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Filzenexpress

Pläne der Staatsregierung

Filzenexpress soll unter Strom kommen

Sieben regionale Bahnstrecken in Bayern sollen elektrifiziert werden,  Darunter die Filzenexpress-Strecke von Ebersberg nach Wasserburg. Das beschloss das Kabinett.

Steinhöring Angesichts der wachsenden Umweltprobleme durch Dieselabgase will die bayerische Staatsregierung auch die Elektrifizierung regionaler Bahnstrecken vorantreiben. Das sieht eine neue Elektromobilität-Strategie vor, die Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag im Kabinett vorgestellt hat. Aus bayerischer Sicht sollen sieben regionale Bahnstrecken vorrangig elektrifiziert werden, darunter die von Ebersberg nach Wasserburg (Filzenexpress).

Zudem will die Staatsregierung Pilotprojekte für innovative Antriebe im Schienenverkehr vorantreiben, etwa für sogenannte Hybrid-Antriebe. Die Fahrzeuge sollen dann vor allem auf Strecken eingesetzt werden, auf denen eine Elektrifizierung noch in weiterer Ferne liegt.

„Unser Ziel ist, auf der Schiene den Anteil des Dieselverkehrs zugunsten schadstoffarmer elektrischer Antriebe deutlich zu senken“, sagte Herrmann. Er betonte: „Elektrisch angetriebene Züge sind umweltfreundlicher, leiser, leistungsfähiger, wartungsärmer und in der Summe deutlich günstiger als Dieselzüge.“ Nötig sei, dass der Bund wie angekündigt ein Sonderprogramm zur Elektrifizierung auflege.

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