Alles voll: CSU-Chef Alexander Gressierer auf einem gut gefüllten Parkplatz in der Kreisstadt. 

„Stellplatzsatzung nicht mehr zeitgemäß“

Ebersberger CSU-Chef fordert mehr Parkplätze

Gibt es in Ebersberg noch ausreichend Parkmöglichkeiten? Diese Frage hat sich die CSU vor dem Hintergrund steigender Fahrzeugzahlen gestellt und deshalb einen Antrag zur Überprüfung der Garagen- und Stellplatzsatzung in den Stadtrat eingebracht.

Ebersberg – Die Partei will, dass pro Bauvorhaben künftig mehr Stellplätze nachgewiesen werden müssen. Im Moment sind es 1,5 pro Wohneinheit.

In den Augen der CSU entsprechen die aktuellen Vorgaben nicht mehr den heutigen Anforderungen. Gerade in Gebieten mit stärkerer Nachverdichtung sei schon jetzt eine angespannte Parkplatzsituation zu beobachten. „Probleme entstehen jedoch nicht nur für Fahrzeuge. Auch für Radfahrer und Fußgänger sind beispielsweise zugeparkte Überwege oder unübersichtliche Kreuzungen problematisch“, sagt der CSU-Ortsvorsitzende Alexander Gressierer. Die Notwendigkeit einer Anpassung werde deshalb unabhängig vom langfristigen Ziel, den öffentlichen Personennahverkehr zu stärken, gesehen. Bei der Überarbeitung soll nicht nur die bloße Anzahl an Stellplätzen berücksichtigt werden. Einfluss auf die Parkplatzsituation habe beispielsweise auch, ob Besucherstellplätze tatsächlich für Besucher verfügbar sind.

Eine mögliche Anpassung soll dabei aber nicht einseitig erfolgen. „Wenn wir es übertreiben, blockieren wir das wichtige Thema Wohnbau. Natürlich wollen wir keine Satzung, die uns in der Entwicklung von Wohnraum komplett lähmt“, kommentiert Gressierer. Sein Wunsch ist: „Wohnungsbau und Stellplatznachweis müssen Hand in Hande gehen.“ 

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