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Blick vom Egglburger See auf die Häuser an der Elsa-Plach-Straße. An diese soll sich das nächste Einheimischenbaugebiet anschließen.

Ebersberger Pläne

Hier kommt das nächste Bauland für Einheimische

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Ebersberg - Jungen Familien die Möglichkeit geben, sich in der Heimatstadt ein Häuschen zu bauen – Ebersberg tut dies seit Jahrzehnten. Ein Einheimischenbaugebiet nach dem anderen wurde ausgewiesen – jetzt ist „Friedenseiche VIII“ an der Reihe. Im Herbst 2016 könnte es losgehen.

Das Areal – stolze 38 000 Quadratmeter groß, befindet sich nördlich der Elsa-Plach-Straße, etwa dort, wo die Straße zum Gasthaus „Zur Gass“ an den Egglburger See führt. Rund 8000 Quadratmeter von dieser Gesamtfläche hat sich die Stadt Ebersberg bereits gesichert. Hier könnte sie mit ihrem Projekt „Friedenseiche VIII“ loslegen.

Um aber den Überblick über das gesamte Areal nicht aus dem Blick zu verlieren, hat die Stadt ein Plangutachten durchführen lassen. Ziel sei es gewesen, Grundlagen für ein Bauleitplanverfahren in diesem Bereich herauszuarbeiten. Fünf Planungsbüros haben sich laut Erik Ipsen von der Stadtverwaltung an der „Art Wettbewerb“ beteiligt. Die Ergebnisse, sprich ihre Vorstellungen, wie das Gebiet bebaut werden könnte, werden am  Samstag, 27. Februar, von 10 bis 12 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses mit Plänen und Modellen ausgesellt. Ipsen: „Den Ebersbergern soll die Möglichkeit gegeben werden, aktiv am Entscheidungsprozess für einen Entwurf teilzunehmen.“

Bürgermeister Walter Brilmayer (CSU) wird die Ausstellung eröffnen, anschließend wird Professor Hermann Brenner, der auch Jury-Mitglied war, um 10.30 Uhr alle Arbeiten kurz vorstellen und den von der Jury favorisierten Entwurf genauer erläutern.

Am Dienstag, 8. März, soll dann voraussichtlich der Auftrag für die Durchführung eines Bauleitplanverfahrens – auch auf Grundlage der eingegangenen Anregungen – im Technischen Ausschuss der Stadt vergeben werden.

Baugebiet wird massive Auswirkungen auf den Straßenverkehr haben.

Auf den Verkehr wird das Baugebiet „Friedenseiche VIII“ massive Auswirkungen haben. Denn: Spätestens mit Baubeginn werde auch eine Verbindung zwischen Münchner Straße und Erika-Schienagel-Straße gebaut, hatte Bürgermeister Brilmayer im August vergangenen Jahres verlauten lassen. Damit käme endlich die von vielen Anwohnern seit Jahren herbeigesehnte Entlastung im Bereich des Krankenhauses. Auf keinen Fall aber solle „eine Umgehung innerhalb der Stadt, vom Klostersee zum Edeka“ entstehen, die neue Verbindung solle so angelegt werden, dass sie nur für Anwohner attraktiv sei, lauteten Brilmayers Worte im August.

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