Künftig sind 60 Euro pro Jahr fällig

Hundesteuer steigt in Ebersberg um 50 Prozent

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Ebersberger Hundebesitzer müssen mit Beginn des kommenden Jahres tiefer in die Tasche greifen. Das hat der Finanzausschuss beschlossen.

Ebersberg – Der Finanz- und Verwaltungsausschuss des Ebersberger Stadtrats hat einstimmig beschlossen, die Hundesteuer von 40 Euro auf 60 Euro zu erhöhen. Für Kampfhunde müssen satte 480 Euro berappt werden. Zuletzt war vor 15 Jahren an der Steuerschraube gedreht worden.

Laut Verwaltung muss die Stadt die Hälfte ihrer Hundesteuer-Einnahmen für die Beschaffung von Hundekottüten und deren Beseitigung ausgeben und das, obwohl es sich um eine nicht zweckgebundene Steuer handelt, dieeigentlich nicht zur Beseitigung der Hundehäufchen dient. Im Vergleich mit anderen Gemeinden der Region liegt die Kreisstadt mit den nun beschlossenen 60 Euro etwa gleichauf.

Durch die Steuererhöhung generiert Ebersberg bei den derzeit gemeldeten 470 Hunden Mehreinnahmen von 9400 Euro jährlich.

Kampfhunde sind in der Kreisstadt derzeit nicht zu Hause, was auch an dem achtfachen Steuersatz liegen dürfte.

Rubriklistenbild: © dpa

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