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„Kleine Aufmerksamkeit, für euren täglichen Kampf“: Bürger überraschen Pflegepersonal - Klinik überwältigt

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Von: Helena Grillenberger

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Wirtin Anita Stocker (re.) aus Landsham übergibt Irma Bicko von der Kreisklinik gebrannte Mandeln.
Wirtin Anita Stocker (re.) aus Landsham übergibt Irma Bicko von der Kreisklinik gebrannte Mandeln. © Kreisklinik Ebersberg

In den vergangenen Tagen und Wochen haben sich Bürgern und Unternehmen an die Kreisklinik gewandt, weil sie den Mitarbeitern Aufmerksamkeiten zukommen lassen möchten. Das Krankenhaus ist überwältigt.

Ebersberg - „Es hat mich sehr gefreut, dass so viele Menschen sehen, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses während der Corona-Pandemie leisten und geleistet haben“, sagt Stefan Huber, Geschäftsführer der Kreisklinik Ebersberg. Wenn der Einsatz des gesamten Hauses gesehen und gewürdigt werde, sei das eine wundervolle Art der Wertschätzung durch die Spender.

Corona: Wertschätzung der Klinikmitarbeiter - „Danke für eure Kraft, Tag und Nacht!“

Anita Stocker, Wirtin des Gasthofs Stocker in Landsham, hat gemeinsam mit Markus Kaiser vom Mandelhans München 100 Tütchen mit gebrannten Mandeln gespendet – „als kleine Aufmerksamkeit, für euren täglichen Kampf“, wie sie sagt. Und: „Danke für eure Arbeit! Danke für eure Kraft, Tag und Nacht!“ Sie wollte das Personal einer Covid-Normalstation mit einem süßen Dankeschön versorgen. Irma Bicko, Stellvertretende Statitonsleiterin auf Station 1A, nahm das süße Dankeschön für ihre Kollegen entgegen.

30 Kilo Süßigkeiten: Ronny und Susan Kröhne aus Markt Schwaben sorgen für Nervennahrung.
30 Kilo Süßigkeiten: Ronny und Susan Kröhne aus Markt Schwaben sorgen für Nervennahrung. © Kreisklinik Ebersberg

Die Grafinger Eisdiele Icegreen bedachte alle Mitarbeiter mit Eis in sieben verschiedenen Geschmacksrichtungen. Es wurde als Dessert zum Mittagessen in der Kantine verteilt.

Kreisklinik Ebersberg: Geschenke für Mitarbeiter der Corona-Station

Die Aßlinger Kaffeerösterei Martermühle hat insgesamt 60 Kilo Kaffee für die Stationen gespendet, die derzeit Covid-Patienten behandeln. Manchmal helfe Kaffee durch schwierige Situationen und sei eine Stärkung, so die beiden Geschäftsführer Ralf Heincke und Peter Vit. „Wir wollen damit Danke für den Einsatz der Menschen sagen.“ Die Kaffee-Päckchen – teils gemahlen, teils als Bohnen – bekommen die Mitarbeiter für zu Hause. Geschäftsführer Stefan Huber und Pflegedirektor Dr. Stefan Huber nahmen das Geschenk stellvertretend entgegen.

Benjamin Stanka aus Anzing (l.) hat ganz privat gespendet. Auch er hat Nervennahrung da gelassen. Der Leiter der Intensivstation, Richard Haslbeck, nahm die Spende gemeinsam mit Pflegedirektor Huber (r.) entgegen. 
Benjamin Stanka aus Anzing (l.) hat ganz privat gespendet. Auch er hat Nervennahrung da gelassen. Der Leiter der Intensivstation, Richard Haslbeck, nahm die Spende gemeinsam mit Pflegedirektor Huber (r.) entgegen.  © Kreisklinik Ebersberg

Darüber hinaus hat die Gärtnerei Weber 100 Weihnachtssterne für Mitarbeiter der Kreisklinik Ebersberg bereitgestellt, die diese mit nach Hause nehmen konnten.

Von den Buben und Mädchen des Johanniter Hauses für Kinder in Kirchseeon gab es einen mit selbstgefertigten Christbaumkugeln verzierten Nadelbaumzweig. Er ziert nun den Speisesaal der Kreisklinik.

Kaffee muss sein: Ralf Heincke und Peter Vit von der Rösterei Martermühle übergeben den „Zaubertrank“ an Klinik-Geschäftsführer Stefan Huber (2.v.r.) und Pflegedirektor Peter Huber (li.).
Kaffee muss sein: Ralf Heincke und Peter Vit von der Rösterei Martermühle übergeben den „Zaubertrank“ an Klinik-Geschäftsführer Stefan Huber (2.v.r.) und Pflegedirektor Peter Huber (li.). © Kreisklinik Ebersberg

Aber auch Privatpersonen möchten ihrer Wertschätzung Ausdruck verleihen. So etwa Ronny und Susan Kröhne aus Markt Schwaben. Sie brachten 30 Kilo Süßigkeiten für Mitarbeiter der Kreisklinik vorbei. Susan Kröhne hat selbst jahrelang in der Pflege gearbeitet und gibt nun ihr berufliches Wissen an einer Münchner Pflegefachschule weiter. „Wir können uns gut vorstellen, was die Pandemie im Moment für die gesamte Kreisklinik bedeutet. Wir möchten einfach ein kleines Dankeschön vorbeibringen.“

Kreisklinik Ebersberg: Kleine Aufmerksamkeit für Krankenhaus-Mitarbeiter

Benjamin Stanka aus Anzing hat ebenfalls ganz privat gespendet. Auch er hat Nervennahrung da gelassen. Der Leiter der Intensivstation, Richard Haslbeck, nahm die Spende gemeinsam mit Pflegedirektor Huber entgegen. Auf die Frage, was ihn zur Spende bewegt habe, antwortete er, er habe in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, wie wichtig es sei, professionelle Hilfe in einem Krankenhaus zu bekommen. Deshalb wolle er in dieser schwierigen Zeit ein Dankeschön in die Kreisklinik schicken.

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