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Spatenstich für den neunten Bauabschnitt der Ebersberger Kliniksanierung (v.l.): Doris Achtert/Leiterin Interne Organisation, Bernd Huber/Technischer Leiter, Florian Rupprich/Projektsteurer Fa. BPM, Harald Gangkofer/Projektleiter Klinik, Robert Niedergesäß/Landrat, Stefan Huber/Geschäftsführer, Peter Kreissl/Ärztlicher Direktor, Peter Huber/Pflegedirektor.

Der etwas andere Spatenstich

Kliniksanierung: Ein Ende ist in Sicht

Ebersberg - Mit einem eher ungewöhnlichen Spatenstich, nämlich der Demontage der Fassade, hat der neunte und damit vorerst letzte Abschnitt der laufenden Gebäudesanierung an der Kreisklinik Ebersberg begonnen.

Darin wird das fünfgeschossige, aus den 1970er Jahren stammende Stationsgebäude bis Ende 2018 komplett kernsaniert und sowohl hinsichtlich der Zimmerausstattung als auch energetisch auf neuesten Standard gebracht.

Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf voraussichtlich 22 Millionen Euro, die mit rund 16 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördert werden. Der Restbetrag ist von der Klinik aufzubringen.

Der Landkreis Ebersberg unterstützt die Klinik dabei allerdings mit bis zu 80 Prozent des Eigenanteils. Das Gebäude befindet sich nämlich – wie alle Klinikgebäude – im Eigentum des Landkreises. Die Klinik hat seit Gründung der GmbH eigenen Angaben zufolge bisher bereits knapp 22 Millionen Euro in die Gebäudeteile investiert. Damit die Investitionslast für Bau- und Sanierungsmaßnahmen künftig für die Klinik geringer wird, hatte der Landkreis im vergangenen Jahr beschlossen, künftig bis zu 80 Prozentder Eigeninvestitionsanteile zu übernehmen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Klinik die selbst erwirtschafteten finanziellen Mittel größtenteils für den weiteren Ausbau der medizinischen Entwicklung verwenden kann.

Bereits seit Herbst 2015 steht zum Beispiel das neue Gebäude an der Pfarrer- Guggetzer- Straße zur Verfügung, welches als Ersatz für den im anstehenden, zu sanierenden Gebäudeteil zur Verfügung gestellt wurde. Durch diese Maßnahme ist sichergestellt, dass bereits jetzt alle Patientenzimmer den heutigen Komfortansprüchen mit eigenem WC und Dusche entsprechen. Darüber freut sich besonders Geschäftsführer Stefan Huber, der es als unglücklich bezeichnet, dass mit der Sanierung der Patientenzimmer so lange gewartet werden musste. Landrat Robert Niedergesäß betont, dass neben der sehr guten medizinischen und pflegerischen Versorgung natürlich auch das Ambiente, also die Gebäude, den modernsten Ansprüchen einer gehobenen Versorgung standhalten müssen.

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