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Setzen auf regen Austausch in guter Atmosphäre: Bürgermeister Walter Brilmayer, Claudia Pfrang (Kreisbildungswerk), Josef Gibis (Helferkreis Ebersberg), Franz Schmidberger, Susan Fahrer, Roland und Cordula Schachtner.

Alter Speicher in Ebersberg

Musik macht Freunde

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Ebersberg - Am 9. April steigt in Ebersberg das Musikfestival "Begegnungen" - zugunsten von Asylsuchenden und bedürftigen Landkreisbürgern

Spitzenbands und ein gutes Anliegen: „Begegnungen“ haben vier Musiker und das Kreisbildungswerk ihren Benefizabend für Asylbewerber und hilfsbedürftige Menschen überschrieben. Am Samstag, 9. April, steigt im Alten Speicher die Rock-, Pop-, Punk-, Funk-, Kennenlern-Party für alle – denn der Eintritt ist frei. Sieben Bands legen sich ab 17 Uhr ins Zeug, damit sich verschiedene Kulturen annähern – und Portemonnaies öffnen können.

 Die Ebersberger Cordula und Roland Schachtner, Susan Fahrer und Franz Schmidberger haben gemeinsam mit dem Kreisbildungswerk – und den Helferkreisen – das Konzept entwickelt.

 Der gesamte Erlös, den das Konzert einfährt, geht zunächst ans Kreisbildungswerk und soll für musikalische Projekte mit Asylsuchenden oder anderen Bedürftigen aus dem Landkreis verwendet werden, zum Beispiel Trommelkurse. Non-Profit-Organisationen, die solche Projekte initiieren wollen, aber keine Instrumente haben, können dann ihre Anträge ans Kreisbildungswerk richten. Doch bis es soweit ist, muss erst mal Geld in die Kasse fließen. Die Initiatoren haben jede Menge Musikerkollegen angefragt. Viele haben abgesagt, andere haben gespendet und einige haben zugesagt, im Alten Speicher aufzutreten – ohne jegliche Gage versteht sich.

Die Moderation übernimmt Eisi Gulp. Der Schauspieler wird zwischen den Live-Acts auch Hintergrundinfos geben, die Bands vorstellen und dabei helfen, Berührungsängste zu überwinden. Auf der Bühne stehen diese Bands: Bamba Power aus Kirchseeon, eine Percussionband, bestehend aus Einheimischen und Asylbewerbern. Die Lokalmatadoren von álaSka begeistern natürlich mit Ska – Abtanzmusik vom Feinsten. Friends Can Do ist die Band der Organisatoren. Hier trifft Stevie Wonder auf Led Zeppelin. Die Migrant Workers aus München stellen ihre CD „Ride“ vor und Hans Schoierer, der Chuck Berry vom Schlachthofviertel, macht mit seinen Songs nicht nur Frauen glücklich. Härtere Rhythmen lassen Claudi Crane und Friends los – eine Mischung aus Blues und hartem Rock. Und zum Abschluss gibt’s auch noch Isar-Punk mit den Ramonas feat. Robert Landy Landinger mit Rock’n’Roll, Witz und einer gehörigen Portion Ironie. Jede Band spielt eine dreiviertel Stunde.

 Zwischen den Auftritten dreht sich die Tombola, die mit jede Menge Preisen lockt und deren Lose beim Eintritt an die Besucher verteilt werden.

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