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Das Dysplasieteam der Klinik (v.li): Jasmin Rex, Helen Budiman, Sabine Hollmann und Regina Barth.

Pünklich zum Jahresbeginn

Zertifizierte Krebs-Früherkennung an der Kreisklinik

Pünktlich zur Änderung der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung  kann die Kreisklinik Ebersberg ihr neues, von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziertes Dysplasiezentrum in Betrieb nehmen.

Ebersberg – Unter einer Dysplasie versteht man Zellveränderungen am Gebärmutterhals, am Muttermund, an der Scheide oder an den Schamlippen. Sie können Vorstufen zu einer bösartigen Erkrankung sein, etwa Gebärmutterhalskrebs. Werden die Zellveränderungen durch einen sogenannten Krebsvorsorgeabstrich frühzeitig erkannt, kann die Bildung eines Karzinoms meistens verhindert werden.

Seit Jahren bietet die Gynäkologie der Kreisklinik Ebersberg eine Dysplasiesprechstunde für Frauen an, bei denen der behandelnde Frauenarzt eine Dysplasie diagnostiziert hat.

„Mit der Zertifizierung wurde unsere Qualität der Frühuntersuchung offiziell anerkannt und unsere Patientinnen haben die Sicherheit, nach festgelegten Leitlinien der DKG untersucht zu werden“, freut sich Helen Budiman, Chefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe.

Die Zertifizierung ermöglicht es nun Frauenärzten, auffällige Befunde ihrer Patientinnen heimatnah abklären zu lassen. Unter Leitung von Budiman wird die speziell ausgebildete Fachärztin Jasmin Rex die Dysplasiesprechstunden durchführen. Wer von seinem behandelnden Frauenarzt eine Überweisung für die Sprechstunde erhalten hat, kann sich telefonisch unter (0 80 92) 82 25 04 anmelden und einen Termin vereinbaren.

Info

Seit 1. Januar werden alle Frauen zwischen 20 und 34 Jahren durch die Krankenkassen zu einem jährlichen zytologiebasierten Zervixkarzinomscreening eingeladen. Ab dem Alter von 35 Jahren können Frauen im Abstand von drei Kalenderjahren ein kombiniertes Zervixkarzinomscreening, bestehend aus zytologischer Untersuchung und HPV-Test in Anspruch nehmen. Diese Untersuchungen werden vom niedergelassenen Frauenarzt durchgeführt. Bei auffälligen Befunden besteht Anspruch auf eine Abklärungsdiagnostik mit einer Kolposkopie und ggf. histologischer Sicherung.

Lesen Sie auch: Geldsegen für Geburtshilfe - Klinik macht trotzdem Defizit

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