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Her mit der Spritze: Omikron-Impfstoff zieht mehr Impfwillige an

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Von: Raffael Scherer

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Eine Spritze neben einem Virus-Symbol (Symbolbild)
Der Omikron-Impfstoff sorgt für Andrang (Symbolbild). © IMAGO / Martin Wagner

Deutlicher Anstieg an Landkreisbürgern, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen wollen. Vor allem eine Gruppe sticht dabei hervor.

Landkreis – Es herrscht wieder regerer Andrang im Ebersberger Impfzentrum. Laut Verwaltungsleiterin Laura von Winterfeld ist die Zahl an Impfwilligen seit dem 12. September, also seitdem der angepasste Impfstoff für die Omikron-Variante angeboten wird, „deutlich“ gestiegen. „Im Vergleich zu den Wochen davor hat sich die Anzahl verdrei- beziehungsweise vervierfacht, je nach Tag“, so die Verwaltungsleiterin.

Die meisten Impfwilligen seien dabei Menschen, die über 60 Jahre alt sind: „Sie kommen, um im kommenden Herbst und Winter auf Nummer sicher zu gehen“, erklärt sie. Neben der neuen Impfstoffvariante spiele bei dem Anstieg auch das Ende der Urlaubszeit sowie der Schulbeginn eine Rolle.

Tests werden nur schleppend mehr

Mit ein paar Tagen Vorlauf bekäme jedoch beim Impfzentrum weiterhin jeder schnell und unkompliziert einen Termin. In der Not können sich auch spontane Besucher die Impfung holen: „Wir weisen niemanden an der Tür ab“, stellt von Winterfeld klar. Trotzdem sei es sowohl für das Impfzentrum wie auch für die Impfwilligen unkomplizierter und mit weniger Wartezeiten verbunden, wenn zuvor ein Termin vereinbart wurde.

Während gleichzeitig die Inzidenz im Landkreis wieder immer weiter steigt, werden die Tests nur „langsam mehr“, erklärt von Winterfeld. Der Andrang sei hier bei weitem nicht so stark wie bei den Impfungen. Auch hier vermutet sie als entscheidenden Faktor das Ende der Urlaubszeit. Denn nach ihrer bisheriger Erfahrung ging die Zahl an Testwilligen bisher immer am Ende der Schulferien nach oben.

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