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12 000 Euro als „Startkapital“ für die große Weihnachtsaktion von Ebersberger Zeitung, Lions Club und Rotary-Club (v.l.): Wolfhard Binder, Chef der Raiffeisen-Volksbank Ebersberg, Cathrin Delbrouck, Präsidentin des Lions Clubs, Werner Miller (Konzert-Organisator des Lions Club), Hubert Maier, Präsident der Rotarier, und Michael Acker, Redaktionsleiter der EZ.

12.000 Euro als „Startkapital“

Fulminanter Auftakt der EZ-Weihnachtsaktion

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Mit einem Konzert des Grafinger Jugendorchesters ist die Weihnachtsaktion von Ebersberger Zeitung, Lions Club und Rotary-Club fulminant gestartet. 12 000 Euro und zahlreiche Zusatzspenden kamen für den Kampf gegen die versteckte Altersarmut zusammen.

Ebersberg – Landrat Robert Niedergesäß, Schirmherr des Konzerts, betrat mit einem Körbchen unterm Arm die Bühne im ausverkauften Ebersberger Sparkassensaal. Er wollte gleich sichtbar machen, worum es an diesem Abend hauptsächlich ging: ums Sammeln von Spenden für die Weihnachtsaktion von Ebersberger Zeitung, Lions Club und Rotary-Club gegen die versteckte Altersarmut im Landkreis Ebersberg. Die über 350 Gäste im wurden sie mit einem ebenso heiteren wie erstklassigen Konzert des Grafinger Jugendorchesters unter Leitung von Hedwig Gruber.

Mal ruhig und leise, mal laut und voller Temperament: Das Jugendorchester zeigte die ganze Bandbreite seines Könnens.

„Klangvoll gegen die stille Not“ waren die Stücke überschrieben, die die Musiker zum Besten gaben. Nachdenklich die Worte des Landrats, der von alten Menschen berichtete, die unverschuldet in Not geraten sind und sich beispielsweise ihre dringend erforderlichen Medikamente nicht mehr leisten könnten. Hier unterstütze der Fonds „Helfen und Fördern für Senioren“ des Landratsamts, für den die EZ-Aktion in diesem Jahre gedacht ist.

Wolfhard Binder, Chef der Raiffeisen-Volksbank Ebersberg, die das Konzert veranstaltete, sagte, jede Spende, egal in welcher Höhe, sei ein Zeichen der Solidarität, ein Handschlag zwischen den Generationen und ein Ausdruck dafür, „dass man nicht hinnehmen möchte, dass Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, im Alter arm sind. Nur die Sonne allein, unter der wir hier im Landkreis stehen, erwärmt nicht automatisch die soziale Kälte“. Sein Haus stockte den an dem Abend durch Eintrittsgeld eingenommenen Betrag von 8500 Euro und weitere 3500 Euro auf, sodass am Ende ein Scheck in Höhe von 12 000 Euro überreicht werden konnte.

Mit herzlichen Worten bedankte sich Binder bei den Musikern und bei ihrer Chefin Hedwig Gruber, die mit großem Einsatz und viel Zeitaufwand ihre Ideen für den kurzweiligen Abend umgesetzt hätten. Tosender Applaus war ihnen sicher.

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