall, einem Dörflein in der Nähe von Holzkirchen, Landkreis Miesbach und zogen von Vaterstetten mit ihren Kindern dorthin. Wie es auf dem Land üblich ist, bleibt der Haus- bzw. Hofname gleich, ganz egal, wie der Familienname lautet, daher wurden Amalie und ihre Schwestern „Haberltöchter“ genannt.

Brüder verbreiten Angst und Schrecken

Während Amalie von ihrer Mutter die Kunst des Heilens und der Kurpfuscherei lernte und sich hierbei sehr talentiert zeigte, war ein Großteil ihrer Brüder der Schrecken der näheren und weiteren Umgebung, und auch im Gerichtsbezirk Ebersberg verübten die Brüder mit weiteren Gesinnungsgenossen vielerlei Verbrechen und Schandtaten.  

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