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Alles muss raus: Helfer räumen die Ebersberger Dreifachturnhalle leer. Sie wird eine Not-Klinik. 

Die Arbeiten haben begonnen

Ebersberger Turnhalle: Hier entsteht ein Hilfskrankenhaus

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Die Vorbereitungsarbeiten für das Hilfskrankenhaus in der Dreifachturnhalle in Ebersberg laufen auf Hochtouren.

Ebersberg  Am Montag, 23. März, hat die Räumung der Halle begonnen, wie das Landratsamt mitteilte. In den nächsten 14 Tagen werde hier ein „Klinik“ entstehen.

Klinik kann bis auf 400 Betten erweitern

Das Hilfskrankenhaus wird vorsorglich für den Fall vorbereitet, falls die Kapazitäten der Kreisklinik nicht mehr ausreichen sollten. Die Klinik könne für den Notfallbetrieb auf bis zu 400 Betten erweitern. Landrat Niedergesäß: „Wir hoffen, dass wir dieses Hilfskrankenhaus nie benötigen, aber wir müssen uns für den Ernstfall vorbereiten.“ Eine besondere Herausforderung ist es, schnell in der benötigten Zahl entsprechend qualifiziertes Personal zu finden. Daran arbeiten verschiedene Fachbereiche und Organisationen.“ Es wird auch darüber nachgedacht, Personal der Bundeswehr einzusetzen. Interessierte können sich auch über das Bewerberportal des Landratsamtes Ebersberg, mein-check-in.de/lra-ebe/overview, bewerben.

200 Untersuchungen pro Tag

Die Untersuchungskapazitäten am Diagnostikzentrum in Ebersberg wurden unterdessen auf 160 Untersuchungen pro Tag gesteigert, es kann weiter auf 200 Untersuchungen ausgebaut werden, sagt Evelyn Schwaiger, SPrecherin des Landratsamts. „Systemrelevantes Personal“ werde im Falle einer Identifizierung als Kontaktperson 1 vorrangig getestet, auch wenn es keine Symptome habe.

Das Hilfspersonal soll so schnell wie möglich an seinen Einsatzort zurückkehren können. Dagegen wurde von der mobilen Diagnostikmöglichkeit in Poing zunächst wieder Abstand genommen, weil die Kapazitäten in Ebersberg nun für den Bedarf des Landkreises ausreichen und derzeit keine Prioritäten auf einen weiteren mobilen Standort gebunden werden sollen, der noch dazu immer nur sporadisch besetzt werden könnte.

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