Robert Gockner von der Ebersberger Faschingsgesellschaft
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Fasching in Corona-Zeiten? Robert Gockner von den Ebersberger Narren will mit einer Entscheidung abwarten.

Interview

Ebersbergs Faschingsnarren in der Gaudi-Quarantäne: „Die Feier auf dem Ebersberger Marktplatz wird es wohl...“

  • Max Wochinger
    vonMax Wochinger
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In diesem Winter soll es keinen Fasching geben. Zumindest, wenn es nach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht. Wir haben darüber mit Robert Gockner von der Ebersberger Faschingsgesellschaft gesprochen.

Ebersberg – Laut einem Medienbericht hat der Bundesgesundheitsminister am Dienstag im Gesundheitsausschuss Faschingsveranstaltungen eine Absage erteilt. Grund: das Pandemie-Geschehen. Karnevals-Verbände sind erzürnt. Wie steht es mit dem Fasching hierzulande? Wir haben bei der Ebersberger Faschingsgesellschaft nachgefragt. Drei Fragen an Vereinspräse Robert Gockner, 52, aus Weiding.

Herr Gockner, gibt es diesen Winter Faschingsveranstaltungen bei uns?
Wir warten erst die Mitgliederversammlung ab, dann entscheiden wir. Am 11.11. werden wir sicher im kleinen Kreis zusammenkommen, eine Feier auf dem Ebersberger Marktplatz wird es aber wohl nicht geben.
Und kommendes Jahr?
Vor allem unser Weiberfasching war in den letzten zwei Jahren ein Riesenerfolg. Wir wollten die Veranstaltung im nächsten Jahr noch größer machen. Wir müssen abwarten, was die Politik sagt. Schade wär’s allemal. Ein Fasching mit Abstandsregeln macht keinen Spaß.
Wie wär es mit einer Online-Faschingsfeier?
Geplant ist so noch nichts, es wäre höchstens was für den Faschingsdienstag. Viele unserer Mitglieder sind schon in die Jahre gekommen, eine digitale Veranstaltung wäre schwierig. Eine Faschingszeitung werden wir aber sicher machen.

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