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Nächtliches Drama: Junger Mann (19) ertrinkt vor den Augen seiner Freunde im Klostersee

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Von: Josef Ametsbichler

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Während des Such-Einsatzes: Rettungskräfte auf dem Badesteg am Klostersee in Ebersberg.
Während des Such-Einsatzes: Rettungskräfte auf dem Badesteg am Klostersee in Ebersberg. © Wasserwacht Ebersberg

Mit Tauchern und Sonar suchte ein Großaufgebot der Wasserwacht in der Nacht zum Samstag nach einem untergegangenen 19-Jährigen im Klostersee in Ebersberg. Die Bemühungen blieben vergeblich.

Ebersberg - Ein tragisches Unglück hat sich in der Nacht zum Samstag im Ebersberger Klostersee ereignet. Gegen 23 Uhr, das meldet die Wasserwacht, ging bei der Leitstelle in Erding ein Notruf ein: Ein junger Mann war im See untergegangen und nicht mehr aufgetaucht.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte an, 20 Einsatzkräfte aus Ebersberg, Wasserburg und Erding suchten den See ab. Zum Einsatz kamen Taucher sowie ein mit Sonar ausgerüstetes Boot. Unterstützung kam außerdem von der örtlichen Feuerwehr.

Klostersee: Suche dauert zwei Stunden - Taucher finden den Vermissten

Trotz aller Bemühungen zog sich die Suche etwa zwei Stunden hin, bis der Vermisste laut Wasserwacht schließlich von den Einsatztauchern gefunden und leblos geborgen wurde. Eine anschließende Reanimation durch den Rettungsdienst blieb erfolglos.

Ein Rettungsboot bei dem Einsatz am Ebersberger Klostersee.
Ein Rettungsboot bei dem Einsatz am Ebersberger Klostersee. © Wasserwacht Ebersberg

Das Kriseninterventionsteam des Bayerischen Roten Kreuz betreute die an der Unglücksstelle anwesenden Angehörigen und Freunde des Verunglückten.

Drama am Klostersee: 19-Jähriger stürzte plötzlich vom Steg

Nach ersten Informationen der Polizei hatte der 19-jährige Ebersberger gemeinsam mit einer Gruppe von Freunden auf dem Steg gefeiert, bis gegen 22.50 Uhr der Sicherheitsdienst am Klostersee hinzugezogen wurde, um die Feier zu beenden. Wenig später sei der 19-Jährige aus unklarer Ursache vom Steg ins Wasser gefallen. Weil er nicht mehr aufzufinden war, wurde die Wasserwacht verständigt.

Das zuständige Präsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt sieht derzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Dem Sturz sei nach ersten Erkenntnissen keine körperliche Auseinandersetzung vorangegangen. „Wir stehen am Anfang der Ermittlungen“, so eine Sprecherin. Die Kripo Erding hat den Fall übernommen.

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort - Kripo ermittelt

An dem Einsatz beteiligt waren unter Leitung der BRK-Kreiswasserwacht Ebersberg vier Schnelleinsatzgruppen aus Ebersberg, Wasserburg und Erding, das Kriseninterventionsteam Ebersberg, zwei Rettungswagen, ein Notarzt, der Rettungshubschrauber Christoph München sowie Kräfte der Feuerwehr und Polizei Ebersberg.

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