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So klein ist er der Borkenkäfer, und so einen riesigen Schaden kann er anrichten.

Waldwege ramponiert

Borkenkäfer im Ebersberger Stadtwald

Ebersberg - Wer unlängst im Stadtwald unterwegs war, dem ist an der einen oder anderen Stelle sicher aufgefallen, dass dort erneut mit schwerem Gerät gearbeitet wurde. Es musste dem Borkenkäfer zu Leibe gerückt werden.

Aufgrund der andauernden feuchten Witterung entstanden durch die Maschinen Spuren, auch auf Waldpfaden und Wegen. Das ließ sich leider nicht vermeiden. Die entsprechenden Pfade und Wege sollen aber bald wieder gut begehbar werden. 

„Die Stadt bittet wegen der momentanen Beeinträchtigung um Verständnis. An den bearbeiteten Stellen wird der Wald für den einen oder anderen dennoch etwas ungewohnt aussehen, denn Äste und Reisig verbleiben am Waldboden. In deren Biomasse sind im Verhältnis zum reinen Holz, das überwiegend aus Kohlenstoffverbindungen besteht, am meisten Nährstoffe enthalten“, informiert der Geschäftsleiter der Ebersberger Verwaltung, Erik Ipsen.

 Durch den natürlichen biologischen Abbau gelangten diese wieder in den Nährstoffkreislauf. Wo die „Käferfichten“ standen, muss zum Glück nicht künstlich nachgepflanzt werden, denn es wächst bereits eine gut gemischte Verjüngung heran. Im Laufe der Jahre könne daraus ein stabiler Mischwald werden. 

In der Folge zunehmend wärmerer Jahresdurchschnittstemperaturen leiden manche Baumarten verstärkt unter Trockenstress, die Fichte auch unter massenhaftem Käferbefall. Allein im Stadtwald waren in diesem Jahr durch den Käfer bedingt bereits drei Einsätze notwendig. Es wurden dabei knapp 120 Erntefestmeter entnommen.

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