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Sie wollen in den Ebersberger Stadtrat (sitzend, v.l.): Lakhena Lang , Petra Behounek, Susanne Schmidberger. Hinten (v.l.): Marc Block, Jürgen Fridrichs, Theresa Stock, Helmut Fink.

Nachhaltigkeit als Prinzip

Ebersberger Grüne: Grenzen des Wachstums erreicht

Für die  Grünen sind die Grenzen des Wachstums erreicht. Lebensqualität gebe es in Zukunft nur, wenn man das Motto „höher, schneller, weiter“ durch das Prinzip Nachhaltigkeit ersetze. Das wurde bei der Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl 2020 deutlich.

Ebersberg – Die Partei setzt sich dafür ein, Energie, Flächen und Ressourcen zu sparen. Für die Gewinnung weiterhin benötigter Energie setzt sie auf die Quellen Windkraft und Solarstrom, „denn wir müssen zu 100 Prozent auf sauberen Strom aus erneuerbaren Energien umstellen“, Um in Ebersberg – wie in ganz Bayern – die Energiegewinnung durch Windkraft wirklich voranzutreiben, müsse die 10-H-Abstandsregelung so schnell wie möglich vom Tisch.

Fuß- und Radwege optimieren

Fuß- und Radwege seien zu optimieren. „Wer in Ebersberg zu Fuß geht oder Fahrrad fährt, sollte dies angstfrei und sicher tun können. Durch intelligentes Parkraum-Management schaffen wir mehr Platz für alle Verkehrsteilnehmer und mehr Grün im Straßenraum.“

Umgehungsstraßen tabu

Grünen-Chefin Bettina Goldner: „Umgehungsstraßen sind für uns tabu. Als Nord-Süd-Trasse kommt für uns nach wie vor nur ein Tunnel infrage. Statt neue Gewerbegebiete auszuweisen, wollen wir flächensparendes und klimaverträgliches Wachstum mit einem modernen ganzheitlichen Konzept für die Wirtschaft. Außerhalb der bestehenden Baugrenzen soll kein weiteres Bauland ausgewiesen werden.“

Sozialen Wohnungsbau fördern

Der soziale Wohnungsbau müsse gefördert, für die „in die Jahre gekommenen“ Stadtbereiche müssten sukzessive Quartierskonzepte erstellt werden, fordern die Grünen. Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ sei erst der Anfang gewesen. Über den gesetzlichen Rahmen hinaus „wollen wir uns intensiv um den Schutz der bedrohten Natur kümmern“.

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Ein lebendiges soziales Miteinander müsse aktiv gestaltet werden. Integration und Chancengleichheit voranzutreiben, „betrachten wir als wichtige Aufgabe der Kommunalpolitik“.

Kandidatenliste

Hier die Kandidaten im Überblick: Petra Behounek (1), Dr. Marc Block (2), Susanne Schmidberger (3), Jürgen Friedrichs (4), Lakhena Leng (5), Helmut Fink (6), Theresa Stock (7), Christian Heindl (8), Bärbel Körner (9), Joel Gross (10), Beatrice Fußgänger (11), Dr. Michael Schulte Langforth (12), Ilke Ackstaller (13), Manfred Lipp (14), Käte Reimann-Moder (15), Dr. Gerhard Weydt (16), Marianne von Pfaler (17), Matthias Konrad (18), Claudia Peter (19), Kurt Scholz (20), Bettina Goldner (21), Thomas von Sarnowski (22) Angela Bredel-Michael (23), Richard Meisinger (24). Als Nachrücker wurden gewählt: Angelika Purchart-Konrad, Anton Ackstaller, Gerald Moder.  

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