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Die Initiatoren: Roland Günther (re.) und Mamadou Konté.

Ebersberger Initiative

Was sich Kinder für die Zukunft wünschen

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Ach, hätten doch die Politiker auf dieser Welt die gleichen Visionen und Ziele, wie jene über 200 Kinder aus Ebersberg und Dakar: Die 4- bis 14-Jährigen haben auf Initiative von Roland Günther ihre Wünsche für die Zukunft gemalt.

Ebersberg –  Einige Beispiele, die unabhängig voneinander sowohl in Deutschland (Ebersberg) als auch im Senegal (Dakar) aufs Papier gebracht worden sind: keine Armut mehr, Essen für alle Menschen, ein gutes Miteinander auf der Welt, Schluss mit Umweltverschmutzung. So einfach wäre es, vielleicht sollte man doch irgendwann mal die Liedzeile von Herbert Grönemeyer in die Realität umsetzen: „Kinder an die Macht!“

Der Ebersberger Roland Günther (53) und sein Bekannter Mamadou Konté (28, Künstler und Architekt aus Dakar) haben das Projekt „littleFuture2“ ins Leben gerufen, Untertitel: „Unsere Zukunft beginnt in deinem Kopf“. Im Landkreis Ebersberg haben Kinder und Jugendliche des Kinderhorts St. Sebastian sowie der Mittel- und der Realschule in Ebersberg teilgenommen, außerdem die Heilpädagogische Tagesstätte Grafing und die Montessori-Schule in Niederseeon. In Dakar wurde an vier Schulen die Zukunft gemalt.

Nachdem eine Auswahl an Zeichnungen aus Ebersberg und Dakar vor Kurzem in Dakar ausgestellt waren, als offizieller Beitrag der „Dak’Art 2018“, einer der wichtigsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst in Afrika, kommen die Bilder nun nach Ebersberg. Im Rahmen einer Doppel-Ausstellung können die Zukunftsvisionen sowohl in der Grund- und Mittelschule Ebersberg (Baldestraße 20) als auch in der Realschule (Doktor-Wintrich-Straße 64) besichtigt werden. In der Zeit von Freitag, 13. Juli, bis Samstag, 28. Juli.

Zur Eröffnung wird in der Mittelschule am morgigen Freitag ein Projekttag durchgeführt. In der Realschule findet am Mittwoch, 25. Juli, ein Sommerfest zum Thema statt.

Die offizielle und öffentliche Eröffnungsfeier ist am Samstag, 21. Juli, in der Mittelschule Ebersberg. Von 14 bis 17.30 Uhr werden das Projekt und die Bilder vorgestellt, gegen 15.30 Uhr beginnt das Visionstheater „Wie wünschen wir unsere Zukunft in Ebersberg?“, bei dem alle Besucher mitmachen können.

Eigentlich ist die Grundidee, dass die Kinder in Ebersberg und jene in Dakar die Visionen und Wünsche für die Zukunft in ihrer eigenen Stadt, in ihrem Umfeld malen und aufschreiben sollen. Doch Kinder denken weiter, weshalb viele überregionale, weltumspannende Wünsche entstanden sind. Roland Günther ist begeistert von den Ergebnissen, die „eine Brücke bilden zwischen Nationen, Kulturen und Religionen“, wie er sagt.

Das Projekt im Internet

Detaillierte Infos und einen Blog zum Projekt gibt es unter
www.littlefuture2.org.

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