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Die Bürgermeister Walter Brilmayer und Bernard Gallot (re.) führten den Festzug an.

Ebersberg und Yssingeaux feiern 20 Jahre Städtepartnerschaft

Echte Freunde fürs Leben

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Bernard Gallot, Bürgermeister von Yssingeaux, und Walter Brilmayer, Rathauschef von Ebersberg, haben am Sonntag im vollbesetzten Alten Speicher das Partnerschaftsversprechen der beiden Städte in feierlichem Rahmen erneuert.

Ebersberg – Dies war Höhepunkt der Festivitäten anlässlich des 20-jährigen Bestehens der „Jumelage“ zwischen Ebersberg und dem französischen Yssingeaux. Über 130 Franzosen waren angereist, um den Geburtstag mit den Ebersberger Freunden gemeinsam zu feiern.

Beide Bürgermeister bekräftigten die Bedeutung der Partnerschaft als wichtigen Beitrag für den Frieden – gerade in einer Zeit, in der die Welt in Unordnung gerate. „Städtepartnerschaften sind in dieser Zeit wichtiger denn je. In einer Zeit, in der der europäische Gedanke in Vergessenheit zu geraten droht, in der an allen Ecken und Enden unserer Welt Konflikte zu beklagen sind und man sich als Europäer für manchen Regierungschef schämen muss. Leisten wir also weiterhin unseren kleinen Beitrag für den Frieden zwischen unseren Völkern und ein geeintes Europa“, sagte Brilmayer.

Sein französischer Amtskollege Gallot erinnerte daran, dass freundschaftliche Beziehungen zwischen den beiden Ländern, die jungen Menschen heute selbstverständlich vorkommen, dies keinesfalls seien. Es gehe darum, echte Annäherung durch viele Kontakte zwischen den Menschen zu erreichen. Das solle im Rahmen der Städtepartnerschaft weiter gefördert werden.

Gallot und Brilmayer dankten den Geschäftsführern der Partnerschaftskomitees, Phillipe Chamaly und Jutta Bethmann, und ihren Mitarbeitern, die sich unermüdlich für die gegenseitigen Besuche und das Fortleben der engen Verbindung einsetzten.

Viele Ebersberger hätten durch die Partnerschaft für ihr eigenes Leben eine großartige Bereicherung erfahren. „Wir schätzen uns, wir achten uns, wir mögen uns“, fasste Brilmayer zusammen. In der Partnerschaft begegneten sich nicht hauptsächlich Französischlehrer, Deutschlehrer oder Politiker, „in unserer Partnerschaft treffen sich Menschen, mit und ohne Fremdsprachenkenntnisse. „Bei einem Glas Rotwein oder einem Weißbier wird die Zunge leichter und die Sprachprobleme schwinden“, so der Ebersberger.

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