Blick auf den Ebersberger Marienplatz in der Vor-Corona-Zeit. Einzelhandel ist hier rar.
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Blick auf den Ebersberger Marienplatz in der Vor-Corona-Zeit. Einzelhandel ist hier rar.

Kommune als Zwischenmieter von Flächen

Gewerbe in Ebersberg: SPD sagt, die Stadt soll mehr steuern

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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Die Ebersberger SPD will, dass die Stadt frei werdende Gewerbeflächen anmietet und diese zur Förderung von Kleingewerbetreibenden, Einzelhändler, Start-ups und Künstlern untervermietet.

Ebersberg – In den vergangenen Jahren sei die Anzahl der Einzelhändler, besonders in der Umgebung des Marienplatzes, stetig zurückgegangen. Ein lebendiger Einzelhandel sei aber ein ausschlaggebender Faktor für die Attraktivität einer Stadt, so die Genossen in ihrem Antrag an Bürgermeister Ulrich Proske.

Im Fokus der SPD-Stadtratsfraktion steht die Schaffung von Möglichkeiten, mit denen Klein gegen Groß konkurrieren könne, die Förderung von Start-ups, jungen Unternehmern während der Geschäftsgründung sowie die Bereitstellung von Räumen für Kleingewerbetreibende und Künstler. Durch die Stadt als Zwischenmieterin von Gewerbeflächen, welche für die Wirtschaftsentwicklung besonders wichtig sind, könne die Gewerbeansiedlung gesteuert werden, heißt es in dem Antrag.

Dadurch könne gezielt beeinflusst werden, welche Gewerbetreibenden sich insbesondere auf den für eine lebendige Innenstadt relevanten Gewerbeflächen ansiedeln. Die Gewerbetreibenden aus Ebersberg, insbesondere der Bund der Selbstständigen, seien zu beteiligen.

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