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Am Reither Gassl endet im Moment der Radweg von Ebersberg in Richtung Hohenlinden.

Grundstücksverhandlungen weit gediehen 

Ein Radweg von Ebersberg bis nach Hohenlinden

Wer von Ebersberg aus entlang der Staatsstraße 2086 sicher durch den Forst Richtung Norden radeln will, kommt derzeit nicht einmal bis Gmaind. Der Fahrradweg endet nördlich der Stadtgrenzen und es geht auf der Staatsstraße weiter. Das soll sich nun ändern. 

Ebersberg – Für den Bau des Weges entlang der Staatsstraße ist das Staatliche Bauamt Rosenheim zuständig. Bevor dieses aber die Bagger losschicken kann, muss die Stadt Ebersberg zunächst die notwendigen Grundstückskäufe in trockene Tücher wickeln. Nach mehreren Gesprächen und Ortsterminen mit den betroffenen Grundstückseigentümern, Landrat Robert Niedergesäß und Ebersbergs Bürgermeister Walter Brilmayer sind die Verhandlungen weit gediehen. Alle Zeichen stehen auf Grün.

Der Technische Ausschuss im Stadtrat Ebersberg hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, entsprechende Grunderwerbspläne in Rosenheim zu beantragen. Sofern alle Eigentümer in die Verkäufe einwilligen werden, steht einem Baubeginn nichts mehr im Weg.

Im Rathaus nahmen die Stadträte die gute Nachricht zum Anlass, einige Schwachstellen des bestehenden Radwegs entlang der Hohenlindener Straße und der Eberhardstraße anzusprechen. So regte Philipp Goldner (Grüne) an, am Reither Berg Richtung Süden auffällige Warnschilder aufzustellen, denn „der Radler merkt gar nicht, dass er den Radweg verlässt, bis er schon längst auf der Straße ist“. Eine für Fahrradfahrer gefährliche Stelle sei auch der Bereich am Klostersee an der Eberhardstraße bei der Einmündung der Straße Am Priel, gab Polizist Martin Schedo (CSU) zu bedenken. Zwar rügte 3. Bürgermeister Josef Riedl (CSU) die „Unvernunft einzelner Radfahrer“, die dort mit vollem Tempo um die Ecke schießen würden. Dennoch will die Stadtverwaltung auch diese Stelle genauer anschauen.

Uta Künkler

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