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Besuch vom bayerischen Umweltminister Marcel Huber (CSU, 4. v. l.) und der SPD-Landtagsabgeordneten Doris Rauscher (SPD, 4. v. r.) bekam die Begattungsstation für Bienenköniginnen im Ebersberger Forst. Die Fachleute erklärten den Politikern die Kunst der Bienenzucht. 

Umweltminister Marcel Huber und Landtagsabgeordnete Doris Rauscher besuchen Begattungsstation

Sanftmut und Fleiß: Da staunen die Politiker

Besuch von Marcel Huber, Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz (CSU) und der Ebersberger Landtagsabgeordneten Doris Rauscher (SPD) hatte das Imker-Team der Belegstelle Sauschütt im Ebersberger Forst.

Landkreis – Der Besuch passt zum „Jahr der Bienen“, das der Landkreis Ebersberg ausgerufen hat.

Die Begattungsstation für Bienenköniginnen wird vom Imkerkreisverband Erding betrieben und ist seit 1954 staatlich geschützt. Hier werden ausgewählte Völker als Drohnenspender aufgestellt, die in Eigenschaften wie Sanftmut und Vitalität überzeugen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Paarung innerhalb der RasseCarnica, um eine Vermischung mit Hybriden und damit einen Verlust der Biodiversität zu vermeiden.

Die Politiker waren überrascht, was hier vom Belegstellenteam geleistet wird. Beim Betrachten von Waben mit aufsitzenden Bienen konnten sich die Besucher von der Sanftmut der Völker überzeugen.

Im Anschluss folgte dann ein Austausch, an dem auch Ulrich Niederschweiberer, BBV-Obmann aus Mühldorf, teilnahm, der sich für ein Miteinander mit der Imkerei einsetzt. Auch der bayerische Zuchtobmann für Imkerei und Imkerkreisvorsitzende von Ebersberg, Ingmar Kumrow, nahm an der Runde teil.

Die Imker nutzten die Gelegenheit und brachten den Gästen ihre Anliegen näher. Dazu gehörten vor allem Umweltthemen wie der Mangel an Nahrung für die Insekten in bestimmten Zeiten. Honigbienen ebenso wie Wildbienen und Hummeln benötigen abwechslungsreiche Nahrung wie sie blühende Wiesen oder Ackerkräuter bieten. Leider sei beides in den Landkreisen zu selten zu finden. Eine Forderung der anwesenden Imker war deshalb, die Förderung in der Landwirtschaft mehr am ökologischen Mehrwert auszurichten. Außerdem müsse der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert werden. Huber und Frau Rauscher sagten zu, sich für die Bienen einzusetzen.  ez

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