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Der neue Leiter des Vermessungsamtes Ebersberg, Hans Rumpfinger, mit Ehefrau Birgit bei der Amtseinführung.

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Für Breitband breit aufgestellt

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Gute 100 Tage ist Hans Rumpfinger als Leiter des Ebersberger Amtes für für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (ADBV) nun schon im Amt. Eine offizielle Einführung stand indes noch aus. Die wurde jetzt nachgeholt.

Ebersberg – Gelegenheit bot sich dabei zugleich, Rumpfingers Vorgänger, Hans Baumgartner, der 13 Jahre Chef in der Ebersberger Dr.-Wintrich-Straße war,in aller Form zu verabschieden. Der Präsident des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, Klement Aringer, war es schließlich, der als höchster Repräsentant der Behörde den neuen Leiter auch formell einführte. Rumpfinger war von 2005 bis 2008 bereits in Ebersberg tätig.

Aringer hob in seinem Festvortrag die in manchen Bereichen federführende Rolle des Landkreises Ebersberg bei der Digitalisierung und beim Breitbandausbau hervor, wofür nicht zuletzt der Name Baumgartners gestanden habe. 17 der 21 Kreisgemeinden befänden sich gegenwärtig im Breitbandförderverfahren, die anderen vier arbeiteten in Eigenregie daran, ihren Bürgern und ansässigen Firmen demnächst modernste Technologie anzubieten. Eine Besonderheit im Landkreis Ebersberg bestehe darin, gleich auf Glasfaserlösungen zu setzen, die teilweise direkt bis zum Haus der Endabnehmer gingen. Aringer lobte vor rund 150 geladenen Gästen im Ebersberger Sparkassensaal ausdrücklich das besondere Engagement der Stadt Ebersberg im Rahmen eines neu anlaufenden Pilotprojekts (siehe dazu nebenstehenden Extrakasten).

Er verschwieg indes nicht, dass das Vermessungswesen natürlich das ureigenste Betätigungsfeld der Behörde sei. Ebersberg vermesse pro Jahr kreisweit rund 1300 Grundstücke und Gebäude. Dank des Einsatzes moderner Technik, zum Beispiel der Luftbildauswertung, könne man längst digitale Oberflächenmodelle erstellen. Politischen Entscheidungsträgern könne man so zum Beispiel Auswirkungen eines Bebauungsplans anschaulich machen, bevor baulich überhaupt irgendwas geschehen sei.

Landrat Robert Niedergesäß lobte im Namen aller Kreisbürgermeister die traditionell gute Zusammenarbeit der örtlichen Verwaltungen mit dem Vermessungsamt. An Rumpfinger gewandt, sagte er: „Wenn einer einmal drei Jahre da war und freiwillig wiederkommt, ist das ein gutes Zeichen“.

Von 13 sehr schönen Jahren in Ebersberg sprach der ehemalige Leiter Hans Baumgartner, der inzwischen eine Abteilung im Landesamt leitet. Er verlasse das schönste Amt, das der Landkreis Ebersberg zu bieten habe. Genossen habe er, Baumgartner, stets den guten Kontakt zur Basis. Die historische Aufarbeitung etwa der Schlacht von Hohenlinden aus kartografischer Sicht sei für ihn ein persönliches „Schmankerl“ gewesen.

In seiner Einführungsrede sagte der neue Amtsleiter Hans Rumpfinger: „Der Name unserer Behörde – Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung – steht für ein breites Aufgabenspektrum und für unkomplizierte, kostengünstige Dienstleistungen für Bürger und Kommunen. Einer meiner Tätigkeitsschwerpunkte wird auf der Beratung für einen flächendeckenden und bedarfsgerechten Breitbandausbau der Gemeinden im Amtsbezirk liegen.“

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Weitere Informationen unter: www.geodaten.bayern.de

Einen Kommentar zu diesem Artikel finden sie in der Printausgabe der Ebersberger Zeitung vom 27. Februar 2017

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