Zika O. (re.) mit zwei Kollegen am Arbeitsplatz in Ebersberg.
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Zika O. (re.) mit zwei Kollegen am Arbeitsplatz in Ebersberg.

Der Ebersberger Fall Zika O.

Tausende Menschen setzen sich für diesen Asylbewerber ein

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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Über 2500 Menschen machen sich dafür stark, dass der abgelehnte Ebersberger Asylbewerber bleiben darf. Seine Duldung ist ausgelaufen.

Ebersberg – Im Fall des von Abschiebung bedrohten Nigerianers Zika O., der bei der Firma Bergmeister in Ebersberg arbeitet und bestens integriert ist, ist Zeit gewonnen worden. Wie der Grafinger CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Huber sagte, habe Firmenchef Matthias Larasser-Bergmeister eine Petition im Landtag eingereicht.

Warten auf den Petitionsausschuss

Diese werde mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr in diesem Jahr behandelt, so Huber, der sich in dem Fall engagiert. Solange der Petitionsausschuss aber nicht entschieden habe, werde Zika O. nicht abgeschoben, ist sich Huber sicher. Über 2500 Menschen hatten im Vorfeld eine Online-Petition unterschrieben, in der gefordert wird, dass der Nigerianer, dessen Duldung am Dienstag ausgelaufen ist, bleiben darf.

Lesen Sie auch: Seine Kollegen sind ratlos: Zika O. wird abgeschoben

Zika O. hat in der Kunstschmiede, die vom inzwischen verstorbenen Ebersberger Ehrenbürger Manfred Bergmeister gegründet wurde, viel gelernt und sei gut integriert, sagt Matthias Larasser-Bergmeister. Dabei habe der gesamte Betrieb mitgeholfen.

Derweil planen die Innenminister von SPD und Union, den Abschiebestopp für Syrer zu lockern - allerdings werden dabei Schwierigkeiten auf die Politiker zukommen.

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